Das Wichtigste zur Umrüstung von Gas auf Wärmepumpe in Kürze:

  • Kosten für den Umstieg: Eine neue Wärmepumpe kostet vor Förderung zwischen 27.000 € und 50.000 €. Nach Abzug der Förderung sind Wärmepumpen bereits ab 8.700 € erhältlich.
  • Staatliche Förderung: Für die Anschaffung einer Wärmepumpe können Sie bis zu 80 % Förderung bei 28.000 € förderfähigen Kosten erhalten. Insgesamt sind bis zu 22.400 € Zuschuss möglich.
  • Heizkostenersparnis: Durch den hohen Wirkungsgrad von 300 %–500 % lassen sich bis zu 45 % der jährlichen Heizkosten im Vergleich zur Gasheizung einsparen.
  • Ideal für die meisten Häuser: Der Umstieg von Gas auf Wärmepumpe ist in vielen Bestandsgebäuden problemlos möglich. Eine Fußbodenheizung ist keine Voraussetzung.
  • Kompletter Austausch durch thermondo: Bei der Umrüstung wird die gesamte alte Gasanlage demontiert und durch die neue, effiziente Wärmepumpe inklusive Fundament ersetzt.

Gasheizung umrüsten auf Wärmepumpe: Welche Kosten entstehen beim Umstieg?

Der Umstieg von einer Gasheizung auf die Wärmepumpe kostet zwischen 27.000 und 50.000 €. Nach Abzug der staatlichen Heizungsförderung von bis zu 80 % sind Wärmepumpen schon ab 8.700 € erhältlich.

Luft-Wasser-Wärmepumpen kosten zwischen 27.000 und 40.000 €. Grundwasser- oder Erdwärmepumpen sind aufgrund der aufwendigeren Installation und der notwendigen Erdbohrungen mit 40.000–50.000 € deutlich teurer.

Gasheizung umrüsten auf Wärmepumpe: Welche Förderung erhalten Wärmepumpen?

Rüsten Sie Ihre Gasheizung auf eine Wärmepumpe um, lassen sich die Kosten mit der aktuellen staatlichen Heizungsförderung um bis zu 80 % reduzieren. Die maximale Fördersumme liegt bei 28.000 €, weshalb Sie bis zu 22.400 € Zuschuss erhalten können.

Folgende Optionen haben Sie bei der Förderung:

  • 30 % Grundförderung für alle Eigentümer, die eine Wärmepumpe kaufen

  • + 16 % Klimageschwindigkeits-Bonus* für selbstnutzende Eigentümer, wenn die alte, noch funktionstüchtige Gasheizung mindestens 20 Jahre alt ist

  • + 10–40 % Einkommensbonus für selbstnutzende Eigentümer, abhängig vom zu versteuernden Haushaltsjahreseinkommen

    1. Stufe: 40 % bis 30.000 €
    2. Stufe: 30 % bis 40.000 €
    3. Stufe: 10 % bis 50.000 €

    Familienzuschlag: Lebt min. ein minderjähriges Kind im Haushalt, erhöht sich die Einkommensgrenze für den Einkommensbonus einmalig um 10.000 €

Die Grundförderung ist mit allen Förderboni kombinierbar. Maximal sind 80 % Förderung möglich, wenn Sie sich für Stufe 1 des Einkommensbonus qualifizieren. Ab Stufe 2 beträgt die Obergrenze 70 %.

Gut zu wissen: thermondo-Kunden kaufen am häufigsten eine 10-kW-Wärmepumpe für rund 32.000 €. Bei einem durchschnittlichen Förderzuschuss von 46 % kostet die Wärmepumpe am Ende nur noch 19.120 €. Bei einem Anspruch auf den Einkommensbonus, kostet das Modell mit 80 % Förderung nur 9.600 €. Für kleinere Einfamilienhäuser sind unsere Wärmepumpen nach Förderung bereits ab 8.700 € erhältlich!

*Der Klimageschwindigkeits-Bonus sinkt alle 6 Monate um 4 %. Zum 1. August 2028 entfällt der Bonus komplett.

Neue Förderung für Wärmepumpen ab 2026
Förderung Wärmepumpe 2026

Beispielrechnung & Amortisation: Lohnt sich der Umstieg von Gas auf Wärmepumpe?

