Das Wichtigste in Kürze:

  • Anschaffungskosten Gasheizung: Eine neue Gasheizung kostet inklusive Installation zwischen 9.000 und 15.500 €, wobei Basismodelle ab 3.000 € zuzüglich Einbau erhältlich sind.
  • Keine Fördermittel: Für die Neuanschaffung von Gas-Brennwertkesseln oder Gasthermen existieren 0 % staatliche Förderung.
  • Laufende Betriebskosten: Bei einem Gaspreis von 12 ct/kWh und 20.000 kWh Wärmebedarf belaufen sich die durchschnittlichen jährlichen Betriebskosten auf 2.670 €.
  • Kostenfalle CO₂-Steuer: Ab 2028 greift der freie EU-Emissionshandel für die Sektoren Gebäude und Straßenverkehr, wodurch Experten ab 2030 mit Preissprüngen auf bis zu 300 €/t CO₂ und Mehrkosten von rund 1.300 € pro Einfamilienhaus rechnen.
  • Wärmepumpe als Alternative: Mit bis zu 80 % staatlicher Heizungsförderung ist eine Wärmepumpe bereits ab 8.700 € erhältlich und spart im laufenden Betrieb etwa 730 € pro Jahr gegenüber Gas.

Was kostet eine neue Gasheizung mit Montage?

Eine Gasheizung kostet inkl. Installation zwischen 9.000 und 15.500 €. Unterschiede ergeben sich bei der Art der Gasheizung, der Leistungsklasse und der Komplexität der Installation.

Das Basismodell kostet rund 3.000 €, zuzüglich der Einbau- und Speicherkosten. Die Kosten für größere Modelle und Gasheizungen für Mehrfamilienhäuser können dagegen über 15.500 € betragen.

Die Anschaffungskosten einer Gasheizung werden von verschiedenen Faktoren beeinflusst:

  • Leistung
  • Typ der Heizung, z. B. wandhängende Gastherme oder bodenstehender Brennwertkessel
  • Art der Warmwasserbereitung

Gegebenenfalls kommen weitere Kosten für einen Warmwasserspeicher hinzu. Wandhängende Gasthermen sind in der Regel günstiger als bodenstehende Gas-Brennwertkessel. Zudem ist der Einbau einer Gastherme unkomplizierter.

Die Anschaffung eines Gas-Brennwertkessels oder einer Gastherme birgt jedoch u. a. diesen erheblichen Kosten-Nachteil: Es gibt keine Förderung. Sämtliche Fördermittel zur Heizungserneuerung fließen ausschließlich in den Ausbau von Anlagen mit erneuerbaren Energien im Gebäudesektor.

Wechseln Sie z. B. auf ein klimafreundliches Heizsystem wie die Wärmepumpe, profitieren Sie von der staatlichen Heizungsförderung von bis zu 80 %. Damit sind Wärmepumpen bereits ab 8.700 € erhältlich und kosten nicht mehr als eine neue Gasheizung.

Allein durch die staatliche Heizungsförderung, die gänzlich auf erneuerbare Energien setzt, hat sich der anfängliche Kostenvorteil der Gasheizung wieder relativiert. Es lohnt sich also, über den Umstieg von einer Gasheizung auf eine Wärmepumpe konkret nachzudenken.

Das zeigt auch eine Umfrage von thermondo aus dem Januar 2026: Eine klare Mehrheit von 46,5 % würde sich heute für eine Wärmepumpe als neues Heizsystem entscheiden. Das klimafreundliche und effiziente Heizsystem landet damit deutlich auf Platz 1, vor anderen Technologien wie Hybridsystemen auf Platz 2 mit 18 % und Gasheizungen auf Platz 3 mit 14,5 %.

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Was kostet eine neue Gasheizung im laufenden Betrieb?

Die Betriebskosten einer Gasheizung belaufen sich auf durchschnittlich 2.670 € pro Jahr. Dieser Wert ergibt sich aus dem aktuellen Gaspreis von 12 ct/kWh und einem angenommenen Wärmebedarf von 20.000 kWh.

