Die Gaspreise steigen und machen die Heizkosten zu einer Belastung für die Haushaltskasse. Eine neue Gasheizung kann dank hoher Effizienz den Verbrauch senken. Aber reicht das? Und gibt es tatsächlich ein Verbot von Gasheizungen? Wir zeigen Ihnen im Detail, ob eine Gasheizung auch in 2023 noch eine Lösung für die Modernisierung der Heizung ist.

Gasheizung in Deutschland: weitverbreitet und oft veraltet

Die Gasheizung ist weiterhin das meistgenutzte Heizsystem in Deutschland. Im Bestand wird knapp die Hälfte der Wohngebäude mit Gas beheizt und auch im Neubau liegt der Anteil der Gasheizungen bei über einem Drittel.* Die Gründe hierfür liegen auf der Hand: Die Gasheizung gilt als sicher, modern und leicht zu handhaben. Allerdings sind von den mehr als 13 Millionen Gasheizungen mehr als 50 Prozent sehr alt oder sogar schon veraltet** und müssen teilweise von Gesetz wegen nach 30 Jahren ausgetauscht werden. Wer dieser Austauschpflicht nicht nachkommt, kann mit einem massiven Bußgeld belastet werden.

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Nein. Auch ab 2024 werden Gasheizungen nicht verboten sein. Geplant ist, den Einbau von neuen Gasheizungen zu beschränken. So sollen neue Heizungen nur noch mit einem Anteil von 65 Prozent erneuerbaren Energien betrieben werden dürfen. Bestehende Gasheizungen sind davon nicht betroffen. Auch dürfen diese weiterhin repariert werden.

Eine Pflicht zur Wärmepumpe ist nicht geplant. Die angedachte Lösung ist technologieoffen und der Anteil erneuerbarer Energien kann auch mit 65 Prozent grünen Gasen erreicht werden.

Pläne zum „Ende“ der Gasheizung lange bekannt

Die große mediale Aufregung im Frühjahr 2023 verwundert zudem, da die Pläne schon seit über einem Jahr bekannt sind. Bereits im Koalitionsvertrag hatten sich die Ampel-Parteien darauf geeinigt. Allerdings erst für das Jahr 2025. Infolge des Ukraine-Krieges einigte man sich dann im Koalitionsausschuss darauf, die Pläne auf 2024 vorzuziehen.

Nachdem ein Referentenentwurf zur Änderung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) aus dem Wirtschaftsministerium für große Aufregung sorgte, hat sich die Koalition mittlerweile geeinigt. Die abschließende Verabschiedung durch den Bundestag steht aber noch aus.

Da aber bei der Verbrennung von Erdgas CO2 emittiert werden, wird es aber Regelungen geben müssen, die den Umstieg von Gas zu erneuerbaren Energien voranbringen. Letztendlich lassen sich nur so die Klimaziele für Deutschland erreichen.

Erfahren Sie mehr dazu in unserem Artikel zum Thema Gasheizung Verbot

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Aber auch ohne gesetzliche Vorgaben denken viele Verbraucher über eine Erneuerung oder den Austausch der Gasheizung nach. Denn die Preise für Erdgas sind dramatisch gestiegen. Auch wenn die Bundesregierung mit der Gaspreisbremse die Kosten teilweise deckelt, liegt der Preis von 13 Cent pro kWh mehr als doppelt so hoch wie in 2021.

Selbst wenn sich die Brennstoffpreise langfristig stabilisieren, sind sich Experten einig, dass die niedrigen Preise Geschichte sind. Vor diesem Hintergrund wollen wir Ihnen einen Überblick geben, was eine neue Gasheizung leisten kann und ob sie in Zeiten erhöhter Gaspreise noch die richtige Wahl ist.

Moderne Gasheizung arbeiten mit Brennwerttechnik und sind damit bis zu 30 Prozent effizienter als Gasheizungen mit Heizwerttechnik, die bei alten Geräten der Standard war. Der Grund für die höhere Effizienz lässt sich recht einfach erklären.

Bei beiden Technologien wird der Brennstoff über einen Gasbrenner verbrannt, die Wärme wird dann über einen Wärmetauscher an das Heizungswasser übertragen und dann an die Heizkörper weitergegeben. Soweit die Gemeinsamkeiten.

