Das Wichtigste in Kürze:

  • Wärmepumpen sind auch im Altbau effizienter als Gasheizungen, im Durchschnitt 400 Prozent.
  • Studien zeigen, dass der Altbau dafür meist nicht saniert werden muss.
  • Auch ohne Fußbodenheizung arbeiten Wärmepumpen im Altbau effizient, es reichen größer dimensionierte Heizkörper.
  • Luft-Wasser-Wärmepumpen sind ab 9.000 Euro zu haben, da eine Förderung bis zu 70 Prozent möglich ist.

Wärmepumpe im Altbau: So wird Ihr Haus mit Umweltwärme warm

Auch in Altbauten können Wärmepumpen effizient heizen, behagliche Wärme erzeugen und ihren Hausbesitzern die Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen ermöglichen. Das innovative Wärmegewinnungssystem einer Wärmepumpenheizung gilt als eines der Produktivsten, wodurch sie universell in fast jeder Gebäudeart eingesetzt werden kann.

Rund 75 Prozent der Energie beziehen Wärmepumpen aus kostenfreier Umweltwärme – in Form von Luft, Wasser und Erde. Da nur ein Viertel kostenpflichtige Energie – in Form von Strom – für den Betrieb benötigt wird, liegt der Wirkungsgrad einer Wärmepumpe zwischen 300 und 500 Prozent und ist somit drei bis fünfmal höher als der einer Gas- oder Ölheizung. Vor allem bei der Ermittlung des Energiebedarfs muss diese Tatsache berücksichtigt und mit dem jeweiligen Wirkungsgrad in Verhältnis gesetzt werden.

Das bedeutet: Weist Ihr Altbau einen Jahresenergiebedarf von 20.000 kWh auf, liegt der zu erwartende Stromverbrauch der Wärmepumpe ca. zwischen 4.000 und 6.666 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr. Wohingegen eine Gasheizung rund 20.000 kWh Gas jährlich verbrauchen würde.

Durch diese umweltfreundliche und effiziente Wärmeerzeugung profitieren Eigentümer eines Altbaus von der höchsten staatlichen Förderung, mit der die Anschaffungskosten um bis zu 70 Prozent reduziert werden können.

So funktioniert die Wärmepumpe im Altbau

Das Funktionsprinzip aller Wärmepumpen ist immer gleich und basiert auf dem sog. Wärmepumpenkreislauf: Für die Umwandlung von Umweltenergie in Heizenergie sorgt ein zirkulierendes Kältemittel im Inneren der Wärmepumpe. Dieses verdampft schon bei sehr niedrigen Temperaturen und wird durch einen elektrischen Kompressor verdichtet und anschließend gasförmig. Während des Prozesses erhitzt sich das Kältemittel immer weiter. Sobald die erforderliche Vorlauftemperatur für das Heizsystem erreicht ist, wird die Wärme an die Heizungen abgegeben. Dadurch kühlt das Kältemittel wieder ab, kondensiert in seinen ursprünglichen Zustand und der Kreislauf beginnt erneut.

Was kostet eine Wärmepumpe für den Altbau?

Einige Verbraucher zögern angesichts der höheren Anschaffungskosten, von ihrer Gasheizung auf die Wärmepumpe umzurüsten. Sie fragen sich, ob die Investition für ihren Altbau tatsächlich lohnend ist. Daher möchten wir Ihnen in folgender Tabelle veranschaulichen, dass sich eine Wärmepumpe im Altbau schon nach wenigen Jahren amortisieren kann.

Dafür führen wir eine Beispielrechnung mit den wahrscheinlichsten Daten durch, um Kosten, Förderung und Wirkungsgrad einer Wärmepumpe mit einer modernen Gasheizung zu vergleichen.

Anhand der Angaben in der folgenden Tabelle haben wir für einen 4-Personen-Haushalt in einem Einfamilienhaus die gängigsten Parameter für eine Wärmepumpe im Altbau wie folgt ausgewählt:

  • Wärmepumpenart: Luft-Wasser-Wärmepumpe
  • Leistungsgröße Wärmepumpe: 12 Kilowatt
  • Kältemittel: R290 (Propan)
  • Förderung: inkl. Basisförderung, Klima-Geschwindigkeits- & Effizienz-Bonus