Die Betriebskosten einer Gasheizung hängen maßgeblich vom Gasverbrauch und den Gaspreisen ab. Der persönliche Verbrauch, die Effizienz der Anlage mit dem passenden Gasanschluss und der Zustand des Gebäudes sind hier ausschlaggebende Faktoren.

Hinzu kommen die Kosten für die Wartung und den Schornsteinfeger, aber auch die immer weiter steigende CO₂-Steuer, die das Heizen mit Gas langfristig verteuert.

Gut zu wissen: Die Wärmepumpe, die mit Strom betrieben wird, stößt im laufenden Betrieb vor Ort keine Emissionen aus. Daher ist sie weder aktuell noch in Zukunft von der CO₂‑Steuer betroffen.

Kosten Gasheizung: Welche Auswirkungen hat die CO₂-Steuer?

Die CO₂-Bepreisung in Deutschland, die 2021 eingeführt wurde, verteuert das Heizen mit Gas zunehmend. Im Jahr 2026 ist der Preis pro Tonne CO₂ gestiegen und bewegt sich in einem Korridor zwischen 55 und 65 €.

Gasheizung Kosten: Modellrechnung des CO₂-Preis für Gas & Öl
CO₂-Emissionen einer Gasheizung: 0,22 kg CO₂/kWh | CO₂-Emissionen einer Ölheizung: 0,28 kg CO₂/kWh

2028 wird das aktuell von der Politik festgelegte Preismodell vom europäischen Emissionshandel abgelöst, der auf die Sektoren Gebäude und Straßenverkehr ausgeweitet wird. Ab dann orientiert sich der CO₂-Preis frei am Markt.

Experten gehen von hohen Preissprüngen aus und rechnen bereits ab 2030 mit hohen Mehrkosten von bis zu 300 €/t CO₂. Dr. Michael Pahle, Experte für Emissionshandelssysteme, äußert sich über zu erwartende CO₂-Preissprünge durch den EU-Emissionshandel im thermondo Talk zum CO₂-Preis:

zitat

Das System ist darauf ausgelegt, dass die Emissionen in den abgedeckten Sektoren Gebäude und Straßenverkehr sehr schnell sinken müssen. Und durch dieses sehr schnelle Sinken [...] wird der Preis perspektivisch stark ansteigen. Das muss er auch, damit die Klimaziele erreicht werden, und dann bewegen wir uns in anderen Größenordnungen, dann sind wir nicht mehr zweistellig, sondern irgendwann dreistellig.

dash
Dr. Michael Pahle
Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung
Experte für Emissionshandelssysteme
zitat

Das System ist darauf ausgelegt, dass die Emissionen in den abgedeckten Sektoren Gebäude und Straßenverkehr sehr schnell sinken müssen. Und durch dieses sehr schnelle Sinken [...] wird der Preis perspektivisch stark ansteigen. Das muss er auch, damit die Klimaziele erreicht werden, und dann bewegen wir uns in anderen Größenordnungen, dann sind wir nicht mehr zweistellig, sondern irgendwann dreistellig.

dash
Dr. Michael Pahle
Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung
Experte für Emissionshandelssysteme

Weitere Nebenkosten der Gasheizung

Im laufenden Betrieb einer Gasheizung fallen neben den reinen Brennstoffkosten und der CO₂-Steuer noch weitere Nebenkosten an.

Dazu gehören:

  • Stromkosten für die Steuerung und die Pumpe der Gasheizung
  • Schornsteinfegerkosten für die Wartung und regelmäßige Überprüfung der Gasheizung

Gut zu wissen: Im Vergleich zur Gasheizung sind Wärmepumpen wartungsärmer und frei von Schornsteinfegerkosten. Das macht sie langfristig günstiger in der Unterhaltung.

Gasheizung Kosten: Lohnt sich der Kauf noch?

Nein, der Kauf einer Gasheizung lohnt sich heute nicht mehr, da die Abhängigkeit von Gas zunehmend zur Kostenfalle wird.

