Gasheizung umrüsten auf Wärmepumpe: Kosten, Förderung & Sparpotenzial 2026
Ein Artikel von Luisa Ney | Zuletzt aktualisiert am: 27.09.2026
Gasheizung umrüsten auf Wärmepumpe: Welche Kosten entstehen beim Umstieg?
Der Umstieg von einer Gasheizung auf die Wärmepumpe kostet zwischen 27.000 und 50.000 €. Nach Abzug der staatlichen Heizungsförderung von bis zu 80 % sind Wärmepumpen schon ab 8.700 € erhältlich.
Luft-Wasser-Wärmepumpen kosten zwischen 27.000 und 40.000 €. Grundwasser- oder Erdwärmepumpen sind aufgrund der aufwendigeren Installation und der notwendigen Erdbohrungen mit 40.000–50.000 € deutlich teurer.
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Für welchen Gebäudetyp benötigen Sie eine neue Heizung?
Gasheizung umrüsten auf Wärmepumpe: Welche Förderung erhalten Wärmepumpen?
Rüsten Sie Ihre Gasheizung auf eine Wärmepumpe um, lassen sich die Kosten mit der aktuellen staatlichen Heizungsförderung um bis zu 80 % reduzieren. Die maximale Fördersumme liegt bei 28.000 €, weshalb Sie bis zu 22.400 € Zuschuss erhalten können.
Folgende Optionen haben Sie bei der Förderung:
- 30 % Grundförderung für alle Eigentümer, die eine Wärmepumpe kaufen
- + 16 % Klimageschwindigkeits-Bonus* für selbstnutzende Eigentümer, wenn die alte, noch funktionstüchtige Gasheizung mindestens 20 Jahre alt ist
- + 10–40 % Einkommensbonus für selbstnutzende Eigentümer, abhängig vom zu versteuernden Haushaltsjahreseinkommen
1. Stufe: 40 % bis 30.000 €
2. Stufe: 30 % bis 40.000 €
3. Stufe: 10 % bis 50.000 €
Familienzuschlag: Lebt min. ein minderjähriges Kind im Haushalt, erhöht sich die Einkommensgrenze für den Einkommensbonus einmalig um 10.000 €
Die Grundförderung ist mit allen Förderboni kombinierbar. Maximal sind 80 % Förderung möglich, wenn Sie sich für Stufe 1 des Einkommensbonus qualifizieren. Ab Stufe 2 beträgt die Obergrenze 70 %.
Gut zu wissen: thermondo-Kunden kaufen am häufigsten eine 10-kW-Wärmepumpe für rund 32.000 €. Bei einem durchschnittlichen Förderzuschuss von 46 % kostet die Wärmepumpe am Ende nur noch 19.120 €. Bei einem Anspruch auf den Einkommensbonus, kostet das Modell mit 80 % Förderung nur 9.600 €. Für kleinere Einfamilienhäuser sind unsere Wärmepumpen nach Förderung bereits ab 8.700 € erhältlich!
*Der Klimageschwindigkeits-Bonus sinkt alle 6 Monate um 4 %. Zum 1. August 2028 entfällt der Bonus komplett.
Beispielrechnung & Amortisation: Lohnt sich der Umstieg von Gas auf Wärmepumpe?
Ja, die Umrüstung einer Gasheizung auf eine Wärmepumpe lohnt sich, da sie zahlreiche Vorteile bietet. Mit der hohen Förderung zahlen Sie für eine Wärmepumpe meist nicht viel mehr als für die Anschaffung einer neuen Gasheizung. Zudem können Sie dank der effizienten Betriebsweise der Wärmepumpe bis zu 45 % Heizkosten im Jahr sparen.
Kostenbeispiel für die Umrüstung auf eine effiziente Wärmepumpe mit hoher Förderung
Um die Kosten für das Umrüsten einer Gasheizung auf eine Wärmepumpe realistisch einzuschätzen, vergleichen wir die Anschaffungskosten und die Betriebskosten.