Beispielrechnung: Wärmepumpe vs. Gasheizung

Wärmepumpe vs. Gasheizung: Anschaffungs- & Betriebskosten im Vergleich
Gasheizung Wärmepumpe
Anschaffungskosten
(vor Förderung)
12.000€ 32.000
Staatliche Förderung 0% 55%
Kosten nach Förderung 12.000€ 15.500€
Jahresenergieverbrauch
des Hauses
20.000 kWh 20.000 kWh
Wirkungsgrad ≈1 ≈ 4
Jahresverbrauch
(gem. Wirkungsgrad)
20.000 kWh 5.000 kWh
aktueller Energiepreis
(Gas bzw. Strom)
9 Cent/kWh 25 Cent/kWh
Heizkosten pro Jahr 1.800 € 1.250 €
zzgl. Abgaben
(CO2-Steuer bzw. Netzentgelte)
200€ 150€
Betriebskosten pro Jahr 2.000€ 1.400€

Ergebnis: Die Wärmepumpe amortisiert sich nach 6 Jahren

Erläuterung:

  • Die Anschaffungskosten (nach Förderung) der Gasheizung sind um 3.500 Euro günstiger.
  • Die Betriebskosten pro Jahr sind bei der Wärmepumpe um 600 Euro niedriger.
  • Nach 6 Jahren hat die Wärmepumpe die anfängigen Kostenvorteile der Gasheizung aufgrund der niedrigeren Betriebskosten ausgeglichen
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Kosten Wärmepumpe: Faktoren für Amortisierung im Altbau

Um eine Wärmepumpe im Altbau schnell amortisieren zu können, ist es vor allem wichtig, die richtige Dimensionierung und Leistungsstärke zu wählen.

Aufgrund der oft unzureichenden Dämmung in Altbauten müssen Wärmepumpen in der Regel mehr Leistung erbringen. Das Ziel ist dabei, trotz dieser höheren Anforderungen einen normalen Stromverbrauch zu erreichen, indem die Anlage optimal ausgelegt wird. Um dieses Ziel zu erreichen, spielt das verwendete Kältemittel eine entscheidende Rolle, da es den Wirkungsgrad der Wärmepumpe stark beeinflusst. Immer mehr Wärmepumpen-Hersteller setzen für ihre Anlagen daher auf Propan als Kältemittel, das in diesem Kontext als “R290” bezeichnet wird.

R290 trägt durch seine guten thermodynamischen Eigenschaften zur besseren Nutzung der Energiequelle einer Wärmepumpe bei. Darüber hinaus zählt es zu den umweltfreundlichen und natürlichen Kältemitteln und profitiert innerhalb der staatlichen Förderung von einem zusätzlichen Effizienz-Bonus. Damit kann durch den Einsatz von Propan eine schnellere Amortisierung der Wärmepumpe erzielt werden, da es sowohl die Anschaffungskosten als auch die Betriebskosten reduzieren kann.

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Aufgrund solcher technischen Weiterentwicklungen steigt die Leistung von Wärmepumpen immer weiter an, da höhere Vorlauftemperaturen erzielt werden können. Auch an extrem kalten Tagen sorgen moderne Anlagen dafür, dass das Temperaturniveau auch in Altbauten effizient aufrechterhalten wird. Darüber hinaus können Wärmepumpen auch ohne Fußbodenheizung effizient betrieben und problemlos mit herkömmlichen Heizkörpern kombiniert werden. Dies ist für Altbauten ebenfalls von Bedeutung, da sie in der Regel nicht mit einer Fußbodenheizung ausgestattet sind.

Übrigens: Die Propan-Wärmepumpe von thermondo heizt auch bei 55 Grad Vorlauftemperatur noch effizient. An sehr kalten Tagen sind sogar Vorlauftemperaturen bis zu 75 Grad möglich.

Entscheidend ist außerdem, dass die präzise Dimensionierung der Wärmepumpe ausschließlich von Fachleuten durchgeführt wird. So werden Planungsfehler und unnötig hohe Stromkosten von Anfang an vermieden.

Gut zu wissen: Dass Wärmepumpe im Altbau auch ohne Fußbodenheizung effizient arbeiten, zeigen auch die Wärmepumpen-Installationen von thermondo. 87 Prozent der Kunden von thermondo leben in einem Bestandsgebäude mit normalen Heizkörpern. Lediglich bei 16 Prozent mussten einzelne Heizkörper ausgetauscht werden, um einen effizienten Betrieb der Wärmepumpe zu gewährleisten. Die meisten Gebäude waren Alt- und Bestandsbauten aus den Jahren 1975 bis 2000 oder älter, nur 18 Prozent waren Neubauten. Zweidrittel davon hatten eine Wohnfläche von 100 bis 200 Quadratmeter.