Ja, die Umrüstung einer Gasheizung auf eine Wärmepumpe lohnt sich, da sie zahlreiche Vorteile bietet. Mit der hohen Förderung zahlen Sie für eine Wärmepumpe meist nicht viel mehr als für die Anschaffung einer neuen Gasheizung. Zudem können Sie dank der effizienten Betriebsweise der Wärmepumpe bis zu 45 % Heizkosten im Jahr sparen.

Kostenbeispiel für die Umrüstung auf eine effiziente Wärmepumpe mit hoher Förderung

Um die Kosten für das Umrüsten einer Gasheizung auf eine Wärmepumpe realistisch einzuschätzen, vergleichen wir die Anschaffungskosten und die Betriebskosten.

Konkrete Beispielrechnung für eine vierköpfige Familie im Einfamilienhaus:

  • Wärmebedarf: 20.000 kWh
  • Gaspreis: 12 ct/kWh (inkl. CO₂-Preis)
  • Strompreis: 33 ct/kWh
  • Wirkungsgrad der Gasheizung: 0,9
  • Wirkungsgrad der Wärmepumpe: 3,4
  • durchschnittliche Förderung für eine Wärmepumpe: 46 % Förderung (Annahme: 30 % Grundförderung, 16 % Klima-Geschwindigkeitsbonus)

Wie hoch sind die Anschaffungskosten?

Die Anschaffungskosten und der Fördersatz können je nach individueller Situation abweichen.
Gasheizung Wärmepumpe
Anschaffungskosten (vor Förderung) 12.000 € 32.000 €
Staatliche Förderung 0 % 46 %
Kosten nach Förderung 12.000 € 19.120 €

Nach Abzug der Förderung ist die Wärmepumpe in der Anschaffung mit rund 7.000 € etwas geringfügig teurer als die Kosten für eine neue Gasheizung. Der entscheidende Vorteil zeigt sich bei den laufenden Kosten.

Wie viel können Sie bei den Betriebskosten sparen?

Die Wirkungsgrade der Heizungsanlagen können je nach Modell und Gegebenheiten im Haus variieren.
Gasheizung Wärmepumpe
Wärmebedarf 20.000 kWh 20.000 kWh
Wirkungsgrad ~ 0,9 ~ 3,4
Jahresverbrauch 22.222 kWh 5.880 kWh
Energiepreis 12 ct/kWh 33 ct/kWh
Heizkosten (inkl. Netzentgelte & CO₂‑Steuer) 2.670 € 1.940 €

Wann hat sich die Anschaffung der Wärmepumpe amortisiert?

Durch das Ersparnis von 730 € im Jahr haben sich die rund 7.000 € höheren Anschaffungskosten der Wärmepumpe nach ca. 9,5 Jahren amortisiert. Danach sparen Sie diesen Betrag jährlich ein.

Gut zu wissen: Bezieht man die jährlich steigenden CO₂-Kosten und die immer teurer werdenden Netzentgelte mit ein, erhöht sich das Sparpotenzial noch einmal enorm.

Warum? Eine Berechnung des Fraunhofer-Instituts hat gezeigt, dass Gasheizungen im Vergleich zu Wärmepumpen über die Lebenszeit von 19 Jahren insgesamt Mehrkosten von 23.700 € verursachen. Dabei wurden die Betriebskosten der Jahre 2027–2045 unter Berücksichtigung der steigenden Netzentgelte und CO₂-Kosten für Erdgas miteinander verglichen.

Heizkosten sparen mit Wärmepumpe und dynamischem Stromtarif?

Die Kombination aus Wärmepumpe und dynamischem Stromtarif senkt Ihre Heizkosten spürbar. Bis zu 350 € im Jahr können Sie durch den Umstieg in ein dynamisches Tarifmodell sparen.

Wie geht das? Ein intelligenter Energiemanager wie thermondo smart optimiert den Betrieb Ihrer Wärmepumpe auf günstige Börsenpreise. Dadurch können Sie bis zu 4,9 ct/kWh sparen. Nutzen Sie die variablen Netzentgelte aus Modul 3 gem. § 14a EnWG, erhöht sich das Sparpotenzial noch einmal um 1,1 ct/kWh. So sind insgesamt bis zu 6 ct/kWh pro Stunde möglich.

In einem Einfamilienhaus mit einem Wärmebedarf von 20.000 kWh bzw. einem Stromverbrauch der Wärmepumpe von 5.880 kWh können Sie damit Ihre Heizkosten um bis zu 350 € senken.