Konkrete Beispielrechnung für eine vierköpfige Familie im Einfamilienhaus:
- Wärmebedarf: 20.000 kWh
- Gaspreis: 12 ct/kWh (inkl. CO₂-Preis)
- Strompreis: 33 ct/kWh
- Wirkungsgrad der Gasheizung: 0,9
- Wirkungsgrad der Wärmepumpe: 3,4
- durchschnittliche Förderung für eine Wärmepumpe: 46 % Förderung (Annahme: 30 % Grundförderung, 16 % Klima-Geschwindigkeitsbonus)
Wie hoch sind die Anschaffungskosten?
| Gasheizung | Wärmepumpe | |
|---|---|---|
| Anschaffungskosten (vor Förderung) | 12.000 € | 32.000 € |
| Staatliche Förderung | 0 % | 46 % |
| Kosten nach Förderung | 12.000 € | 19.120 € |
Die Anschaffungskosten und der Fördersatz können je nach individueller Situation abweichen.
Nach Abzug der Förderung ist die Wärmepumpe in der Anschaffung mit rund 7.000 € etwas geringfügig teurer als die Kosten für eine neue Gasheizung. Der entscheidende Vorteil zeigt sich bei den laufenden Kosten.
Wie viel können Sie bei den Betriebskosten sparen?
| Gasheizung | Wärmepumpe | |
|---|---|---|
| Wärmebedarf | 20.000 kWh | 20.000 kWh |
| Wirkungsgrad | ~ 0,9 | ~ 3,4 |
| Jahresverbrauch | 22.222 kWh | 5.880 kWh |
| Energiepreis | 12 ct/kWh | 33 ct/kWh |
| Heizkosten (inkl. Netzentgelte & CO₂‑Steuer) | 2.670 € | 1.940 € |
Die Wirkungsgrade der Heizungsanlagen können je nach Modell und Gegebenheiten im Haus variieren.
Wann hat sich die Anschaffung der Wärmepumpe amortisiert?
Durch das Ersparnis von 730 € im Jahr haben sich die rund 7.000 € höheren Anschaffungskosten der Wärmepumpe nach ca. 9,5 Jahren amortisiert. Danach sparen Sie diesen Betrag jährlich ein.
Gut zu wissen: Bezieht man die jährlich steigenden CO₂-Kosten und die immer teurer werdenden Netzentgelte mit ein, erhöht sich das Sparpotenzial noch einmal enorm.
Warum? Eine Berechnung des Fraunhofer-Instituts hat gezeigt, dass Gasheizungen im Vergleich zu Wärmepumpen über die Lebenszeit von 19 Jahren insgesamt Mehrkosten von 23.700 € verursachen. Dabei wurden die Betriebskosten der Jahre 2027–2045 unter Berücksichtigung der steigenden Netzentgelte und CO₂-Kosten für Erdgas miteinander verglichen.
Heizkosten sparen mit Wärmepumpe und dynamischem Stromtarif?
Die Kombination aus Wärmepumpe und dynamischem Stromtarif senkt Ihre Heizkosten spürbar. Bis zu 350 € im Jahr können Sie durch den Umstieg in ein dynamisches Tarifmodell sparen.
Wie geht das? Ein intelligenter Energiemanager wie thermondo smart optimiert den Betrieb Ihrer Wärmepumpe auf günstige Börsenpreise. Dadurch können Sie bis zu 4,9 ct/kWh sparen. Nutzen Sie die variablen Netzentgelte aus Modul 3 gem. § 14a EnWG, erhöht sich das Sparpotenzial noch einmal um 1,1 ct/kWh. So sind insgesamt bis zu 6 ct/kWh pro Stunde möglich.
In einem Einfamilienhaus mit einem Wärmebedarf von 20.000 kWh bzw. einem Stromverbrauch der Wärmepumpe von 5.880 kWh können Sie damit Ihre Heizkosten um bis zu 350 € senken.
Das Gute: Ihr gesamter Haushalt profitiert von den günstigen Börsenpreisen. Liegt Ihr Strombedarf inkl. Haushaltsstrom und Wärmepumpe bei rund 10.000 kWh pro Jahr, können Sie bis zu 600 € sparen.