Wärmepumpen im Altbau ohne Fußbodenheizung

Wann lohnt sich eine Wärmepumpe im Altbau?

Obwohl jedes Gebäude individuell betrachtet werden sollte, erweisen sich Wärmepumpen sowohl für Neu- als auch für Altbauten gleichermaßen als sinnvoll. Dennoch hält sich der Mythos hartnäckig, dass ausschließlich Neubauten für den Einsatz mit Wärmepumpe geeignet sind. Diese Annahme wurde jedoch in den letzten Jahren durch mehrere Forschungsprojekte und Studien widerlegt, wie die folgenden Ergebnisse des Fraunhofer-Instituts in unserer Infobox verdeutlichen.

Forschungsergebnisse zu Wärmepumpen im Altbau

Gemäß dem fünfjährigen Forschungsprojekt des Fraunhofer-Instituts sind Wärmepumpen auch im Altbau ökologisch und ökonomisch sinnvoll.

  1. Gegenstand der Untersuchung waren vor allem Bestandsgebäude (56 Stück), die überwiegend mit Luft-Wasser-Wärmepumpen ausgestattet waren (60 Prozent)
  2. Die Gebäude waren zwischen 15 und 170 Jahre alt und wiesen unterschiedlich starke Sanierungsgrade auf

Die Auswertungen des Fraunhofer-Instituts ergaben:

  • Das Alter eines Gebäudes hat keine Auswirkungen auf den effizienten Betrieb einer Wärmepumpe.
  • Ebenso wie im Neubau sind vor allem eine gute Planung sowie fachmännische und sorgfältige Installation der Wärmepumpe für den Gesamterfolg entscheidend.
  • Normale Heizkörper mit geringeren Vorlauftemperaturen sind für die Wärmepumpe ebenfalls geeignet, ohne dass eine Flächenheizung wie bspw. eine Fußbodenheizung eingebaut werden muss.
  • Die in der Wärmepumpe integrierten Heizstäbe für besonders kalte Tage (unter -15 °C) werden nur selten benötigt, da ihr Anteil an der Heizarbeit lediglich rund 1,9 % beträgt.
  • Die meisten Wärmepumpen funktionierten einwandfrei, was die Zuverlässigkeit und Langlebigkeit der Wärmepumpen bestätigt.

Quelle: Fraunhofer-Institut (2014 - 2019), WPsmart im Bestand: Wärmepumpenfeldtest – Fokus Bestandsgebäude und smarter Betrieb

Förderung für Wärmepumpen 2024: Rekordzuschüsse für Bestandsgebäude

Die staatliche Förderung für Heizungen gem. BEG, einschließlich Wärmepumpen, wurde erneut überarbeitet und ist am 1. Januar 2024 in Kraft getreten.

Diese Fördersätze für Wärmepumpen im Bestandsbau gelten jetzt:

  • 30 % Basisförderung: Für die Grundförderung sind alle Käufer einer Wärmepumpe antragsberechtigt.
  • 20 % Klimageschwindigkeits-Bonus : Diesen Bonus erhalten selbstnutzende Wohneigentümer beim frühzeitigen Austausch Ihrer alten Heizung (bspw. noch funktionierende Gas-, Öl- oder Biomasseheizung)
  • 30 % Einkommens-Bonus: Diesen Zusatzbonus erhalten selbstnutzende Hauseigentümer mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von max. 40.000 Euro pro Haushalt
  • 5 % Effizienz-Bonus: Exklusiv für Wärmepumpen mit natürlichem Kältemittel (u. a. Propan) ODER für Erd-, Wasser- oder Abwasserwärmepumpen

Die verschiedenen Fördersätze können miteinander kombiniert werden, sind jedoch auf max. 70 Prozent Förderung begrenzt.

So hoch soll die Förderung ab 2024 sein
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Die Neuerungen für die Förderung ab 2024 waren im Vergleich zur letzten Förderanpassung deutlich umfassender. Denn mit der Reformierung des sog. „Heizungsgesetzes“ gem. GEG (Gebäudeenergiegesetz) – welches ebenfalls seit 1. Januar 2024 gilt – werden Hauseigentümer verpflichtet, beim Heizen künftig mindestens 65 Prozent erneuerbare Energien zu nutzen. Auf dieser Grundlage wurde auch die Förderung reformiert und an die neuen Vorgaben des GEG angepasst.

Durch diese Maßnahme wurden die Fördersätze deutlich angehoben. Diese Erhöhung soll Verbrauchern größere finanzielle Unterstützung bieten, um den Umstieg auf umweltfreundliche Heizungssysteme wie die Wärmepumpe zu erleichtern.

