- Wie viel Strom verbraucht eine Wärmepumpe pro Jahr?
- Wieso verbrauchen Wärmepumpen Strom?
- Wie hoch ist der Stromverbrauch der Wärmepumpen-Arten?
- Was sagt die JAZ über den Stromverbrauch aus?
- Wie berechne ich den Stromverbrauch?
- Stromverbrauch der Wärmepumpe pro Tag im Winter bzw. im Jahr
- Welche Faktoren beeinflussen den Stromverbrauch?
- Lohnt sich ein spezieller Wärmepumpen-Stromtarif?
- Wie reduziert Photovoltaik die Stromkosten?
- Wärmepumpe vs. Gasheizung: Heizkostenvergleich 2026
- Fazit zum Stromverbrauch einer Wärmepumpe
- FAQ zum Stromverbrauch der Wärmepumpe
- Effiziente Wärmepumpe im Komplettpaket
Wie viel Strom verbraucht eine Wärmepumpe pro Jahr?
Eine Wärmepumpe verbraucht je nach Haus und Effizienz zwischen 3.500 und 10.000 kWh Strom pro Jahr. Im Standard-Einfamilienhaus liegen die Werte bei 5.000–6.000 kWh. Pro Wintertag sind es 20–35 kWh. Wie hoch der Verbrauch genau ausfällt, hängt hauptsächlich von der Jahresarbeitszahl (JAZ), Gebäudezustand und der Vorlauftemperatur ab.
| Gebäudestandard | Beheizte Wohnfläche | Spezifischer Verbrauch pro m² | Jährlicher Gesamtstromverbrauch | Jährliche Stromkosten* | |
|---|---|---|---|---|---|
| Neubau | 150 m² | bis 18 kWh | bis 2.700 kWh | 972 € | |
| sanierter Bestandsbau | 150 m² | 19–33 kWh | 2.850–4.950 kWh | 1.040–1.780 € | |
| Bestandsbau | 150 m² | 34–77 kWh | 5.100–11.550 kWh | 1.836–4.160 € | |
| Unsanierter Altbau** | 150 m² | ab 78 kWh | ab 11.700 kWh | 4.212 € |
Gut zu wissen: Ist ihr Verbrauch zu hoch, können Sie mit keinem Heizsystem effizient und kostensparend heizen. Ein komplett unsanierter Altbau, bei dem noch nie Modernisierungen durchgeführt wurden, führt unabhängig vom Heizsystem zu hohen laufenden Kosten.
co2online, Heizspiegel für Deutschland 2025 (zuletzt abgerufen am 11.06.2026)
Wofür braucht eine Wärmepumpe überhaupt Strom?
Wärmepumpen benötigen für den elektrischen Kompressor, der das Kältemittel verdichtet, Strom. Dieser ist Teil des sogenannten Kältemittelkreislaufs. Dabei entzieht die Wärmepumpe der Außenluft, dem Erdreich oder dem Grundwasser Umweltwärme und wandelt diese mittels Strom in Heizenergie um.
So funktioniert der Kältemittelkreislauf:
- Im Inneren der Wärmepumpe zirkuliert ein Kältemittel, das bei Kontakt mit der aufgenommenen Umweltwärme verdampft.
- Ein elektrischer Kompressor verdichtet das gasförmige Kältemittel. Dadurch steigt das Temperaturniveau an. Dieser Vorgang benötigt den meisten Strom.
- Über einen Wärmetauscher wird die Wärme vom Kältemittel an den Heizkreislauf übertragen. Dadurch kühlt das Kältemittel ab.
- Ein sogenanntes Entspannungsventil senkt den Druck und das Kältemittel geht in seinen Ursprungszustand zurück. Danach beginnt der Kältemittelkreislauf von vorn.
Der Strom, den die Wärmepumpe benötigt, macht nur etwa 25 % des gesamten Energiebedarfs aus. Die verbleibenden 75 % stammen aus der kostenlosen Umweltwärme.
Dadurch heizen Wärmepumpen mit einem hohen Wirkungsgrad von 300–500 %. Das bedeutet, dass Wärmepumpen aus einer Einheit Strom drei bis fünf Wärmeeinheiten erzeugen.