Ende Juli 2026 wurde das Gebäudeenergiegesetz (GEG) grundlegend novelliert und in „Gebäudemodernisierungsgesetz“ (GModG) umbenannt.

Mit der Novellierung ist die Installation einer neuen Gasheizung wieder erleichtert worden, da die 65 %-Regel des ehemaligen GEG entfallen ist. Diese besagte, dass neu installierte Heizungen ab spätestens 2028 zu 65 % mit erneuerbaren Energien betrieben werden müssen.

Diese Regelung existiert im GModG nicht länger, allerdings ist der Kauf einer Gasheizung aufgrund verschiedener Faktoren zunehmend unwirtschaftlich.

Diese Preistreiber machen die Gasheizung zur Kostenfalle:

  • Bio-Treppe: An die Stelle der 65 %-Regel ist die sogenannte Bio-Treppe getreten. Für Gasheizungen, die nach dem 29. Juli 2026 neu in ein bestehendes Gebäude eingebaut werden, müssen Eigentümer ab dem 1. Januar 2029 sicherstellen, dass ein steigender Anteil der Wärme aus grünen Brennstoffen wie Biomethan, biogenem Flüssiggas oder Wasserstoff stammt. Die erste Stufe beginnt bei 10 % und steigt auf 60 % ab 2040.

    Diese grünen Brennstoffe sind jedoch deutlich teurer als Erdgas und nur begrenzt verfügbar. Eine ausreichende Versorgung ist aktuell nicht gesichert, was ein erhebliches Kostenrisiko bedeutet.

  • Grüngas-/Grünheizölquote: Zusätzlich soll eine Grüngas-/Grünheizölquote eingeführt werden. Sie verpflichtet nicht die Hausbesitzer, sondern die Inverkehrbringer von Gas und Öl dazu, die Brennstoffe für die Wärmeversorgung von Gebäuden ab dem Jahr 2045 vollständig auf klimaneutrale Alternativen umzustellen.

    Da die Quote am Brennstoff selbst ansetzt, betrifft sie anders als die Bio-Treppe auch bestehende Heizungsanlagen. Wie die Quote in den Jahren vor 2045 aussieht, ist noch offen. Das Gesetz dazu soll die Bundesregierung bis zum 1. Dezember 2026 vorlegen. Der Eckpunkteplan des GModG sah einen Start bei 1 % ab 2028 vor.
Gasheizung Kosten: Bio-Treppe ab 2029 & Grüngas-/Grünheizölquote
  • CO₂-Preis: Die CO₂-Steuer ist bereits Teil des Gaspreises. Sie bepreist CO₂-Emissionen, welche bei der Verbrennung von Gas ausgestoßen werden. Während der Preis bislang politisch festgelegt war, wird er ab 2028 frei am Markt in Abhängigkeit von Angebot und Nachfrage gebildet.

    Experten halten hier Preise von 300 €/t CO₂ für möglich. Das würde Mehrkosten von rund 1.300 € für eine Gasheizung im durchschnittlichen Einfamilienhaus bedeuten.

  • Netzentgelte: Ein Teil des Gaspreises geht auf die Fixkosten des Gasnetzes zurück – die sogenannten Netzentgelte. Diese dienen der Finanzierung des Ausbaus, der Wartung und des Betriebs der Netzinfrastruktur und werden anteilig von allen Gaskunden gezahlt.

    Da immer mehr Menschen auf fossilfreie Heizsysteme wie die Wärmepumpe umsteigen, verteilen sich die Netzkosten auf immer weniger Haushalte. Mit der fortschreitenden Abkehr vieler Haushalte von Gasheizungen werden sich die Fixkosten des Gasnetzes für die verbleibenden Haushalte weiter erhöhen.

    Eine Modellrechnung des Fraunhofer-Instituts* zeigt, dass eine neue Gasheizung bis 2045 jährliche Mehrkosten von 3.000–4.000 € nur für die Netzkosten verursachen könnte.