Der große Unterschied zwischen Brennwert- und Heizwerttechnik liegt in der Nutzung der Abgaswärme. Während eine Gasheizung mit Heizwerttechnik die Abgaswärme an die Umwelt abgibt, nutzt eine Gasbrennwertheizung die Wärme der Abgase. Ein zweiter Wärmetauscher nimmt die Wärme auf und führt sie wieder dem Heizkreislauf zu. Damit verbraucht eine Gasheizung mit Brennwerttechnik nicht nur weniger Gas, auch die Heizkosten und CO2-Emissionen sinken.

Mehr zum Thema Gasheizungen einzelner Hersteller

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Typologie der Gasheizung: Arten und Eigenschaften

Es gibt, vereinfacht ausgedrückt, vier Varianten der Gasheizung, die sich vor allem in der Warmwasserversorgung, der Größe und ob sie wandhängend oder bodenstehend sind unterscheiden.

  • Die Gastherme ist einfachste Variante der Gasheizung. Sie ist überwiegend wandhängend und sorgt für Heizungswärme und Warmwasser. Die Erwärmung des Warmwassers erfolgt dabei über einen externen Speicher.
  • Die Kombitherme ähnelt äußerlich der Gastherme und hat meist die gleiche Größe, allerdings kombiniert sie Heizung und Warmwasser in einem Gerät. Das Wasser wird hier über einen Durchlauferhitzer erwärmt, d.h. es wird bei Bedarf erhitzt und nicht gespeichert. Allerdings ist eine Kombitherme nicht mit Solarthermie kombinierbar. Alle anderen Varianten können um eine Solaranlage erweitert werden.
  • Bei dem Gas-Kompaktgerät ist ebenfalls Heizung und Warmwasser in einem Gerät kombiniert, allerdings erfolgt die Warmwasseraufbereitung in einem integrierten Speicher. Das hat den Vorteil, dass Warmwasser schneller verfügbar ist. Kompaktgeräte sind aufgrund des internen Speichers größer und können sowohl wandhängend als auch bodenstehend sein.
  • Der Gaskessel ist deutlich größer, bodenstehend und kann einen höheren Wärmebedarf als die anderen Varianten abdecken. Die Warmwasserversorgung wird über einen externen Wasserspeicher gewährleistet. Das ergibt natürlich Sinn, da der bodenstehende Gasheizkessel aufgrund seiner Leistung in Gebäuden mit einem höheren Wärme- und Wasserbedarf eingesetzt wird und daher ein kleiner interner Speicher schnell an seine Grenzen geriete.
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Vorteile wandhängender und bodenstehender Gasheizungen

Die Vorteile der wandhängenden Geräte liegen vor allem im Anschaffungspreis und der kompakten Größe. Allerdings haben Sie eine limitierte Brennerleistung (bis zu 35 Kilowatt) und sind so eher für Einfamilienhäuser oder als Etagenheizungen in Wohnungen zu nutzen.

Mit dem Kauf einer bodenstehenden Gasheizung haben Sie einen leistungsfähigen Brennwertkessel, der auch zur Versorgung von Mehrfamilienhäusern noch geeignet ist.

Zudem ermöglicht die Bauweise eines Gasheizkessels, dass einzelne Komponenten, im Gegensatz zu wandhängenden Geräten, weiträumiger verbaut und damit besser erreichbar sind. Das bringt Vorteile bei Reparatur und Wartung.

Bevor Sie eine neue Gasheizung kaufen, müssen Sie wissen, welche Leistung in Ihrem Haus benötigt wird.

Ist die Leistung der neuen Gasheizung zu niedrig, wird es zu Spitzenzeiten nicht warm genug. Wurde ein zu hoher Leistungsbereich ausgewählt, arbeitet sie nicht effizient.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Ihnen zur Verfügung stehende Platz für die gekaufte Gasheizung.

Haben Sie eine große Fläche im Keller oder gar einen Heizungsraum, wird ein größerer und bodenstehender Gasbrennwertkessel kein Problem für Sie darstellen. Wenn nicht, dann löst eine wandhängende Gasheizung dieses Problem.

Stiftung Warentest: Für wen ist die Gasheizung geeignet?