Wie hoch ist der Stromverbrauch je Wärmepumpen-Art?
Der Stromverbrauch einer Wärmepumpe schwankt je nach Wetterlage und Bauart. Der Grund dafür liegt in den unterschiedlichen Temperaturen der genutzten Umweltwärmequellen und den damit einhergehenden Wirkungsgraden der Wärmepumpen-Arten.
Durchschnittliche Stromkosten einer Wärmepumpe im Einfamilienhaus mit einem Wärmebedarf von rund 20.000 kWh:
| Wärmepumpen-Art | Umweltwärme | durchschnittlicher Wirkungsgrad | Energiebedarf | Heizkosten* |
|---|---|---|---|---|
| Luft-Wasser-Wärmepumpe | Außenluft | 4 | 5.000 kWh | 1.800 € |
| Erdwärmepumpe | Erdreich | 4,5 | 4.400 kWh | 1.580 € |
| Grundwasserwärmepumpe | Grundwasser | 5 | 4.000 kWh | 1.440 € |
Darum arbeiten die Wärmepumpen-Arten unterschiedlich effizient:
Erdwärme und Grundwasser sind ganzjährig konstante Wärmequellen, während die Wärme der Außenluft stark von Temperatur und Wetter abhängig ist.
- Außenluft
Da die Außentemperaturen stark schwanken können, ist der Stromverbrauch einer Luft-Wasser-Wärmepumpe in besonders kalten Perioden etwas höher. Dennoch liefert die Außenluft auch bei Minusgraden immer ausreichend Wärmeenergie, um den Kältemittelkreislauf der Wärmepumpe in Gang zu setzen und ein Haus effizient zu beheizen.
Im Gegensatz zur Winterzeit sind Luft-Wasser-Wärmepumpen im Sommer besonders effizient, da die Außenluft sehr warm ist. So kann die Wärmepumpe mit sehr hohen Wirkungsgraden z. B. Warmwasser bereitstellen.
- Erdreich
Erdwärme etwa ist mit rund 13 °C ganzjährig konstant und auch bei Minusgraden wärmer als die Außenluft. Das senkt den Energieaufwand für den elektrischen Kompressor. Eine Erdwärmepumpe, auch Sole-Wasser-Wärmepumpe genannt, kostet an besonders kalten Tagen etwas weniger als eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, da sie nicht so viel Strom verbraucht.
- Grundwasser
Grundwasserwärmepumpen, die man auch Wasser-Wasser-Wärmepumpen nennt, arbeiten am effizientesten aufgrund der besonders stabilen Wärmequelle.
Sie werden jedoch in privaten Haushalten fast nicht mehr installiert. Gründe dafür sind die hohen Erschließungskosten der Brunnenbohrung, die hohen Anforderungen für die Genehmigungen und das immer größer werdende Risiko einer Austrocknung der Brunnen.
Was sagt die Jahresarbeitszahl (JAZ) über den Stromverbrauch aus?
Die Jahresarbeitszahl (JAZ) gibt Auskunft über den tatsächlichen Stromverbrauch und kann frühestens ein Jahr nach Inbetriebnahme der Wärmepumpe anhand von Strom- und Wärmemengenzählern bestimmt werden. Die durchschnittliche JAZ einer Wärmepumpe liegt bei rund 4. Das bedeutet, 1 kWh Strom wird in 4 kWh Wärme umgewandelt.
Gut zu wissen: Die JAZ muss für die staatliche Förderung der Wärmepumpe bei mind. 3,0 liegen. Diese wird vorab von Ihrem Fachbetrieb nach den Vorgaben der VDI-Richtlinie 4650 bestimmt. Diese errechnete Mindest-JAZ soll sicherstellen, dass keine ineffizienten Heizungsanlagen verbaut werden. Sie muss nicht zwingend mit dem tatsächlichen Ergebnis nach dem ersten Betriebsjahr übereinstimmen.
Gibt es weitere Effizienzkennzahlen der Wärmepumpe?
Ja, der Coefficient of Performance (COP) und der Seasonal Coefficient of Performance (SCOP) sind Angaben der Hersteller, mit denen die Effizienz verschiedener Modelle verglichen werden kann. Von einer effizienten Wärmepumpe spricht man bei einem COP bzw. SCOP zwischen 3 und 5.