  • Geopolitische Unsicherheiten: Da Gas ein Importgut ist, können politische Konflikte in Exportländern jederzeit zu unerwarteten Preisspitzen führen. Verschiedene internationale Entwicklungen der letzten Jahre haben wiederholt gezeigt, wie stark die Gaspreisentwicklung durch sie beeinflusst wird.
Quellen:

*Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM), Fehlende Gasnetzplanung könnte Haushalte bis zu 4.000 Euro im Jahr kosten (zuletzt abgerufen am 04.06.2026)

Kostenvergleich Gasheizung vs. Wärmepumpe

Kostenvergleich Gasheizung vs. Wärmepumpe

Wenn Sie von einer Gasheizung auf die Wärmepumpe umsteigen, sparen Sie bares Geld. Wie sich diese Ersparnis zusammensetzt, zeigen wir Ihnen in diesem Video anhand unserer Bierdeckelrechnung.

Hinweis: Die im Video genannten Energiepreise und Fördersätze entsprechen nicht mehr dem aktuellen Stand. Die vorgestellten Strategien und Informationen sind jedoch weiterhin gültig und hilfreich.

Neue Gasheizung: Kosten im Vergleich zur Wärmepumpe

Beim Vergleich einer Gasheizung mit der Wärmepumpe zeigt sich, dass die Wärmepumpe langfristig das überlegene Heizsystem ist.

Bei der Anschaffung gehen wir bei der Gasheizung von Kosten in Höhe von rund 12.000 € aus. Eine vergleichbare Wärmepumpe für ein Einfamilienhaus kostet vor Förderung 32.000 €.

Da die meisten Haushalte nicht die Maximalförderung von 80 % erhalten, gehen wir in unserem Kostenvergleich von dem durchschnittlichen Zuschuss in Höhe von 46 % der 28.000 € förderfähigen Kosten aus.

Die Anschaffungskosten und der Fördersatz können je nach individueller Situation abweichen.
Gasheizung Wärmepumpe
Anschaffungskosten (vor Förderung) 12.000 € 32.000 €
Staatliche Förderung 0 % 46 %
Kosten nach Förderung 12.000 € 19.120 €

Die Wärmepumpe kostet nach 46 % Förderung noch 19.120 €. Damit ist sie in der Anschaffung zunächst immer noch teurer als eine Gasheizung.

Beim Kostenvergleich der beiden Heizsysteme müssen jedoch auch die Betriebskosten berücksichtigt werden. Denn diese entscheiden langfristig, ob sich ein Heizungstausch finanziell lohnt.

  • Bei einem Wärmebedarf von 20.000 kWh benötigt die Wärmepumpe mit einem Wirkungsgrad von ca. 3,4 (340 %) rund 5.880 kWh Strom.
  • Gasheizungen haben nur einen Wirkungsgrad von knapp unter 100 % (ca. 0,9) und benötigen bei einem Wärmebedarf von 20.000 kWh rund 22.222 kWh Gas.
Die Wirkungsgrade der Heizungsanlagen können je nach Modell und Gegebenheiten im Haus variieren. Die Energiepreise sind vom jeweiligen Liefervertrag abhängig und können abweichen.
Gasheizung Wärmepumpe
Wärmebedarf 20.000 kWh 20.000 kWh
Wirkungsgrad ~ 0,9 ~ 3,4
Jahresverbrauch 22.222 kWh 5.880 kWh
Energiepreis 12 ct/kWh 33 ct/kWh
Heizkosten (inkl. Netzentgelte & CO2-Steuer) 2.670 € 1.940 €

Ergebnis der Vergleichsrechnung:

  • Mit der Wärmepumpe sparen Sie ca. 730 € pro Jahr.

Die Vergleichsrechnung zeigt, dass die anfänglichen Mehrkosten in der Anschaffung nach etwa 9,5 Jahren ausgeglichen sind. Danach sparen sie mit der Wärmepumpe jährlich über 700 € Heizkosten.

