Zuletzt aktualisiert am: 20.11.2020

Neue Heizung: Kosten verschiedener Heizsysteme im Vergleich

Was wird eine neue Heizung kosten und wann ist es Zeit, über den Kauf nachzudenken? Das sind die wichtigsten Fragen, die sich Heizungsbesitzern häufig stellen. Wir haben die Antworten für Sie.

Zusammenfassung:

  • Gasheizungen sind mit 4.000 - 8.000 Euro am günstigsten, erneuerbare Energien (EE) kosten deutlich mehr
  • Ölheizungen kosten zw. 7.000 und 10.000 Euro, werden aber ab 2026 nicht mehr verkauft
  • Förderung gibt es nur noch für Erneuerbare Energien (EE) oder Gasheizung in Kombination mit EE
  • es sind bis zu 45 Prozent Förderung möglich
  • Betriebskosten sind bei Ölheizungen mit Abstand am höchsten
  • Thermondo bietet Ihnen verschiedene Heizsysteme, von Öl- und Gasheizung zu regenerativen Heizsystemen mit Solar und Brennstoffzelle
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Was eine neue Heizung kosten kann, hängt vor allem vom gewählten Heizsystem ab. Gerade Heizungen die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden, sind in der Anschaffung teilweise deutlich günstiger als Heizsysteme mit erneuerbaren Energien.

Art der Heizungsanlage Preis der Heizungsanlage
Gasheizung 4.000 - 8.000 Euro
Ölheizung 7.000 - 10.000 Euro
Wärmepumpe 14.000 - 22.000 Euro
Brennstoffzelle 20.000 - 32.000 Euro
Pellets 15.000 - 20.000 Euro

Die Preise von Gasbrennwertheizungen bewegen sich zwischen 4.000 und 8.000 Euro und sind damit niedriger als die von Ölheizungen.

Fällt die Wahl auf Öl, müssen Sie für die neue Heizung Kosten zwischen 7.000 bis 10.000 Euro einkalkulieren.

Beide können Sie mit einer Solarthermie kombinieren, was zwar die Installations- und Anschaffungskosten erhöht, aber auch attraktive Fördermöglichkeiten bietet.

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Bei erneuerbaren Energien sind die Kosten für die neue Heizung höher. So kostet eine Brennstoffzellenheizung bis zu 32.000 Euro.

Pelletheizungen haben mit einem Preis zwischen 15.000 und 20.000 Euro ähnlich hohe Kosten.

Für alle erneuerbaren Energien gilt übrigens, dass die laufenden Kosten deutlich geringer sind und somit langfristig Geld eingespart wird.

Heizen mit erneuerbaren Energien senkt langfristig die Kosten: erfahren Sie daher mehr zu Pelletheizung, Wärmepumpe und Brennstoffzellenheizung

Seit Januar 2020 gelten neue Förderrichtlinien beim Kauf einer neuen Heizung. Wurden zuvor effiziente Brennwertgeräte sowie erneuerbare Energien gefördert, liegt der Fokus nun auf erneuerbare Energien. Eine Förderung für effiziente Gas- oder Ölbrennwertgeräte gibt es nicht mehr.

Außer: Eine neue Gasbrennwertheizung wird mit erneuerbaren Energien kombiniert. Für eine Gas-Hybridheizung, beispielsweise mit Solarthermie kombiniert, erhalten Sie 30 Prozent.

Handelt es sich bei der alten Heizung um eine Ölheizung, beträgt der Zuschuss sogar 40 Prozent. Wenn Ihre neue Gasheizung "renewable ready" installieren lassen, erhalten Sie 20 Prozent Förderung, unabhängig davon, ob Ihre alte Heizung mit Gas oder Öl betrieben wurde.

In diesem Fall müssen Sie spätestens innerhalb von zwei Jahren den regenerativen Wärmeerzeuger einbauen lassen.

Für eine Hybridheizung, die aus zwei regenerativen Wärmeerzeugern besteht, erhalten Sie 35 Prozent Förderung. Beim Wechsel von einer alten Ölheizung beträgt die Förderung sogar 45 Prozent. Die gleichen Fördersätze erhalten Sie bei einem Wechsel auf eine Pellets- oder Wärmepumpenanlage.

Die Förderung für Ihre neue Heizung liegt damit beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die früher Brennwertheizungen gefördert hat, gibt es noch das Programm KfW 433 und damit einen Zuschuss bei Brennstoffzellenheizungen. Die Förderung liegt zwischen 7.050 und 28.200 Euro.

