Wärmepumpen kosten in der Anschaffung zunächst mehr als fossile Heizsysteme. Doch mit der staatlichen Förderung können die Anschaffungskosten erheblich reduziert werden. Außerdem nutzen sie zur Wärmegewinnung überwiegend kostenlose Umweltenergie aus Luft, Wasser oder Erde. Dadurch amortisieren sich Wärmepumpen verhältnismäßig schnell. Doch mit welchem Preis muss man für eine moderne Wärmepumpe rechnen? Wir geben Ihnen einen Überblick.

Was kostet eine Wärmepumpe?

Die Kosten einer Wärmepumpe können je nach Wärmepumpenart stark variieren. Dies liegt vor allem an der unterschiedlichen Installation:

  • Zur Erschließung einer Erd- oder Grundwasser-Wärmepumpe sind in den meisten Fällen teure Erdbohrungen, behördliche Genehmigungen und Vorprüfungen notwendig. Die Bauarbeiten rund um die Installation können rund 6 bis 8 Monate betragen.
  • Der Einbau einer Luft-Wasser-Wärmepumpe (wird oft mit "Luftwärmepumpe" abgekürzt), dauert rund 1 bis 2 Wochen und erfordert verhältnismäßig wenig Kosten und Vorarbeiten. Darauf ist auch zurückzuführen, dass in Deutschland rund 80 Prozent aller privat genutzten Anlagen Luftwärmepumpen sind.

Der Preisunterschied zwischen den unterschiedlichen Wärmepumpenheizungen kann daher sehr groß ausfallen und inkl. Installation mehrere tausend Euro betragen. Dank hoher Förderung von bis zu 70 Prozent können Sie die Anschaffungskosten jedoch massiv senken.

Kosten für Luft-Wasser-Wärmepumpen

Wie bereits erwähnt, sind die Anschaffungs- und Installationskosten für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe im Vergleich zu anderen Wärmepumpenarten geringer. Insgesamt sollten Sie für diese Wärmepumpe mit Kosten zwischen 27.000 und 40.000 Euro (vor Abzug der Förderung) rechnen. Die Preisspanne ergibt sich aus den individuellen Anforderungen (u. a. Nutzerverhalten, energetischer Zustand des Hauses) an die Wärmepumpe.

So bietet thermondo Luft-Wasser-Wärmepumpen in Leistungsstufen von 5 bis 16 kW an und deckt damit ein breites Spektrum der Anforderungen an eine Wärmepumpe im Altbau ab. Wenn Sie sich für unsere Luft-Wasser-Wärmepumpe entscheiden, sind die Kosten für den Elektriker, Fundamentbauer sowie das komplette Rundum-Paket von Planung bis Installation bereits im Preis enthalten. Zudem arbeiten wir nur mit Festpreisangeboten und verzichten bewusst auf branchenübliche Kostenvoranschläge. So haben Sie von Anfang an die volle Kostenkontrolle.

Info: Die thermondo Wärmepumpe kostet bei einer Leistung von 12 kW ab 32.500 Euro. Mit der Förderung von bis zu 70 Prozent bei 30.000 Euro förderfähigen Kosten, zahlen Sie am Ende bis zu nur noch 11.500 Euro.

Das kosten Wasser- oder Erdwärmepumpen

Die Kosten für Erdwärmepumpen (Sole-Wasser-Wärmepumpen) und Wasserwärmepumpen (Wasser-Wasser-Wärmepumpen) liegen aufgrund der aufwändigen Installation in der Regel deutlich höher. Daher sollten Sie für die Anschaffung zwischen 40.000 und 50.000 Euro (vor Förderung) einplanen. Je nach Boden- und Grundwasserqualität können die Preise und der Aufwand zur Erschließung der Wärmequelle nochmals stark variieren.

Wenn Sie eine Erd- oder Wasserwärmepumpe kaufen möchten, sollten Sie bereits im Vorfeld abklären, ob die Installation an Ihrem Standort überhaupt möglich ist. Denn neben ausreichend Platz auf dem Grundstück für Maschinen und Werkzeuge muss die Wasser- und Bodenqualität vorab ermittelt und im Anschluss von den zuständigen Behörden geprüft und genehmigt werden.

Wichtig: Bedenken Sie dabei immer, dass Wärmepumpen mit max. 70 Prozent staatlich gefördert werden und ein großer Teil der Anschaffungskosten damit zurückerstattet wird. Damit sind Wärmepumpen teilweise günstiger als viele Gasheizungen!

Kosten der Wärmepumpe mit staatlicher Förderung senken

Der Preis für eine neue Wärmepumpe lässt sich durch die staatliche Förderung der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) enorm reduzieren. Die entsprechenden Förderrichtlinien wurden im Januar 2024 noch einmal angepasst. Für die Nachrüstung einer Wärmepumpe im Bestandsbau ist aktuell eine Maximalförderung von 70 Prozent möglich.