Das Gute: Ihr gesamter Haushalt profitiert von den günstigen Börsenpreisen. Liegt Ihr Strombedarf inkl. Haushaltsstrom und Wärmepumpe bei rund 10.000 kWh pro Jahr, können Sie bis zu 600 € sparen.

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Gasheizung vs. Wärmepumpe: Der Kostenvergleich

Gasheizung vs. Wärmepumpe: Der Kostenvergleich

Ist die Wärmepumpe wirklich teurer als eine Gasheizung? Wie sieht es mit den Betriebskosten aus? Kann ich mit der Wärmepumpe Heizkosten einsparen? Die Antwort ist tatsächlich ziemlich eindeutig, denn Effizienz und Rekordförderung lassen ein Heizsystem besonders gut aussehen.

Hinweis: Die Energiepreise und Fördersätze im Video sind nicht mehr aktuell – aber die Inhalte bleiben umso relevanter! Holen Sie sich trotzdem wertvolle Tipps und Hintergrundinfos rund um Energie und Kostenersparnis. Jetzt reinschauen!

Warum ist die Wärmepumpe ein besseres Heizsystem als die Gasheizung?

Wärmepumpen sind umweltfreundlicher und im Betrieb oft günstiger, da sie rund 4-mal effizienter heizen als eine Gasheizung. Das liegt daran, dass Wärmepumpen die in der Umwelt vorhandene Energie nutzen und keine fossilen Brennstoffe verbrennen. Zudem sind Gasheizungen von steigenden CO₂-Preisen betroffen, während der Staat den Einbau einer Wärmepumpe aktuell mit bis zu 80 % fördert.

  • Hohe Effizienz sorgt für niedrige Heizkosten

Wärmepumpen heizen mit Wirkungsgraden von 300–500 %. Das ist weit mehr als herkömmliche Gasheizungen, die mit einem durchschnittlichen Wirkungsgrad von 90 % heizen. Dadurch können Sie Ihre Kosten im jährlichen Betrieb um bis zu 45 % senken.

  • Zukunftssicher und unabhängig von fossilen Brennstoffen

Eine Wärmepumpe macht Sie unabhängig von fossilen Brennstoffen und erfüllt bereits heute alle gesetzlichen Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) sowie des kommenden Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG). Mit dem fossilfreien Heizsystem sind Sie auch nicht von der sogenannten Bio-Treppe des GModG betroffen.

Kurz erklärt: Die Bio-Treppe sieht einen schrittweise steigenden Anteil Bio-Brennstoffe wie Biogas für Verbraucher vor. Aktuell ist eine flächendeckende Verfügbarkeit jedoch nicht gesichert. Fakt ist nur, dass Bio-Brennstoffe bereits heute teurer sind als fossile Brennstoffe. Zusammen mit der knappen Verfügbarkeit bei steigender Nachfrage werden sich die Kosten zwangsläufig erhöhen.

Zudem heizen Wärmepumpen im laufenden Betrieb emissionslos, weshalb Sie keine CO₂-Steuer zahlen müssen. Gasheizungen hingegen sind von der immer teurer werdenden Abgabe betroffen. Die stetige Erhöhung gilt als wichtige Maßnahme, um das Heizen mit erneuerbaren Energien in den Fokus zu rücken und die Klimaneutralität bis 2045 zu erreichen.

Noch mehr Sparpotenzial mit Photovoltaik und smartem Energiemanager

Mit der Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaik heizen Sie besonders energieeffizient und sparen jährlich Kosten. Da die Wärmepumpe direkt mit Ihrem eigens hergestellten Solarstrom betrieben werden kann, reduzieren Sie nicht nur Ihre Energiekosten, sondern Sie sind auch unabhängiger vom Energiemarkt.

Ein Home Energy Management System (HEMS) koordiniert intelligent die Energieflüsse in Ihrem Haus. Durch die smarte Steuerung der Wärmepumpe wird nicht nur der Stromverbrauch reduziert, sondern auch der Eigenverbrauch Ihrer PV-Anlage maximiert.

Gut zu wissen: Durch die intelligente Steuerung mit Energiemanagern wie thermondo smart können Sie „zusätzlich bis zu 30 % sparen“, wie unser Experte für Energiemanagement René Zerwes im thermondo-Video berichtet. Nutzen Sie ebenfalls die Solaroptimierung, können Sie bis zu 1.800 € Energiekosten im Jahr sparen.