Im April 2018 veröffentlichte die Stiftung Warentest einen Heizungsvergleich* von Gasheizung, Wärmepumpe und Pelletheizung. Im Mittelpunkt des Vergleichs stand die Frage, welche Heizung zu wem am besten passt.

Für die Gasheizung wird folgendes Ergebnis zusammengefasst:

Die Gasheizung ist eine effiziente Heizanlage, die leicht einzubauen ist und mit bewährter Technik arbeitet. Zudem benötigt sie nur wenig Platz. Die Investitionskosten sind gering, vor allem im Vergleich zu Wärmepumpe und Pelletheizung.

Die laufenden Kosten bewegen sich auf ähnlichem Niveau wie die der Wärmepumpe und sind niedriger als bei Pellets.

Allerdings kann die Gasheizung in puncto Umweltfreundlichkeit nicht mit den beiden Vergleichssystemen mithalten, da sie mit dem fossilen Brennstoff Gas betrieben wird.

Den Umweltaspekt können Sie jedoch in Kombination mit Solarthermie und/oder Fotovoltaik positiv beeinflussen. Hier lässt sich die Gasheizung gut und einfach um die jeweilige Komponente ergänzen.

Das Fazit:

Damals kam Stiftung Warentest zu dem Ergebnis, dass die Gasheizung besonders für Preisbewusste geeignet sei, da sie neben einem niedrigen Anschaffungspreis auch weniger laufende Kosten verursachen würde. Dieses Urteil kann heute nicht mehr bestätigt werden. Die Gaspreise sind im Vergleich zu 2018 enorm angestiegen und werden für einen Grundverbrauch ab Januar 2023 (rückwirkend ab März) bei 13 Cent pro kWh gedeckelt. Hier kann eine effiziente Wärmepumpe die Heizkosten senken.

Wer unabhängig von Gas werden will und damit auch von steigenden Preisen, der kommt an alternativen Heizungen nicht mehr vorbei. Mit der Wärmepumpe können mittlerweile auch Bestandsbauten beheizt werden. Eine Fußbodenheizung ist nicht notwendig, es reichen größer dimensionierte Heizkörper, die auch bei geringerer Vorlauftemperatur die Wärme gut verteilen.

>> Mehr zum Thema Wärmepumpe

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Geht es um den Brennstoff einer Gasheizung, gibt es tatsächlich mehr als nur eine Möglichkeit. Grundsätzlich ist zwischen Erdgas oder Flüssiggas zu unterscheiden.

Flüssigas: Alternative mit Platzbedarf

Flüssiggas kommt meist dann zum Einsatz, wenn kein Gasanschluss vorhanden ist und auch nicht einfach verlegt werden kann. Eine Gasheizung mit Flüssiggas hat vor allem zwei möglicherweise entscheidende Nachteile gegenüber Erdgas. Zum einen ist der Preis für Flüssiggas höher als der von Erdgas, zum anderen benötigen Sie einen Flüssiggastank, was Platz erfordert und weitere Kosten verursacht.

Ist ein Gasanschluss vorhanden oder einfach zu legen, ist und bleibt Erdgas die bessere Option.

>> Sie haben keinen Gasanschluss? Lesen Sie hier, was es zu beachten gibt und was es kostet, einen Gasanschluss zu verlegen.

Öko- und Klimagas: Was steckt dahinter

Neben konventionellem Gas bieten Versorger auch Ökogas oder Klimagas an. Hinter den verschiedenen Namen steckt meist ein ähnliches Produkt, nämlich Erdgas (oder Bio-Erdgas-Gemisch), dessen CO2-Emissionen vom Anbieter an anderer Stelle ausgeglichen werden.

Dies passiert über den Kauf von Emissionszertifikaten oder die Finanzierung von Projekten, die helfen, den CO2-Ausstoß zu senken. Das bedeutet, die Menge an CO2, die beim Heizen mit Gas ausgestoßen wird, wird an anderer Stelle eingespart.

Biomethan: Nachhaltig mit Schattenseite

Die nachhaltigste Option ist Biomethan, da es sich hier nicht um einen fossilen Rohstoff handelt. Vielmehr wird dieses Gas durch Vergärungsprozesse von Biomasse in Biogasanlagen hergestellt.