Wärmepumpe für Altbau ab 8.700 € bei 80 % Förderung
Gasheizung vs. Wärmepumpe: Der Kostenvergleich
Ist die Wärmepumpe wirklich teurer als eine Gasheizung? Wie sieht es mit den Betriebskosten aus? Kann ich mit der Wärmepumpe Heizkosten einsparen? Die Antwort ist tatsächlich ziemlich eindeutig, denn Effizienz und Rekordförderung lassen ein Heizsystem besonders gut aussehen.
Hinweis: Die Energiepreise und Fördersätze im Video sind nicht mehr aktuell – aber die Inhalte bleiben umso relevanter! Holen Sie sich trotzdem wertvolle Tipps und Hintergrundinfos rund um Energie und Kostenersparnis. Jetzt reinschauen!
Warum ist die Wärmepumpe ein besseres Heizsystem als die Gasheizung?
Wärmepumpen sind umweltfreundlicher und im Betrieb oft günstiger, da sie rund 4-mal effizienter heizen als eine Gasheizung. Das liegt daran, dass Wärmepumpen die in der Umwelt vorhandene Energie nutzen und keine fossilen Brennstoffe verbrennen. Zudem sind Gasheizungen von steigenden CO₂-Preisen betroffen, während der Staat den Einbau einer Wärmepumpe aktuell mit bis zu 80 % fördert.
- Hohe Effizienz sorgt für niedrige Heizkosten
Wärmepumpen heizen mit Wirkungsgraden von 300–500 %. Das ist weit mehr als herkömmliche Gasheizungen, die mit einem durchschnittlichen Wirkungsgrad von 90 % heizen. Dadurch können Sie Ihre Kosten im jährlichen Betrieb um bis zu 45 % senken.
- Zukunftssicher und unabhängig von fossilen Brennstoffen
Eine Wärmepumpe macht Sie unabhängig von fossilen Brennstoffen und erfüllt alle gesetzlichen Vorgaben des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG). Mit dem fossilfreien Heizsystem sind Sie auch nicht von der sogenannten Bio-Treppe des GModG betroffen.
Kurz erklärt: Die Bio-Treppe sieht einen schrittweise steigenden Anteil Bio-Brennstoffe wie Biogas für Verbraucher vor. Aktuell ist eine flächendeckende Verfügbarkeit jedoch nicht gesichert. Fakt ist nur, dass Bio-Brennstoffe bereits heute teurer sind als fossile Brennstoffe. Zusammen mit der knappen Verfügbarkeit bei steigender Nachfrage werden sich die Kosten zwangsläufig erhöhen.
Zudem heizen Wärmepumpen im laufenden Betrieb emissionslos, weshalb Sie keine CO₂-Steuer zahlen müssen. Gasheizungen hingegen sind von der immer teurer werdenden Abgabe betroffen. Die stetige Erhöhung gilt als wichtige Maßnahme, um das Heizen mit erneuerbaren Energien in den Fokus zu rücken und die Klimaneutralität bis 2045 zu erreichen.
Noch mehr Sparpotenzial mit Photovoltaik und smartem Energiemanager
Mit der Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaik heizen Sie besonders energieeffizient und sparen jährlich Kosten. Da die Wärmepumpe direkt mit Ihrem eigens hergestellten Solarstrom betrieben werden kann, reduzieren Sie nicht nur Ihre Energiekosten, sondern Sie sind auch unabhängiger vom Energiemarkt.
Ein Home Energy Management System (HEMS) koordiniert intelligent die Energieflüsse in Ihrem Haus. Durch die smarte Steuerung der Wärmepumpe wird nicht nur der Stromverbrauch reduziert, sondern auch der Eigenverbrauch Ihrer PV-Anlage maximiert.
Gut zu wissen: Durch die intelligente Steuerung mit Energiemanagern wie thermondo smart können Sie „zusätzlich bis zu 30 % sparen“, wie unser Experte für Energiemanagement René Zerwes im thermondo-Video berichtet. Nutzen Sie ebenfalls die Solaroptimierung, können Sie bis zu 1.800 € Energiekosten im Jahr sparen.
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Gasheizung umrüsten auf Wärmepumpe: Gibt es Voraussetzungen?