Das Gebäudeenergiegesetz: Sind Altbaubesitzer zurecht besorgt?

Viele Bürger standen der Einführung des neuen GEG kritisch gegenüber. Darunter auch Altbaubesitzer, die fürchteten, zwangsweise auf teurere Heizungen umsteigen zu müssen, die obendrein nicht für den Einsatz im Altbau geeignet sind.

Auf der anderen Seite warnen u. a. Verbraucherzentralen vor der Anschaffung neuer Öl- oder Gasheizungen. Für Bestandsbauten treten die GEG-Vorgaben zwar nur schrittweise in Kraft, da diese an eine regionale Wärmeplanung gekoppelt sind. Experten raten jedoch dazu, schon vor der gesetzlichen Verpflichtung beim Umstieg auf eine umweltfreundliche Heizung zu setzen, um die gesetzlichen Vorgaben vorwegzunehmen und mögliche Preisrisiken zu vermeiden.

Angesichts der steigenden CO2-Steuern, ineffizienter Heizsysteme und der mangelnden Zukunftsfähigkeit könnten Verbraucher schon in wenigen Jahren erheblichen Kosten gegenüberstehen, wenn sie weiter mit Gas oder Öl heizen. Daher ist eine Umstellung auf erneuerbare Energien aus Expertensicht viel sinnvoller und langfristig nachhaltig.

Wer dennoch während der Übergangsphase eine neue Öl- oder Gasheizung in Betracht zieht, muss – neben den erwähnten Risiken – vor dem Kauf eine verpflichtende Beratung in Anspruch nehmen.

Alle Details können Sie in unserem Artikel zur neuen Pflichtberatung für Öl- und Gasheizungen nachlesen.

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Welche Wärmepumpe eignet sich für den Altbau?

Theoretisch eignet sich jede Wärmepumpe für eine Nachrüstung im Altbau. Wichtig ist nur, dass die baulichen Gegebenheiten stimmen.

Für Wasser- bzw. Erdwärmepumpen sollten Eigenheimbesitzer rund 6 - 8 Monate Installationszeit einplanen. Denn in der Regel müssen vorab erst einmal Genehmigungen bei örtlichen Behörden, bspw. zur Überprüfung der Sole oder des Grundwasserspiegels eingeholt werden. Für die anschließende Erschließung der Energiequelle müssen Erdsonden bzw. Erdkollektoren unter der Erdoberfläche verlegt oder Brunnen gegraben werden. Bebaute oder enge Grundstücke bieten oftmals nicht ausreichend Platz für die erforderlichen Maschinen und Maßnahme, oder erhalten keine Genehmigung für die Installation der Wärmepumpe.

Derartige Bauarbeiten sind für den Einbau einer Luft-Wasser-Wärmepumpe nicht nötig, weshalb die Installation deutlich günstiger ist und nur wenige Tage Zeit in Anspruch nimmt. Da die Außenluft als Energiequelle genutzt wird, werden die meisten Anlagen als Monoblock-Variante vor dem Haus aufgestellt. Luft-Wasser-Wärmepumpen müssen allerdings die gesetzlichen Vorgaben zum Schallpegel für Außenanlagen (gem. TA-Lärm) einhalten. Dabei spielt es nur eine Rolle, wie viele Dezibel schlussendlich beim Nachbarn ankommen.

Übrigens: Die Wärmepumpe von thermondo ist mit nur 48 Dezibel eine der leisesten Wärmepumpen auf dem Markt

Luft-Wasser-Wärmepumpen sind für viele Altbaubesitzer aufgrund ihrer Flexibilität und den günstigeren Anschaffungskosten die beste Wahl. Daher ist sie auch die am häufigsten verwendete Wärmepumpenart in deutschen Eigenheimen. Ihr Marktanteil liegt seit vielen Jahren konstant bei etwa 80 Prozent. Dies wirkt sich für Kaufinteressenten zudem positiv auf die Produktauswahl, den technologischen Fortschritt und die Preisgestaltung aus.