Biomethan selbst ist klimaneutral, d. h. es wird bei der Verbrennung nur so viel CO2 freigesetzt, wie zuvor von den Ausgangsstoffen gebunden wurde. Aber auch hier gibt es Schattenseiten, denn ein hoher Bedarf an Biomethan fördert Monokulturen und hat so negativen Einfluss auf die Agrarlandschaft.

Die Gesamtkosten beim Kauf einer neuen Gasbrennwertheizung beschränken sich nicht nur auf den Gerätepreis.

Sie müssen zudem auch die Installation und notwendige Montagematerialien einplanen. Je nach Modell kommen Sie so auf einen Gesamtpreis inklusive Warmwasserspeicher und Installation von 7.000 - 13.000 Euro.

Günstig in der Anschaffung sind vor allem Gasthermen. Sie sind ab ca. 2.000 Euro zu bekommen. Kombithermen kosten etwas mehr, hier ist mit einem Gerätepreis ab 3.500 Euro zu kalkulieren.

Bodenstehende Gasheizungen mit externem Warmwasserspeicher können Sie ab ca. 4.500 Euro aufwärts finden. Wie bei jedem Modell gilt, die Preise sind abhängig von Ausführung und Leistung.

Ist noch kein Gasanschluss vorhanden, muss dieser erst verlegt werden. Die Kosten hierfür liegen zwischen 1.000 und 2.000 Euro.

Art der Gasheizung Preise (ohne Installation und Warmwasserspeicher) ab:
wandhängende Gasheizung mit Durchlauferhitzer 2.000 Euro
wandhängende Gasheizung inkl. Warmwasserspeicher 3.500 Euro
bodenstehede Gasheizung mit externem Warmwasserspeicher 4.500 Euro

Seit 2021 gibt es einen Preis für CO2-Emissionen. Der Einstiegspreis liegt bei 25 Euro pro Tonne CO2, dieser steigt jährlich und wird im Jahr 2055 voraussichtlich bei 55 Euro pro Tonne liegen. Damit erhöhen sich auch die Kosten beim Heizen mit Gas und Öl. In 2023 wird die Erhöhung ausgesetzt, um Verbraucher nicht noch zusätzlich zu belasten.

Dazu kennen die Gaspreise momentan nur eine Richtung: steil nach oben. Vor diesem Hintergrund wird eine effiziente Heizung noch wichtiger, denn Experten sehen nicht nur den steigenden Gaspreis am Limit angekommen, sondern auch der CO2-Preis wird in Zukunft immer weiter steigen.

Mit einer modernen Gasbrennwertheizung reduzieren Sie Ihren Verbrauch und sparen bis zu 30 Prozent Heizkosten ein. Das ist zumindest etwas, doch wirklich kostensenkend sind nur Alternativen, mit denen Sie unabhängiger vom Gas werden.

Gasheizung mit Solarthermie kombinieren

Das Einsparpotenzial einer Gasheizung lässt sich in Kombination mit Solarthermie noch einmal erheblich erhöhen. Mit Solarthermie nutzen Sie die kostenlose Sonnenenergie und wandeln diese in thermische Energie um.

Diese wird entweder ausschließlich für die Warmwasserbereitung oder auch heizungsunterstützend eingesetzt.

Da die Sonne nur begrenzt scheint, kann sie keine alleinige Versorgungssicherheit schaffen. Daher ist die Kombination einer Gasheizung mit Solar sinnvoll. Sie wird genau dann zugeschaltet, wenn Kraft der Sonne nicht mehr reicht.

Ihr Vorteil aus dieser Kombination ist eine Reduzierung der Energiekosten inklusive CO2-Preis. Da jedoch die Förderung für Gas-Hybridheizungen gestrichen wurde und nur noch Solarthermie allein mit 25 Prozent gefördert wird, sollte gut überlegt werden, ob nicht ein Komplettwechsel auf Wärmepumpe sinnvoller ist.

Seit Mitte August 2022 gibt es keine Förderung mehr für gasbetriebene Heizsysteme. Das betrifft auch Hybridsysteme, die zum Teil mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Förderung gibt es dann nur noch für den Teil der Heizung, der erneuerbar ist. So erhalten Sie bei einem Hybridsystem aus Gasheizung und Solarthermie 25 Prozent allein auf Solarthermie.