Nein, es gibt keine direkten Voraussetzungen, wenn Sie Ihre alte Gasheizung auf eine Wärmepumpe umrüsten möchten. Viele Bestandsgebäude sind ohne aufwendige Sanierungsmaßnahmen bereits für das Heizen mit der Wärmepumpe geeignet.
Um einen effizienten Betrieb zu gewährleisten, sollten jedoch einige Gegebenheiten vorab geprüft werden:
- Passende Heizkörper: Entgegen häufiger Annahmen ist der effiziente Betrieb einer Wärmepumpe auch mit Heizkörpern möglich. Am besten geeignet sind Niedertemperatur-Heizkörper, da sie mit einer ähnlich geringen Vorlauftemperatur wie Wärmepumpen arbeiten.
Ob alte Glieder- oder Röhrenheizkörper weiter genutzt werden können, sollte vorab geprüft werden. Diese Modelle benötigen häufig hohe Vorlauftemperaturen, die einen effizienten Betrieb der Wärmepumpe beeinträchtigen.
Hinweis: thermondo führt im Rahmen des Wärmepumpen-Komplettpakets einen Heizkörper-Check durch. Sollten die vorhandenen Modelle nicht geeignet sein, können sie meist problemlos gegen passende Heizkörper getauscht werden.
- Dämmung des Hauses: In vielen Bestandsgebäuden kann ohne zusätzliche Dämmmaßnahmen mit der Wärmepumpe effizient geheizt werden. Fakt ist jedoch: Je besser ein Haus isoliert ist, desto weniger Energie wird benötigt, um es zu beheizen.
Ist der Energiebedarf Ihres Gebäudes besonders hoch, lohnt sich eine Sanierung ohnehin – auch unabhängig vom gewählten Heizsystem. Die Sanierungsmaßnahmen amortisieren sich häufig durch den reduzierten Wärmebedarf und die damit einhergehenden Ersparnisse bei den Heizkosten.
- Richtige Leistung & Größe: Damit ein effizienter Betrieb der Wärmepumpe auch im Altbau gewährleistet werden kann, ist die korrekte Bestimmung der Leistung und Größe essenziell. Dazu muss die exakte Heizlast des Gebäudes gem. DIN 12831 berechnet werden.
Kurz erklärt: Wird die Wärmepumpe zu klein dimensioniert, kann der Wärmebedarf des Gebäudes nicht vollständig gedeckt werden. Ist die Wärmepumpe zu groß ausgelegt, wird der Bedarf zu schnell gedeckt. Dadurch muss sich das Gerät zu oft an- und ausschalten, was den Stromverbrauch erhöhen und zu einem starken Verschleiß führen kann.
Gut zu wissen: Die komplizierte Berechnung gem. DIN 12831 überlassen Sie am besten einem Fachbetrieb wie thermondo. Im Rahmen unseres Komplettpakets führen wir die exakte Berechnung der Heizlast vor der Installation kostenfrei für Sie durch.
thermondo-Installationen zeigen: Wärmepumpen funktionieren auch ohne Fußbodenheizung im Altbau
Über 90 % der Kunden von thermondo leben in einem Bestandsgebäude und nutzen Ihre Wärmepumpe mit Heizkörpern. Lediglich bei 6 % mussten einzelne Heizkörper ausgetauscht werden, um einen effizienten Betrieb der Wärmepumpe zu gewährleisten. Die meisten Gebäude waren Alt- und Bestandsbauten aus den Jahren 1975 bis 2000 oder älter. Nur 15 % zählen zu den Neubauten.
Gut zu wissen: Nach über 16.000 Wärmepumpen-Installationen (Stand: August 2026) wissen wir genau, wie der Umstieg funktioniert. Knapp 60 % unserer Kunden haben ihr Haus zuvor mit Gas beheizt, rund 38 % mit Öl. Daher erhalten Sie bei uns Ihre neue Luft-Wasser-Wärmepumpe im Komplettpaket inkl. Entsorgung Ihrer alten Gas- oder Ölheizung.
Vorhandene Gasheizung mit Wärmepumpe nachrüsten oder umrüsten?