Art der Heizungsanlage Förderung
Gasheizung nur in Verbindung mit erneuerbaren Energien
für Gas-Hybrid bis zu 40 % (BAFA)
Ölheizung keine
Wärmepumpe bis zu 45 % (BAFA)
Brennstoffzelle mind. 7500 Euro (KfW 433)
Pellets bis zu 45 % (BAFA)

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Das könnte Sie auch interessieren: Welche Förderung zur Heizung möglich ist »

Wovon ist der Preis der Heizung abhängig?

Die Kosten des jeweiligen Heizsystems sind von verschiedenen Faktoren abhängig. So variiert der Preis beispielsweise bei der notwendigen Leistung der Heizungsanlage oder etwaiger Rahmenbedingungen.

Wer zum Beispiel von Öl auf Gas wechselt, benötigt einen entsprechenden Anschluss. Ist dieser nicht vorhanden, erhöht sich der Preis für eine Heizungserneuerung.

Natürlich gibt es Preisspannen bei den Heizungskosten. Diese dienen allerdings nur als Orientierung, da eine Erneuerung immer inklusive Einbau zu verstehen ist.

Die Montagekosten variieren je nach baulichen Voraussetzungen. Einen exakten Preis für Ihre neue Heizung und Ihre individuelle Wohnsituation erhalten Sie mit unserem Festpreisangebot. Dieses ist für Sie unverbindlich und gibt Ihnen den exakten Preis inklusive der Kosten für die Erneuerung der Heizung an.

Die Betriebskosten eine Heizung spielen eine große Rolle für die Wirtschaftlichkeit. So ist die Antwort auf die Frage, ob hohe Anschaffungskosten gerechtfertigt sind: Ja, wenn die Betriebskosten dementsprechend niedrig sind.

Nur wenn Sie dauerhaft Kosten einsparen, lohnt sich die Investition auch wirtschaftlich. Unsere Grafik stellt die Ausgaben für die Anschaffung und die für den Betrieb an drei Heizungsarten einmal nebeneinander:

Das kosten neue Heizungen im Vergleich

Hier zeigt sich, dass die Gasheizung im Vergleich mit Ölheizung und Wärmepumpe für dieses ausgewählte Szenario die momentan beste Lösung ist. Steigen die Gaspreise in Zukunft jedoch, wird die Wärmepumpe zu einer Option, die langfristig punkten kann.

Er ist das Herzstück der neuen Heizung: der Heizkessel. Lesen Sie hier, was es zu beachten gibt, wenn Sie einen neuen Heizkessel kaufen.

Erneuern Sie Ihre Heizung, bringt die Umstellung bei fossilen Brennstoffen von alter Heizwerttechnik auf moderne Brennwerttechnik Energieeinsparungen von bis zu 30 Prozent.

Je nach Verbrauch amortisieren sich mit einer neuen Heizung die Kosten bereits nach acht bis zehn Jahren.

Kombinieren Sie Ihre neue Brennwertheizung mit Solarthermie, ist das Einsparpotenzial sogar noch größer, da Sie für die aus Sonnenlicht gewonnene Energie nichts bezahlen.

Bei einer Brennstoffzellenheizung liegt das Energieeinsparpotenzial bei bis zu 50 Prozent.

Das beinhaltet aber auch den Stromverbrauch, da sie mit der Brennstoffzelle zum Stromproduzenten im eigenen Haus werden. Ähnlich hoch sind die Einsparungen bei Pellets.

Einsparungen allein sind nicht die einzigen Vorteile einer neuen Heizung. Lesen Sie hier: 5 gute Gründe, die Heizung zu modernisieren »

Der richtige Zeitpunkt die Heizung zu erneuern

Eine neue Heizung lohnt sich, wenn Ihre alte Heizung 15 Jahre und älter ist. Dann können Sie davon ausgehen, dass Sie mit der modernen Anlage so viel Energie einsparen, dass sich die Investitionskosten in einigen Jahren amortisiert haben. Grund hierfür liegt im Verschleiß der alten Anlage und der stetigen Verbesserung der Heiztechnik.

Mit der Energieeinsparverordnung von 2014 (EnEV 2014) sind Sie sogar verpflichtet, Ihre Heizung zu erneuern, wenn diese 30 Jahre oder älter ist. Kommen Sie dem nicht nach, droht ein Bußgeld in Höhe von bis zu 50.000 Euro. Es gibt jedoch auch Ausnahmen von dieser Regelung.

>> Alles zur EnEV 2014 inkl. Ausnahmeregelung

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Profilfoto Autor Sebastian Sebastian ist Autor dieses Artikels und unser Experte auf den Gebieten Heizsysteme und Wärmewende. Wenn Sie Fragen zum Artikel oder Ihrem Heizungswechsel haben, schreiben Sie ihm: fragen@thermondo.de.