Mit dem Wegfall der Förderung, die fast die Hälfte der Kosten gesenkt hatte, verschwindet auch ein starkes Argument für eine Gas-Hybridheizung. Ganz anders bei der Wärmepumpe. Hier sind 40 Prozent möglich. Insofern lohnt sich der Umstieg auf Wärmepumpe auch im Vergleich der Anschaffungskosten. Gas-Hybridheizungen sollten nur dann in Betracht gezogen werden, wenn der Umstieg auf Wärmepumpe nicht möglich ist. Wir prüfen das gerne für Sie!

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Von Öl- auf Gasheizung umrüsten: Lohnt sich das noch?

In Deutschland gibt es mehr als 5 Millionen Ölheizungen, viele davon sind veraltet und bedürfen eines Austauschs. Für mehr als 2 Millionen Haushalte ist eine Umrüstung auf moderne Gasheizungen relativ einfach möglich, da die entsprechenden Gebiete bereits an das Gasnetz angeschlossen sind. Es müssten nur noch der Gasanschluss zum Haus verlegt werden.

Allerdings haben sich mit dem Krieg in der Ukraine und der unsicheren Versorgungssituation die Vorzeichen geändert. Gas wird knapp und der Preis steigt. Alternativen, wie die Wärmepumpe, werden damit noch attraktiver. Sie werden gefördert, können effizient im Bestand eingesetzt werden, sichern Unabhängigkeit von Öl und Gas und ein Wärmepumpen-Stromtarif ermöglicht den Betrieb zu niedrigeren Stromkosten.

Daher sollte immer geprüft werden, ob die Wärmepumpe auch bei Ihnen zum Einsatz kommen kann, denn Gas- und Ölheizungen sind aktuell Auslaufmodelle.

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Eine effiziente Heizung ist ein zentraler Baustein, sollen die steigenden Gaspreise abgefedert werden. Dank moderner Brennwertheizung reduzieren Sie mit einer neuen Gasheizung Energieverluste und sparen so bis zu 30 Prozent Energiekosten im Vergleich zu alten Heizwertanlagen ein. Doch noch besser ist es, gleich auf eine Wärmepumpe umzusteigen. Schon heute erfüllen viele Bestandsbauten die Voraussetzungen, die dafür notwendig sind. Mit einer Förderung von bis zu 40 Prozent können Sie zudem die Investitionskosten enorm senken. Zudem sichert Sie Unabhängigkeit von Gas und den damit einhergehenden steigenden Preisen. Ein Wärmepumpen-Stromtarif hilft auch, die Betriebskosten so zu senken.

Da für Gas-Hybridheizungen die Förderung von bis zu 45 Prozent entfällt und nur noch die erneuerbare Komponente, wie Solarthermie, mit 25 Prozent gefördert wird, verliert diese Option ein starkes Argument. Dennoch ist sie eine Möglichkeit, den Gasverbrauch zu senken. Gerade wenn keine Wärmepumpe eingebaut werden kann, ist dieses System eine Überlegung wert. Denn die Einsparungen, die sie mit Brennwerttechnik erzielen, werden mit dem Einsatz von Solarthermie noch einmal gesteigert.

Ist Ihre Heizung bereits 30 Jahre und älter, sieht das Gebäudeenergiegesetz (GEG) zudem eine Austauschpflicht vor. Es gelten zwar Ausnahmen, doch selbst wenn diese greifen, ist eine alte Heizung weniger effizient als neue Anlagen und stark defektanfällig. Sie sollten daher nicht warten, bis die Heizung ausfällt, denn in solchen Fällen reduziert sich die Förderung um zehn Prozentpunkte, denn die volle Förderung wird u. a. nur gezahlt, wenn die alte Heizung noch funktionstüchtig ist.

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*Wie heizt Deutschland? In: BDEW.de, zuletzt aufgerufen am 02.01.2023.

**Die meisten Heizungen stammen aus dem letzten Jahrtausend. In: Statista, zuletzt aufgerufen am 02.01.2023.

***Wärmepumpe, Pellets, Gas: Welche Heizung sich für wen rechnet. In: test 05/2018.