Moderne Luft-Wasser-Wärmepumpe für den Altbau
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Wärmepumpen-Test 2024: Die besten Altbau-Modelle im Vergleich

Wir haben die besten Wärmepumpen für den Altbau des Jahres 2024 für Sie getestet! Dafür haben wir ausschließlich Luft-Wasser-Wärmepumpen miteinander verglichen, da diese am besten für die speziellen Anforderungen in Altbauten sowie die Nachrüstung im Bestand geeignet sind. Folgende Top-Modelle von den Wärmepumpen-Herstellern Viessmann, Vaillant, LG, Buderus und Bosch haben wir hinsichtlich Kosten, Leistung und Effizienz in den Vergleich gestellt:

  • LG Therma V R290, 9kW
  • Viessmann Vitocal 250-A, 10 kW
  • Vaillant AroThermo Plus, 9,2 kW
  • Buderus Logatherm WLW-186i, 9 kW
  • Bosch Compress 6800i, 7 kW

Finden Sie in folgendem Video heraus, welche Wärmepumpe für Ihren Altbau am besten geeignet ist, oder lesen Sie alternativ unseren Artikel zum Wärmepumpen-Test:

Luft-Wasser-Wärmepumpen im Vergleich

Luft-Wasser-Wärmepumpen im Vergleich

In diesem Video vergleichen wir die besten Wärmepumpen des Jahres 2024! Erfahren Sie, wie Sie von der neuen Heizungsförderung profitieren können und welche Wärmepumpe für Ihr Zuhause die beste Wahl ist.

Jahresarbeitszahl: Beeinflusst Stromverbrauch der Wärmepumpe im Altbau

Neben dem Wirkungsgrad einer Wärmepumpe gibt es noch eine weitere wichtige Effizienz-Kennzahl für Wärmepumpen: die Jahresarbeitszahl (JAZ).

Vor allem für die staatliche Förderung ist die Jahresarbeitszahl entscheidend und muss seit 2024 einen Wert von mind. 3,0 aufweisen. Da der Förderantrag vor der Installation gestellt werden muss, wird eine berechnete Jahresarbeitszahl benötigt, die von einem Fachbetrieb gemäß VDI-Norm ermittelt wird. Dabei wird das individuelle Nutzerverhalten nicht berücksichtigt. Daher kann es zu Abweichungen zwischen der vorab berechneten Jahresarbeitszahl und der tatsächlichen "Praxis-JAZ" kommen, was jedoch keine Auswirkungen auf die Förderung hat.

Um die Jahresarbeitszahl zu berechnen, teilt man die erzeugte Wärmemenge durch die dafür benötigte Strommenge. Grundsätzlich gilt: Je höher die Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe ist, desto niedriger sind die Heizkosten.

Diese Kennzahl wird unter realen Bedingungen über einen Zeitraum von einem Jahr gemessen. Dabei sind nicht nur die Leistung der Wärmepumpe, sondern auch die Effizienz des gesamten Heizsystems und des Gebäudes sowie das individuelle Nutzerverhalten relevant. Daher gibt der Hersteller die sogenannte "Praxis-JAZ" nicht an; sie wird erst nach der Installation ermittelt.

Fazit: Wärmepumpe sorgt auch im Altbau effizient für Wärme

Dass Wärmepumpen auch für Altbauten geeignet sind, diese angenehm und effizient beheizen, ist mittlerweile erwiesen. Damit die ihre volle Effizienz entfalten, sollten sich Hausbesitzer schon vorab von einem Fachmann beraten lassen.

Da das neue GEG den Einbau neuer klassischer Öl- und Gasheizungen seit 2024 schrittweise beschränkt und die Kosten dafür weiter steigen, lohnt sich ein Umstieg auf die Wärmepumpe in jedem Fall. Die Wärmepumpe ist daher auch für Altbauten die beste Lösung auf erneuerbare Energien umzusteigen und profitiert zudem von der höchsten staatlichen Förderung.

Die Vorlauftemperatur der Wärmepumpe spielt besonders in Altbauten eine wichtige Rolle. Bis zu 75 Grad erreicht unsere Luft-Wasser-Wärmepumpe, weswegen sie auch für Bestandsgebäude ohne gute Dämmung hervorragend geeignet ist. Darüber hinaus arbeitet sie auch in Häusern ohne Fußbodenheizung effizient und zuverlässig. Wenn Sie auf eine neue Wärmepumpe umsteigen möchten, bekommen Sie von thermondo alles aus einer Hand.

In unserem Komplettpaket enthalten sind die Beratung, Planung und Installation Ihrer Wärmepumpe. Steigen Sie jetzt um und nutzen unseren Heizungsplaner, um sich ein unverbindliches Festpreisangebot zukommen zu lassen.

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Franziska Reiche Franziska ist Autorin dieses Artikels und unsere Expertin auf den Gebieten Heizsysteme, Heizungsförderung und Wärmewende. Wenn Sie Fragen zum Artikel oder Ihrem Heizungswechsel haben, schreiben Sie ihr: fragen@thermondo.de.