Gut zu wissen: Mit steigenden Netzentgelten und dem steigenden CO₂-Preis erhöhen sich auch die Einsparungen der Wärmepumpe gegenüber einer Gasheizung signifikant. Laut einer Berechnung des Fraunhofer ISI können Gasheizungen über eine Lebensdauer von 19 Jahren über 23.000 € an Mehrkosten im Vergleich zur Wärmepumpe verursachen.

Quellen:

Fraunhofer ISI, "Mit geplantem Gebäudemodernisierungsgesetz gehen Heizkosten durch die Decke" (zuletzt abgerufen am 31.08.2026)

Wärmepumpe mit Energiemanager kombinieren und Sparpotenzial erhöhen

Kombinieren Sie Ihre Wärmepumpe mit einem Home-Energy-Management-System (HEMS) wie thermondo smart, erhöhen Sie die Kostenersparnis Ihrer Wärmepumpe.

Der intelligente Energiemanager steuert den Betrieb der Wärmepumpe so, dass sie ohne Komfortverlust möglichst wenig Strom verbraucht. Dadurch sparen Sie bis zu 30 % Ihrer Stromkosten ein, was etwa 400 € pro Jahr entspricht.

Wenn Sie Ihre Wärmepumpe mit intelligentem Energiemanager zusätzlich mit einem dynamischen Stromtarif wie thermondo dynamic kombinieren, erhöhen Sie die Ersparnis auf bis zu 600 € jährlich.

Denn mit einem dynamischen Stromtarif zahlen Sie anstelle eines Fixpreises immer den Börsenstrompreis. Ein intelligenter Energiemanager verlegt den größten Teil des Stromverbrauchs der Wärmepumpe gezielt in Tiefpreisphasen am Markt.

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Fazit: Wärmepumpe statt Gasheizung: Kosten und Effizienz sind entscheidend

Das GModG lässt freie Wahl beim Heizsystem: keine 65 %-Regelung, keine Beratungspflicht und kein Verbot. Doch das Heizen mit Gas wird aus wirtschaftlicher Sicht zunehmend unattraktiv. Wer jetzt eine Gasheizung kauft, wird in Zukunft hohe Heizkosten haben. Die Weichen dafür sind gestellt.

Höhere Netzentgelte, die steigende CO₂-Steuer und die Bio-Treppe werden die Kosten Ihrer Gasheizung erhöhen und ein riesiges Loch in die Haushaltskasse reißen.

Ganz anders die Wärmepumpe:

Durch ihre effiziente Betriebsweise spart sie mehrere hundert Euro Heizkosten jährlich. Damit amortisieren sich die anfänglichen Mehrkosten gegenüber einer Gasheizung meist nach 8 Jahren.

Erfüllen Sie die Voraussetzung für die Maximalförderung von 80 %, können Sie eine Luft-Wasser-Wärmepumpe sogar schon ab 8.700 € erhalten. Damit zahlen Sie nicht mehr, teilweise sogar weniger, als für eine neue Gasheizung.

Mit einer Wärmepumpe entscheiden Sie sich für ein zukunftssicheres Heizsystem ohne Kostenrisiko. Sie erfüllt bereits jetzt und auch in Zukunft alle gesetzlichen Vorgaben des GModG und die Anforderungen an nachhaltiges und zuverlässiges Heizen.

Gut zu wissen: Studien wie das 5-jährige Forschungsprojekt des Fraunhofer-Instituts haben gezeigt, dass Wärmepumpen auch im Altbau mit konventionellen Heizkörpern effizient heizen.

Das bestätigt auch Dr. Marek Miara, Koordinator Wärmepumpe beim Fraunhofer-Institut, im thermondo talk zum Thema „Wärmepumpe im Altbau“:

zitat

Wärmepumpen können auch mit Heizkörpern arbeiten, nicht nur mit Fußbodenheizung. Dieses Vorurteil wird ständig wiederholt und hat nichts mit der Realität zu tun. Die Wärmepumpe weiß nicht mal, ob sie mit einem Heizkörper arbeitet oder mit einer Fußbodenheizung – und sie schafft beides.