Gut zu wissen: thermondo installiert unter anderem die Logatherm-Wärmepumpe von Buderus, die mit einem SCOP-Wert von 4,8 (10-kW-Klasse) zu den effizientesten Modellen auf dem Markt zählt.
- Der COP wird unter gleichbleibenden Laborbedingungen gemessen und muss auf jedem Datenblatt einer Wärmepumpe angegeben sein. Die Kennzahl ist somit eine Momentaufnahme und gibt keine Auskunft zum tatsächlichen Stromverbrauch im Betrieb.
- Der SCOP ist realitätsnäher als der COP, da er zusätzliche klimatische Verhältnisse berücksichtigt. Der Wert wird anhand standardisierter Messpunkte zwischen 12 °C und –7 °C ermittelt und nach Regionen gewichtet. In Europa wird hierbei in Nord-, Mittel- und Südeuropa unterschieden.
Wie berechne ich den Stromverbrauch meiner Wärmepumpe?
Um den Stromverbrauch vorab überschlägig zu berechnen, gibt es zwei Methoden. Für eine benötigen Sie den Wärmebedarf Ihres Gebäudes und die Leistungs- und Effizienzkennzahlen Ihrer Wärmepumpe. Die zweite Methode berechnen Sie mittels der Vorverbräuche Ihrer alten Heizung.
1. Methode: Stromverbrauch mit Leistung der Wärmepumpe und Heizstunden berechnen
Für einen ersten Überblick zum Stromverbrauch benötigen Sie neben dem COP bzw. SCOP auch die Leistung der Wärmepumpe in Kilowatt (kW) sowie die jährlichen Heizstunden.
Beispiel: Sie nutzen Ihre Heizung pro Jahr 2.000 Stunden lang. Die Anlage weist einen COP bzw. SCOP oder eine JAZ von 4 auf und verfügt über eine Heizleistung von 10 kW.
Formel:
- (Leistung in kW x Heizstunden) / Effizienzzahl = Stromverbrauch in kWh
- (10 kW x 2.000 h) / 4 = 5.000 kWh
Ergebnis: Der Stromverbrauch Ihrer Wärmepumpe wird voraussichtlich ca. 5.000 kWh betragen
2. Methode: Stromverbrauch anhand des Wärmebedarfs des Gebäudes berechnen
Der bisherige Wärmebedarf bietet eine gute Orientierung, um den künftigen Stromverbrauch der Wärmepumpe grob abzuschätzen. Da die Wärmepumpe zum Großteil kostenlose Umweltenergie nutzt, muss der Wärmebedarf ins Verhältnis zum Wirkungsgrad bzw. COP, SCOP oder JAZ gesetzt werden.
Beispiel: Ihr Einfamilienhaus hat einen jährlichen Wärmebedarf von 20.000 kWh. Nun möchten Sie auf eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit einem Wirkungsgrad von 400 % bzw. 4 umsteigen.
Formel:
- Wärmebedarf / Effizienzzahl der Wärmepumpe = Stromverbrauch in kWh
- 20.000 kWh / 4 = 5.000 kWh
Ergebnis: Der Stromverbrauch der Wärmepumpe wird voraussichtlich ca. 5.000 kWh pro Jahr betragen.
Wie viel Strom verbraucht die Wärmepumpe pro Tag im Winter und wie viel übers Jahr verteilt?
Eine Wärmepumpe verbraucht pro Tag im Winter mit 25–35 kWh deutlich mehr Strom als im Rest des Jahres. Auf die kalten Wintermonate entfällt je nach Gebäudestandard rund 50–75 % des Stromverbrauchs einer Wärmepumpe.
Verbrauchen Sie im Heizbetrieb also rund 30 kWh Strom pro Tag im Winter, benötigt die Wärmepumpe von November bis Februar rund 3.600 kWh Strom. Über das ganze Jahr verteilt verbraucht die Wärmepumpe demnach rund 4.800–7.200 kWh Strom.
Warum? Im lauen Frühling und Herbst wird nicht nur weniger geheizt, die höheren Temperaturen wirken sich vor allem auf die Effizienz einer Luft-Wasser-Wärmepumpe deutlich positiv aus. Im Sommer ist die Wärmepumpe sogar nur für den Warmwasserbetrieb zuständig.