Die Umrüstung von einer Gasheizung auf eine Wärmepumpe ist in den meisten Fällen die sinnvollere Variante. Eine Wärmepumpe kann ein Ein- oder Zweifamilienhaus ganzjährig zuverlässig mit Wärme versorgen.
Die Nachrüstung einer alten Gasheizung mit einer Wärmepumpe zu einem Hybridsystem ist technisch möglich. Ist die Leistung der Wärmepumpe perfekt auf das Gebäude abgestimmt, heizt sie jedoch effizienter als eine Hybridheizung aus Gas und Wärmepumpe.
Vorteil der kompletten Umrüstung auf die Wärmepumpe:
- Wärmepumpe alleine effizienter: Eine Wärmepumpe ist besonders effizient, wenn sie perfekt auf das Gebäude ausgelegt und in einem geschlossenen, optimal aufeinander abgestimmten System betrieben wird. Läuft die Wärmepumpe in einem auf die Gasheizung abgestimmten System, bei dem bspw. höhere Vorlauftemperaturen notwendig sind, heizt die Wärmepumpe weniger effizient.
- Nicht mehr abhängig von Gas als Brennstoff: Eine Wärmepumpe heizt im laufenden Betrieb emissionslos, weshalb keine CO₂-Steuer gezahlt werden muss. Mit Erdgas hingegen sind Sie abhängig von der immer weiter steigenden CO₂-Steuer und dem kommenden Emissionshandel. Experten rechnen mit hohen Preissprüngen und hohen Mehrkosten von 200–300 €/t CO₂.
- Hohe Förderung beim Umstieg: Tauschen Sie Ihre Gasheizung komplett gegen die Wärmepumpe aus, können Sie bis zu 80 % Förderung erhalten. Nutzen Sie weiterhin eine Gasheizung, können Sie nicht vom Klimageschwindigkeits-Bonus in Höhe von 16 % profitieren. Dieser ist daran geknüpft, dass das Gebäude nach der Anschaffung der Wärmepumpe nicht mehr mit fossilen Brennstoffen beheizt wird.
Fazit: Warum jetzt von einer Gasheizung auf die Wärmepumpe umsteigen?
Wer jetzt wechselt, sichert sich die maximale finanzielle Unterstützung und heizt mit einer Wärmepumpe für die nächsten Jahrzehnte sorgenfrei und kostengünstig. Das Aufschieben der Heizungsumrüstung bedeutet künftig spürbare Mehrkosten. Der kommende Emissionshandel und die Bio-Treppe gem. GModG werden die Preise für fossiles Heizen absehbar in die Höhe treiben.
Auch die Förderung ist aktuell so hoch wie nie. Noch können Sie sich bis zu 80 % Förderung bei 28.000 € förderfähigen Kosten sichern. Das entspricht 22.400 € maximal möglichen Zuschüssen. Ab Februar 2027 sinkt die Förderung zum ersten Mal planmäßig, danach alle 6 Monate. Bereits am 1. Februar erhalten Sie bis zu 1.510 € weniger Zuschuss. Fakt ist: Höhere Zuschüsse wie jetzt wird es nicht mehr geben.
Diese 3 Vorteile der Wärmepumpe machen den sofortigen Umstieg zur wirtschaftlich sinnvollsten Entscheidung:
- Niedrige Heizkosten & keine CO₂-Steuer: Die CO₂-Steuer wird das Heizen mit Gas in den kommenden Jahren spürbar verteuern. Mit einer Wärmepumpe machen Sie sich von dieser Entwicklung unabhängig und senken Ihre Heizkosten um bis zu 45 %.
- Maximale Förderung sichern: Der Staat unterstützt den Heizungstausch aktuell mit Zuschüssen von bis zu 80 %. Die hohe Förderung kann die Anfangsinvestition erheblich reduzieren. Alle 6 Monate sinkt die Förderung planmäßig.
- Gesetzlich auf der sicheren Seite: Sie erfüllen alle Vorgaben des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG). Wer jetzt auf eine Wärmepumpe umrüstet, bleibt nicht nur von der Bio-Treppe verschont, sondern investiert auch in den Wert der eigenen Immobilie.