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Studie zeigt: Gasheizung umrüsten auf Wärmepumpe senkt Kosten langfristig

Eine Studie des Kopernikus-Projekts Ariadne hat gezeigt, dass die Kosten der Wärmeversorgung in kleinen Gebäuden wie bspw. Einfamilienhäusern mit umweltfreundlichen Systemen wie Wärmepumpen günstiger sind als mit Gasheizungen.

Das liegt zum einen an der effizienten Funktionsweise der Wärmepumpe, aber auch an der steigenden CO₂-Steuer, die das Heizen mit fossilen Brennstoffen immer weiter verteuert. Zusätzlich hat die Studie auch gezeigt, dass die Wirtschaftlichkeit und Umweltbilanz von Wärmepumpen durch Kombination mit Photovoltaik nochmals gesteigert werden kann.

Quelle: Kopernikus-Projekt Ariadne (2024), Analyse: Heizkosten und Treibhausgasemissionen in Bestandswohngebäuden – Aktualisierung auf Basis der GEG-Novelle 2024 (zuletzt abgerufen am 15.06.2026)

Gasheizung umrüsten auf Wärmepumpe: Gibt es Voraussetzungen?

Nein, es gibt keine direkten Voraussetzungen, wenn Sie Ihre alte Gasheizung auf eine Wärmepumpe umrüsten möchten. Viele Bestandsgebäude sind ohne aufwendige Sanierungsmaßnahmen bereits für das Heizen mit der Wärmepumpe geeignet.

Um einen effizienten Betrieb zu gewährleisten, sollten jedoch einige Gegebenheiten vorab geprüft werden:

  • Passende Heizkörper: Entgegen häufiger Annahmen ist der effiziente Betrieb einer Wärmepumpe auch mit Heizkörpern möglich. Am besten geeignet sind Niedertemperatur-Heizkörper, da sie mit einer ähnlich geringen Vorlauftemperatur wie Wärmepumpen arbeiten.

    Ob alte Glieder- oder Röhrenheizkörper weiter genutzt werden können, sollte vorab geprüft werden. Diese Modelle benötigen häufig hohe Vorlauftemperaturen, die einen effizienten Betrieb der Wärmepumpe beeinträchtigen.

    Hinweis: thermondo führt im Rahmen des Wärmepumpen-Komplettpakets einen Heizkörper-Check durch. Sollten die vorhandenen Modelle nicht geeignet sein, können sie meist problemlos gegen passende Heizkörper getauscht werden.

  • Dämmung des Hauses: In vielen Bestandsgebäuden kann ohne zusätzliche Dämmmaßnahmen mit der Wärmepumpe effizient geheizt werden. Fakt ist jedoch: Je besser ein Haus isoliert ist, desto weniger Energie wird benötigt, um es zu beheizen.

    Ist der Energiebedarf Ihres Gebäudes besonders hoch, lohnt sich eine Sanierung ohnehin – auch unabhängig vom gewählten Heizsystem. Die Sanierungsmaßnahmen amortisieren sich häufig durch den reduzierten Wärmebedarf und die damit einhergehenden Ersparnisse bei den Heizkosten.

  • Richtige Leistung & Größe: Damit ein effizienter Betrieb der Wärmepumpe auch im Altbau gewährleistet werden kann, ist die korrekte Bestimmung der Leistung und Größe essenziell. Dazu muss die exakte Heizlast des Gebäudes gem. DIN 12831 berechnet werden.

    Kurz erklärt: Wird die Wärmepumpe zu klein dimensioniert, kann der Wärmebedarf des Gebäudes nicht vollständig gedeckt werden. Ist die Wärmepumpe zu groß ausgelegt, wird der Bedarf zu schnell gedeckt. Dadurch muss sich das Gerät zu oft an- und ausschalten, was den Stromverbrauch erhöhen und zu einem starken Verschleiß führen kann.

    Gut zu wissen: Die komplizierte Berechnung gem. DIN 12831 überlassen Sie am besten einem Fachbetrieb wie thermondo. Im Rahmen unseres Komplettpakets führen wir die exakte Berechnung der Heizlast vor der Installation kostenfrei für Sie durch.

thermondo-Installationen zeigen: Wärmepumpen funktionieren auch ohne Fußbodenheizung im Altbau

Fast 90 % der Kunden von thermondo leben in einem Bestandsgebäude ohne Fußbodenheizung. Lediglich bei 8 % mussten einzelne Heizkörper ausgetauscht werden, um einen effizienten Betrieb der Wärmepumpe zu gewährleisten. Die meisten Gebäude waren Alt- und Bestandsbauten aus den Jahren 1975 bis 2000 oder älter. Nur 15 % zählen zu den Neubauten.