Welche Faktoren beeinflussen den Stromverbrauch am stärksten?
Der größte Faktor ist die Vorlauftemperatur – also die Temperatur des Heizwassers, die eine Wärmepumpe bereitstellen muss, um die Wohnräume auf die gewünschte Temperatur zu erwärmen. Je geringer der Unterschied zwischen der Vorlauftemperatur und der Außentemperatur der Wärmequelle, desto weniger Strom verbrauchen Wärmepumpen.
Reduzieren Sie die Vorlauftemperatur der Wärmepumpe nur um wenige Grad, können Sie bereits Strom sparen. Für Wärmepumpen gilt eine Vorlauftemperatur von 35–55 °C als ideal.
Wie kann ich den Stromverbrauch senken?
Um den Stromverbrauch Ihrer Wärmepumpe zu senken, können Sie einige Maßnahmen ergreifen:
Veraltete Heizkörper austauschen
Glieder- oder Röhrenheizkörper werden häufig mit Gas- und Ölheizungen kombiniert, da diese Heizkörpermodelle höhere Vorlauftemperaturen von bis zu 70 °C benötigen. Tauschen Sie diese gegen größere Modelle wie moderne Platten- oder Niedertemperatur-Heizkörper aus, können Sie die Vorlauftemperatur auf 35 bis 55 °C senken.
Heizlast des Gebäudes senken
Je weniger Wärmeverluste Ihr Gebäude aufweist, desto geringer ist der Wärmebedarf Ihres Gebäudes. Zwar sind aufwendige Sanierungen für den effizienten Betrieb einer Wärmepumpe nicht zwingend notwendig, um einen effizienten Betrieb zu gewährleisten. Der Austausch einiger alter Fenster und Türen kann jedoch dabei helfen, den Wärmebedarf zu verringern.
In manchen Fällen kann sich auch eine Gebäudedämmung lohnen. Diese Maßnahme ist zwar zunächst etwas kostspieliger, oft amortisieren sich diese Investitionen jedoch durch die Einsparungen bei den Betriebskosten.
Hydraulischer Abgleich
Vor der ersten Inbetriebnahme sollte immer ein hydraulischer Abgleich durchgeführt werden. Dieser sorgt für eine gleichmäßige Wärmeverteilung und kann die Effizienz der Wärmepumpe steigern und den Stromverbrauch senken.
Gut zu wissen: Ein hydraulischer Abgleich nach Verfahren B ist für die Wärmepumpenförderung sogar Voraussetzung.
Korrekte Dimensionierung
Für eine hohe Effizienz ist vorwiegend die richtige Dimensionierung entscheidend. Die Berechnung der Leistung und Größe einer Wärmepumpe sollte daher immer von einem Fachbetrieb unter Anwendung der Heizlastberechnung (nach DIN 12831) bei Ihnen vor Ort durchgeführt werden.
Kurz erklärt: Zu klein dimensionierte Anlagen benötigen unverhältnismäßig viele Heizstunden, um das gewohnte Temperaturniveau zu erreichen. Dies lässt den Stromverbrauch steigen und die Jahresarbeitszahl (JAZ) sinken.
Allerdings sollte auch kein zu großes Modell verbaut werden. Wird der Wärmebedarf zu schnell gedeckt, entstehen Leerlaufzeiten und die Wärmepumpe muss häufig neu starten. Wärmepumpen arbeiten jedoch bei einem durchgehend gleichmäßigen Betrieb am sparsamsten. Zudem geraten sie bei langen Leerlaufzeiten ins Takten, wodurch sie schneller verschleißen.
Heizverhalten anpassen
Steigen Sie von einer fossilen Heizung auf die Wärmepumpe um, müssen Sie Ihr Heizverhalten an Ihr neues Heizsystem anpassen. Während Sie bspw. bei einer Gasheizung manuell eingegriffen haben und über die Heizkörper-Thermostate die Raumtemperatur gesteuert haben, wird bei einer Wärmepumpe die Raumtemperatur mittels Heizkurve eingestellt.