FAQ zur Umrüstung von Gasheizung auf Wärmepumpe
Die Kosten für die Umrüstung (inkl. Installation) liegen in der Regel zwischen 27.000 und 50.000 €, bevor die staatliche Förderung abgezogen wird. Luft-Wasser-Wärmepumpen sind dabei am günstigsten.
Sie können eine staatliche Förderung von bis zu 80 % der förderfähigen Kosten (28.000 €) erhalten. Der maximale Zuschuss beträgt 22.400 €.
Ja. Die Wärmepumpe hat durch ihre hohe Effizienz (Wirkungsgrad 300–500 %) deutlich niedrigere Betriebskosten (ca. 730 € Ersparnis pro Jahr im Beispiel).
Kombinieren Sie die Wärmepumpe mit einem intelligenten Energiemanager und einem dynamischen Stromtarif, steigt das Sparpotenzial noch einmal enorm.
Durch die Kombination aus hoher Förderung (welche die Anschaffungskosten senkt) und den jährlichen Einsparungen bei den Heizkosten, amortisieren sich die Mehrkosten im Vergleich zu einer neuen Gasheizung gemäß unserer Beispielrechnung bereits nach etwa 9,5 Jahren.
Nein, der Umstieg ist in den meisten Bestandsgebäuden problemlos möglich. Eine Fußbodenheizung ist keine Voraussetzung; oft reichen auch vorhandene, ausreichend dimensionierte Heizkörper (z. B. Plattenheizkörper) aus.
Die Wärmepumpe erfüllt alle Vorgaben des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG). Im Gegensatz zur Gasheizung machen Sie sich außerdem unabhängig von fossilen Brennstoffen und der steigenden CO₂-Steuer.
Lohnt sich eine Wärmepumpe für Ihr Haus?
Mit thermondo auf die Wärmepumpe umsteigen
Bei thermondo profitieren Sie von unserem Wärmepumpen-Komplettpaket: Von der Planung über die Beratung bis zur fertigen Installation erhalten Sie alles aus einer Hand. Wir übernehmen auch die Entsorgung Ihrer alten Heizung, die Überprüfung der Heizkörper und die Fundamentarbeiten für die Wärmepumpe.
Gut zu wissen: Unsere fest angestellten Meisterteams und ausgewählte Partner trainieren in unserer thermondo Akademie jeden Handgriff an echten Wärmepumpen, bevor sie in Ihren Heizungskeller kommen. So sichern wir die hohe Qualität und den thermondo-Standard unserer Wärmepumpen-Installationen.
Um uns einfach und unverbindlich zu kontaktieren, können Sie unseren Heizungsplaner nutzen. Wir melden uns zeitnah bei Ihnen und vereinbaren einen kostenfreien Termin bei Ihnen vor Ort.
Unsere Lieblingsbewertungen
23.10.2026
Sehr empfehlenswert
Thermondo hat die aufwendige Installation innerhalb von 4 Tagen abgeschlossen. Alles funktionierte, jetzt schon 2 Jahre lang. Ich kann Thermondo sehr empfehlen.
Harald Guse
23.10.2026
Sehr kompetente und empathische Beratung
Ich habe mich von den ersten Minute an absolut professionell und gut aufgehoben gefühlt. Die Beratung war nicht nur fachlich auf dem höchsten Niveau, sondern auch menschlich total angenehm. Ich kann die Dienstleistung mit besten Gewissen weiterempfehlen. Danke!
Darius Zielinski
23.10.2026
Hat alles super geklappt
Hat alles super geklappt, man hat sich sofort um alles gekümmert. So wie es sein soll. Tolle Erfahrung, kann ich nur empfehlen. Nette Monteure.
Ralph Kirchheim
22.10.2026
Gut geplante Installation bei allen 3…
Gut geplante Installation bei allen 3 Schritten: Fundamentarbeiten, Elektronische Arbeiten und Demontage und Installation der Heizung bzw. der Wärmepumpe. Monteure alle kompetent, zuverlässig und freundlich. Der Kundenberater ist ebenfalls als kompetent und freundlich zu bewerten. Spannend wird nun wie die Betreuung in der Zukunft aussieht falls ein Problem aufgetreten ist. Lassen wir uns überraschen.