dash
Marek Miara
Fraunhofer ISE
Koordinator Wärmepumpe
zitat

Wärmepumpen können auch mit Heizkörpern arbeiten, nicht nur mit Fußbodenheizung. Dieses Vorurteil wird ständig wiederholt und hat nichts mit der Realität zu tun. Die Wärmepumpe weiß nicht mal, ob sie mit einem Heizkörper arbeitet oder mit einer Fußbodenheizung – und sie schafft beides.

dash
Marek Miara
Fraunhofer ISE
Koordinator Wärmepumpe

Die Erfahrung bei thermondo zeigt: Über 90 % unserer Kunden betreiben ihre Wärmepumpe mit normalen Heizkörpern. Lediglich knapp 10 % heizen nur mit Fußbodenheizung. Und nur bei 6 % war ein Austausch einzelner Heizkörper notwendig, um einen effizienten Betrieb zu gewährleisten.

Installationsdaten zur Wärmepumpe mit konventionellen Heizkörpern vs. nur mit Fußbodenheizung
Installationsdaten zur Wärmepumpe mit Heizkörpern

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Kosten einer Gasheizung

Was kostet eine neue Gasheizung inklusive Einbau?

Eine neue Gasheizung kostet inklusive Montage zwischen 9.000 und 15.500 €. Basismodelle liegen bei etwa 3.000 € zuzüglich Einbau- und Speicherkosten, während größere Anlagen für Mehrfamilienhäuser auch mehr als 15.500 € kosten können. Wandhängende Gasthermen sind dabei in der Regel günstiger und einfacher zu installieren als bodenstehende Brennwertkessel.

Gibt es eine staatliche Förderung für Gasheizungen?

Nein, für die Anschaffung oder Erneuerung einer Gasheizung gibt es 0 % staatliche Förderung. Die Fördermittel des Staates fließen ausschließlich in Heizsysteme, die auf erneuerbaren Energien basieren. Dazu gehören beispielsweise Wärmepumpen, die mit bis zu 80 % der förderfähigen Kosten bezuschusst werden.

Wie hoch sind die jährlichen Betriebskosten einer Gasheizung?

Die durchschnittlichen Betriebskosten einer Gasheizung liegen bei 2.670 € pro Jahr. Dieser Berechnung liegen ein angenommenes Einfamilienhaus mit einem Wärmebedarf von 20.000 kWh und ein Gaspreis von 12 ct/kWh zugrunde. Zusätzlich entstehen laufende Ausgaben für Wartung, Schornsteinfeger, Betriebsstrom sowie die CO₂‑Steuer.

Warum steigen die Kosten für Gasheizungen zukünftig weiter an?

Ab dem Jahr 2028 wird der CO₂‑Preis durch den europäischen Emissionshandel frei am Markt gebildet und nicht mehr politisch gedeckelt. Experten erwarten bis zum Jahr 2030 Preissprünge auf bis zu 300 €/t CO₂.

Zudem steigen die Netzentgelte für verbleibende Gaskunden sowie die Pflichtquoten für teure grüne Brennstoffe im Rahmen der sogenannten Bio-Treppe ab 2029.

Lohnt sich der Umstieg von einer Gasheizung auf die Wärmepumpe?

Ja, der Umstieg lohnt sich finanziell, da eine Wärmepumpe pro Jahr rund 730 € an Heizkosten gegenüber einer Gasheizung einspart. Nach einer durchschnittlichen Förderung von 46 % der förderfähigen Kosten belaufen sich die Anschaffungskosten einer Wärmepumpe auf etwa 19.120 €. Damit amortisieren sich die Mehrkosten gegenüber der Gasheizung nach knapp 9,5 Jahren. Durch den Einsatz intelligenter Energiemanager lässt sich das Sparpotenzial weiter steigern.

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Bild von Pia Marie Oppermann, Fachredakteurin Pia ist Autorin dieses Artikels und unsere Expertin auf den Gebieten Wärmepumpe und Energiewende. Wenn Sie Fragen zum Artikel oder Ihrem Heizungswechsel haben, schreiben Sie ihr: fragen@thermondo.de.