Diese Punkte sollten Sie nach dem Wechsel auf die Wärmepumpe beachten:
- Steuern Sie die Temperatur der Wohnräume über die Heizkurve und nicht über die Thermostate.
- Heizen Sie alle Räume gleichmäßig, um ein Auskühlen der Gebäudehülle vorzubeugen.
- Eine Nachtabsenkung spart – anders als bei fossilen Heizungen – keine Energie. Alternativ können Sie mit einem Energiemanager die Heizkurve für bestimmte Zeiten um einige Grad senken und dadurch den Stromverbrauch reduzieren.
Intelligentes Energiemanagement
Ein intelligenter Energiemanager kann den Wärmepumpenbetrieb optimieren. Dadurch können Sie den Stromverbrauch Ihrer Wärmepumpe um bis zu 30 % reduzieren.
Wie geht das? Intelligente Energiemanager, auch Home Energy Management Systeme (HEMS) genannt, können u. a. anhand von Wetterprognosen und Ihrem Heizverhalten die beste und günstigste Heizstrategie für Ihr Zuhause finden.
Beispiel: Hat der Energiemanager gelernt, dass vor allem abends Wärme benötigt wird, kann bereits nachmittags der Pufferspeicher aufgeheizt werden. Durch die höheren Temperaturen kann die Wärmepumpe effizienter arbeiten und benötigt weniger Strom als am kühlen Abend.
Kombination mit Photovoltaik
Kombinieren Sie eine Wärmepumpe mit Photovoltaik, können Sie Ihren eigenen, günstigen Öko-Strom produzieren und direkt an Ort und Stelle verbrauchen. Zusammen mit Batteriespeicher und intelligentem Energiemanagement können Sie nicht nur Ihren Stromverbrauch reduzieren, sondern auch durch den Eigenverbrauch des PV-Stroms Heizkosten sparen.
Lohnt sich ein spezieller Wärmepumpen-Stromtarif?
Vor allem im Alt- und Bestandsbau sollten Sie gut überlegen, ob sich ein Wärmepumpen-Stromtarif lohnt. Von dem vergünstigten Arbeitspreis können Sie nur profitieren, wenn Sie einen separaten Stromzähler für die Wärmepumpe nutzen. Bei der Nachrüstung sind oft aufwendige Modernisierungen notwendig, die schnell mehrere tausend Euro kosten können.
Eine wirtschaftlichere Alternative für einen Wärmepumpen-Stromtarif ist die Kombination Ihrer Wärmepumpe mit einem intelligenten Energiemanager und einem dynamischen Stromtarif. Der Energiemanager kann nicht nur ihren Verbrauch optimieren, sondern auch in die günstigen Stunden des Tages verschieben.
Ihre Vorteile mit einem Energiemanager und dynamischem Stromtarif:
- Hohes Sparpotenzial: Sie sparen nicht nur Heizkosten, sondern beim gesamten Haushaltsstrom. Nutzen Sie einen intelligenten Energiemanager wie thermondo smart, geschieht die Optimierung automatisch und ganz ohne Komfortverlust.
- Geringe Investitionskosten: Statt teurer Umbauten am Zählerschrank müssen Sie lediglich Ihren regulären Stromzähler gegen ein Smart Meter tauschen. Nur mit dem intelligenten Messsystem ist die korrekte Abrechnung möglich.
Gut zu wissen: Erhalten Sie das Smart Meter im Zuge des verpflichtenden Rollouts für Wärmepumpen-Nutzer, ist der Tausch kostenlos. Andernfalls kommen je nach Messstellenbetreiber in der Regel Kosten in Höhe von 100–200 € auf sie zu.
thermondo Tipp: Nutzen Sie noch kein Smart Meter, können Sie bei der Buchung von thermondo dynamic eine kostenlose Installation beauftragen. Kombinieren Sie unseren intelligenten Energiemanager thermondo smart mit unserem dynamischen Stromtarif thermondo dynamic, ist die Optimierung Ihrer Wärmepumpe bereits im Tarif inklusive.
Weniger Netzstrom, mehr Unabhängigkeit: Wie reduziert Photovoltaik die Stromkosten der Wärmepumpe?