Gut zu wissen: Nach über 15.000 Wärmepumpen-Installationen wissen wir genau, wie der Umstieg funktioniert. Knapp 60 % unserer Kunden haben ihr Haus zuvor mit Gas beheizt, rund 38 % mit Öl. Daher erhalten Sie bei uns Ihre neue Luft-Wasser-Wärmepumpe im Komplettpaket inkl. Entsorgung Ihrer alten Gas- oder Ölheizung.

thermondo Statistik: Heizkörpertausch und Baujahr

Vorhandene Gasheizung mit Wärmepumpe nachrüsten oder umrüsten?

Die Umrüstung von einer Gasheizung auf eine Wärmepumpe ist in den meisten Fällen die sinnvollere Variante. Eine Wärmepumpe kann ein Ein- oder Zweifamilienhaus ganzjährig zuverlässig mit Wärme versorgen.

Die Nachrüstung einer alten Gasheizung mit einer Wärmepumpe zu einem Hybridsystem ist technisch möglich. Ist die Leistung der Wärmepumpe perfekt auf das Gebäude abgestimmt, heizt sie jedoch effizienter als eine Hybridheizung aus Gas und Wärmepumpe.

Vorteil der kompletten Umrüstung auf die Wärmepumpe:

  • Wärmepumpe alleine effizienter: Eine Wärmepumpe ist besonders effizient, wenn sie perfekt auf das Gebäude ausgelegt und in einem geschlossenen, optimal aufeinander abgestimmten System betrieben wird. Läuft die Wärmepumpe in einem auf die Gasheizung abgestimmten System, bei dem bspw. höhere Vorlauftemperaturen notwendig sind, heizt die Wärmepumpe weniger effizient.
  • Nicht mehr abhängig von Gas als Brennstoff: Eine Wärmepumpe heizt im laufenden Betrieb emissionslos, weshalb keine CO₂-Steuer gezahlt werden muss. Mit Erdgas hingegen sind Sie abhängig von der immer weiter steigenden CO₂-Steuer und dem kommenden Emissionshandel. Experten rechnen mit hohen Preissprüngen und hohen Mehrkosten von 200–300 €/t CO₂.
  • Hohe Förderung beim Umstieg: Tauschen Sie Ihre Gasheizung komplett gegen die Wärmepumpe aus, können Sie bis zu 80 % Förderung erhalten. Nutzen Sie weiterhin eine Gasheizung, können Sie nicht vom Klimageschwindigkeits-Bonus in Höhe von 16 % profitieren. Dieser ist daran geknüpft, dass das Gebäude nach der Anschaffung der Wärmepumpe nicht mehr mit fossilen Brennstoffen beheizt wird.

Fazit: Warum jetzt von einer Gasheizung auf die Wärmepumpe umsteigen?

Wer jetzt wechselt, sichert sich die maximale finanzielle Unterstützung und heizt mit einer Wärmepumpe für die nächsten Jahrzehnte sorgenfrei und kostengünstig. Das Aufschieben der Heizungsumrüstung bedeutet künftig spürbare Mehrkosten. Der kommende Emissionshandel und die Bio-Treppe gem. GModG werden die Preise für fossiles Heizen absehbar in die Höhe treiben.

Auch die Förderung ist aktuell so hoch wie nie. Noch können Sie sich bis zu 80 % Förderung bei 28.000 € förderfähigen Kosten sichern. Das entspricht 22.400 € maximal möglichen Zuschüssen. Ab Februar 2027 sinkt die Förderung zum ersten Mal planmäßig, danach alle 6 Monate. Bereits am 1. Februar erhalten Sie bis zu 1.510 € weniger Zuschuss. Fakt ist: Höhere Zuschüsse wie jetzt wird es nicht mehr geben.