HANS-JOACHIM PFEUFFER
21.10.2026
Thermondo hat sich um alles gekümmert
Thermondo hat sich um alles gekümmert. Die Mitarbeiter waren sehr freundlich und kompetent. Die Installation erfolgte problemlos.
Dieter Schütte
21.10.2026
Heizungswechsel gut ausgeführt
Der von Thermondo organisierte Demontagebetrieb für die Entfernung unserer Öltanks war 1A. Die Entfernung erfolgte rückstandslos. Die beteiligten Montageteams von Thermondo (Elektro, Fundament/Hauswand und Installation) erledigten ihre Gewerke gemäß ihren Vorgaben professionell. Das Gesamtergebnis kann sich sehen lassen. Wenn ein anberaumtes Gewerk an einem bestimmten Tag nicht termingerecht begonnen wird, darf man sich nicht nervös machen lassen, das hat dann meist seinen Grund ( so bei uns). Es wird übrigens bei Ankündigung der Termine darauf hingewiesen, das es zu Verschiebungen kommen kann. Der betreffende Handwerker kam am nächsten Tag und wurde auch zum vorgesehenen Zeitpunkt fertig. Der Abschluss der Arbeiten erfolgte jedenfalls termingerecht.
Angeloberto Eremito
20.10.2026
Installation der Wärmepumpe
Die Installation wurde schnell und ordentlich durchgeführt. Die Mitarbeiter waren kompetent und freundlich.
H. Popp
20.10.2026
Kundenorientierung, Termintreue, Ausführungsqualität
Termintreue, Ausführungsqualität und Freundlichkeit des Personals sind sehr überzeugend und vorbildlich. Ein besonderer Dank gilt auch dem Vertrieb für seine kundenorientierte Beratung, seine Geduld und sein Verständnis für unsere Fragen und Belange - speziell ist hier Herr Tiryaki gemeint!
Robert Bitz
19.10.2026
Sehr zu empfehlen was Beratung, Planung und Kommunikation betrifft!
Wir sind derzeit noch in der Planungs- und Datenaufnahmephase mit Thermondo. Bis jetzt ist nur Positives zu berichten. Der Berater ist sehr nett, nimmt sich Zeit, erklärt alles und meldet sich umgehend zurück, sollte er bei einer Kontaktaufnahme mal nicht erreichbar sein. Wir sind gespannt, wie es weitergeht. Aber bis dato ist Thermondo, auch vom Preis-Leistungsverhältnis her gesehen, sehr zu empfehlen.
Andreas
18.10.2026
Begeistert
Bereits das Erstgespräch war sehr angenehm und informativ. Sehr gut fanden wir, daß nach der telefonischen Akquise unmittelbar ein persönliches Treffen mit einem Vertriebsmitarbeiter von Thermondo an der Installationsadresse stattfand und uns durch Herrn Stietzel alle wichtigen Informationen zur Wärmepumpe und PV-Anlage erklärt wurden. Das nachfolgende Angebot, welches wir kurz darauf bestätigt haben, entsprach exakt den besprochenen Inhalten. Besonders wichtig fanden wir für uns, daß die Planung und Installation der Wärmepumpe und PV-Anlage aus einer Hand erfolgen wird und damit die Abstimmung beider Komponenten auf den Bedarf im Rahmen der örtlichen Gegebenheiten gewährleistet ist. Wir sind bis zum jetzigen Zeitpunkt mit sämtlichen Abläufen sehr zufrieden, fühlen uns sehr gut betreut und freuen uns nun, nach der Feinplanung durch Thermondo, auf die Ausführung der beiden Projekte.
Jochen
Wärmepumpe ab 8.700 € dank hoher Förderung

Luisa ist Autorin dieses Artikels und unsere Expertin auf den Gebieten Photovoltaik, Wärmepumpe und Energiewende. Wenn Sie Fragen zum Artikel oder Ihrem Heizungswechsel haben, schreiben Sie ihr: fragen@thermondo.de.
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