Mit einer Photovoltaikanlage produzieren Sie Ihren eigenen PV-Strom, den Sie direkt an Ort und Stelle für die Wärmepumpe verwenden können. Nutzen Sie zusätzlich einen Batteriespeicher, kann der erzeugte Strom zwischengespeichert und zur gewünschten Zeit an die Wärmepumpe abgegeben werden. So können Sie rund 30 % des Energiebedarfs Ihrer Wärmepumpe mit der PV-Anlage abdecken.
Besonders lohnt sich die Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaikanlage mit einem Home Energy Management System (HEMS). Lassen Sie Stromerzeugung und Verbrauch von einem intelligenten Energiemanager koordinieren, können Sie im Vergleich zu einem fossilen Haushalt mit Gasheizung über 3.000 € Energiekosten sparen.
Wärmepumpe vs. Gasheizung: Heizkostenvergleich 2026
Im Vergleich zu den durchschnittlichen Betriebskosten einer Gasheizung lassen sich mit der Wärmepumpe Kosten von bis zu 870 € jährlich einsparen. Dank der geringeren Betriebskosten amortisieren sich Wärmepumpen trotz anfänglich höherer Anschaffungskosten bereits nach 4 Jahren.
Gut zu wissen: Im Vergleich zu Fernwärme ist die Wärmepumpe sogar 1.600 € günstiger!
| Einflussfaktoren | Wärmepumpe | Gasheizung |
|---|---|---|
| Heizenergiebedarf | 20.000 kWh | 20.000 kWh |
| Wirkungsgrad | 4 | 0,9 |
| Jahresverbrauch | 5.000 kWh | 22.250 kWh |
| Energiepreis | 36 ct/kWh | 12 ct/kWh |
| Heizkosten | 1.800 € | 2.670 € |
Eine Umfrage von thermondo im Januar 2026 zeigt: Bei rund 65 % der Befragten, die sich für eine Wärmepumpe als neues Heizsystem entscheiden würden, sind sinkende Heizkosten der Hauptgrund für den Wechsel. Und damit liegen sie richtig. Steigen Sie z. B. von einer fossilen Heizung auf eine Wärmepumpe um, können Sie bis zu 45 % Heizkosten sparen.
Fazit zum Stromverbrauch einer Wärmepumpe
Auf den ersten Blick sind die Energiekosten pro Kilowattstunde Strom mit 36 ct für eine Wärmepumpe deutlich teurer als bspw. Erdgas, das 12 ct kostet. Durch den hohen Wirkungsgrad der Wärmepumpe, der zwischen 300 und 500 % liegt, zahlen Sie letztlich nur noch 7–12 ct/kWh.
Gut zu wissen: Im Schnitt sparen Sie durch die effiziente Betriebsweise der Wärmepumpe bis zu 45 % Ihrer Betriebskosten, wenn Sie von einem fossilen Heizsystem umsteigen.
Mit der korrekten Planung, dem richtigen Heizverhalten mit einer Wärmepumpe sowie einigen gezielten Maßnahmen lässt sich der Stromverbrauch senken. Dadurch reduzieren sich Ihre Heizkosten teilweise um mehrere hundert Euro pro Jahr. Die perfekte Kombination bieten heutzutage moderne Energiemanagementsysteme wie thermondo smart.
Der intelligente Energiemanager kann Ihren Wärmepumpenbetrieb optimieren und gleichzeitig dynamische Stromtarife wie thermondo dynamic und variable Netzentgelte berücksichtigen. Zudem können Sie weitere Systeme wie Photovoltaik oder eine Wallbox integrieren und smart koordinieren. So können Sie das Maximum an Ersparnis aus Ihrem Zuhause herausholen.
Gut zu wissen: Die Wärmepumpentechnologie wurde in den vergangenen Jahren stetig weiterentwickelt. Ist Ihre Anlage schon älter und hat einen hohen Stromverbrauch, kann sich unter Umständen bereits ein Austausch Ihrer Wärmepumpe gegen ein modernes Modell lohnen.
FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Stromverbrauch der Wärmepumpe
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Luisa ist Autorin dieses Artikels und unsere Expertin auf den Gebieten Photovoltaik, Wärmepumpe und Energiewende. Wenn Sie Fragen zum Artikel oder Ihrem Heizungswechsel haben, schreiben Sie ihr: fragen@thermondo.de.