Diese 3 Vorteile der Wärmepumpe machen den sofortigen Umstieg zur wirtschaftlich sinnvollsten Entscheidung:

  • Niedrige Heizkosten & keine CO₂-Steuer: Die CO₂-Steuer wird das Heizen mit Gas in den kommenden Jahren spürbar verteuern. Mit einer Wärmepumpe machen Sie sich von dieser Entwicklung unabhängig und senken Ihre Heizkosten um bis zu 45 %.
  • Maximale Förderung sichern: Der Staat unterstützt den Heizungstausch aktuell mit Zuschüssen von bis zu 80 %. Die hohe Förderung kann die Anfangsinvestition erheblich reduzieren. Alle 6 Monate sinkt die Förderung planmäßig.
  • Gesetzlich auf der sicheren Seite: Sowohl mit dem aktuell noch gültigen Gebäudeenergiegesetz (GEG) als auch mit dem kommenden Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) erfüllen Sie bereits jetzt alle Anforderungen. Wer jetzt auf eine Wärmepumpe umrüstet, bleibt nicht nur von der Bio-Treppe verschont, sondern investiert auch in den Wert der eigenen Immobilie.

FAQ zur Umrüstung von Gasheizung auf Wärmepumpe

Was kostet der Umstieg von einer Gasheizung auf eine Wärmepumpe?

Die Kosten für die Umrüstung (inkl. Installation) liegen in der Regel zwischen 27.000 und 50.000 €, bevor die staatliche Förderung abgezogen wird. Luft-Wasser-Wärmepumpen sind dabei am günstigsten.

Wie viel Förderung erhalte ich für den Tausch?

Sie können eine staatliche Förderung von bis zu 80 % der förderfähigen Kosten (28.000 €) erhalten. Der maximale Zuschuss beträgt 22.400 €.

Lohnt sich der Umstieg finanziell überhaupt?

Ja. Die Wärmepumpe hat durch ihre hohe Effizienz (Wirkungsgrad 300–500 %) deutlich niedrigere Betriebskosten (ca. 730 € Ersparnis pro Jahr im Beispiel).

Kombinieren Sie die Wärmepumpe mit einem intelligenten Energiemanager und einem dynamischen Stromtarif, steigt das Sparpotenzial noch einmal enorm.

Wie schnell rechnet sich die Investition (Amortisation)?

Durch die Kombination aus hoher Förderung (welche die Anschaffungskosten senkt) und den jährlichen Einsparungen bei den Heizkosten, amortisieren sich die Mehrkosten im Vergleich zu einer neuen Gasheizung gemäß unserer Beispielrechnung bereits nach etwa 9,5 Jahren.

Muss ich mein Haus komplett sanieren oder eine Fußbodenheizung haben?

Nein, der Umstieg ist in den meisten Bestandsgebäuden problemlos möglich. Eine Fußbodenheizung ist keine Voraussetzung; oft reichen auch vorhandene, ausreichend dimensionierte Heizkörper (z. B. Plattenheizkörper) aus.

Warum gilt die Wärmepumpe als zukunftssicherer?

Die Wärmepumpe erfüllt alle Vorgaben des aktuell noch geltenden Gebäudeenergiegesetzes (GEG) und des kommenden Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG). Im Gegensatz zur Gasheizung machen Sie sich außerdem unabhängig von fossilen Brennstoffen und der steigenden CO₂-Steuer.

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Mit thermondo auf die Wärmepumpe umsteigen

Bei thermondo profitieren Sie von unserem Wärmepumpen-Komplettpaket: Von der Planung über die Beratung bis zur fertigen Installation erhalten Sie alles aus einer Hand. Wir übernehmen auch die Entsorgung Ihrer alten Heizung, die Überprüfung der Heizkörper und die Fundamentarbeiten für die Wärmepumpe.

Gut zu wissen: Unsere fest angestellten Meisterteams und ausgewählte Partner trainieren in unserer thermondo Akademie jeden Handgriff an echten Wärmepumpen, bevor sie in Ihren Heizungskeller kommen. So sichern wir die hohe Qualität und den thermondo-Standard unserer Wärmepumpen-Installationen.

Um uns einfach und unverbindlich zu kontaktieren, können Sie unseren Heizungsplaner nutzen. Wir melden uns zeitnah bei Ihnen und vereinbaren einen kostenfreien Termin bei Ihnen vor Ort.

Wärmepumpe ab 8.700 € dank hoher Förderung
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Luisa: thermondo-Fachredakteurin für Wärmepumpe, Strom & Energiemanagement Luisa ist Autorin dieses Artikels und unsere Expertin auf den Gebieten Photovoltaik, Wärmepumpe und Energiewende. Wenn Sie Fragen zum Artikel oder Ihrem Heizungswechsel haben, schreiben Sie ihr: fragen@thermondo.de.