Entscheidend für die Förderung der Wärmepumpe ist (neben der JAZ) die „jahreszeitbedingte Raumheizungseffizienz“ (ETAs). Sie gibt ebenfalls Auskunft zur Effizienz der jeweiligen Wärmepumpe und muss einen Mindestwert erreichen, um als förderfähig zu gelten. Eine Liste mit förderfähigen Wärmepumpen finden Sie hier.

Von der Förderung Gebrauch können alle Eigenheimbesitzer machen, die einen Altbau energetisch sanieren, in dem die Heizung bereits mindestens zwei Jahre in Betrieb war.

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, haben Sie folgende Förderoptionen:

  • Basisförderung: Die Grundförderung für Wärmepumpen wurde um fünf Prozent erhöht und liegt nun bei 30 Prozent
  • Klimageschwindigkeits-Bonus: Diesen Bonus von 20 Prozent erhalten Sie für den frühzeitigen Austausch ihrer Gas- oder Ölheizung gegen eine Wärmepumpe.
  • Einkommens-Bonus: Zusätzlich 30 Prozent für Hauseigentümer mit geringerem Einkommen.
  • Effizienz-Bonus: Weitere 5 Prozent für Wärmepumpen, die natürliches Kältemittel ODER als Energiequelle Erd-, Wasser- oder Abwasserwärme nutzen

Die verschiedenen Förderkomponenten können miteinander kombiniert werden, sind jedoch auf max. 70 Prozent Förderung begrenzt.

Für unsere Luft-Wasser-Wärmepumpe erhalten Sie demnach bis zu 70 Prozent Förderung. Darüber hinaus erfüllt sie alle Effizienzanforderungen des BEG, um als förderfähig zu gelten.

Wichtige Änderungen ab 2024:

  • Die förderfähigen Investitionskosten liegen jetzt bei maximal 30.000 Euro (vormals 60.000 Euro), was einem aktuellen Förderzuschuss von bis 21.000 Euro entspricht.
  • Der Heizungstausch wird nur noch einmal gefördert. Alle Maßnahmen müssen damit innerhalb eines Jahres beantragt werden.
  • Die Bonus-Förderkomponenten können nur noch von selbstnutzenden Hauseigentümern beantragt werden. Die Basisförderung gilt weiterhin für alle Antragssteller.
  • Die Beantragung der Förderung für Wärmepumpen erfolgt nun über die KfW (vormals BAFA). Durch den Wechsel wird die Antragstellung voraussichtlich erst ab dem 27. Februar 2024 auf dem Onlineportal der KfW freigeschaltet.
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Wärmepumpe Kosten: Dann lohnt die Anschaffung

Aufgrund der stetigen Weiterentwicklung und des großen technischen Fortschritts sind Wärmepumpen nicht mehr nur für den Neubau geeignet. Dank höherer Heizleistungen und Vorlauftemperaturen eignen sich die umweltfreundlichen Heizsysteme auch sehr gut für Alt- und Bestandsbauten.

Hilfreich ist, wenn Sie vorab den energetischen Zustand Ihres Hauses begutachten lassen. Denn ein Fachmann kann am besten einschätzen, ob eine Wärmepumpe bereits unter den aktuellen Umständen für Ihr Eigenheim geeignet ist. Eine gut gedämmte Fassade sowie neue Türen und Fenster sind nicht zwingend notwendig, können in einigen Fällen aber einen großen Unterschied in puncto Effizienz und Stromverbrauch der Wärmepumpe machen. Großflächige Heizkörper bilden zwar ideale Voraussetzungen, aber auch mit normalen – etwas größer dimensionierten – Heizkörpern lässt sich das Eigenheim mittels Wärmepumpe gut und effizient beheizen. Damit ist auch die Aussagen, Wärmepumpe ohne Fußbodenheizung würde nicht gehen, nichts mehr als ein unhaltbares Gerücht.

Empfehlenswert ist eine Wärmepumpe auch dann, wenn bereits Photovoltaik genutzt wird oder Sie eine PV-Anlage planen. Der mit Sonnenkraft umweltfreundlich erzeugte Strom kann dann für den Betrieb der Wärmepumpe genutzt werden und ermöglicht so einen besonders hohen Autarkiegrad.

Was ist die beste Wärmepumpe? Diese Frage beschäftigt viele Hauseigentümer. Ein Wärmepumpen Test der verschiedenen Arten zeigt Ihnen, welche Wärmepumpe sich am besten eignet.

Kosten Wärmepumpe: Wirkungsgrad beeinflusst Heizkosten

Wenn Sie eine Wärmepumpe kaufen, nutzen Sie ein Heizsystem, das bis zu 75 Prozent kostenfreie Umweltenergie zur Wärmegewinnung nutzt. Unabhängig davon, ob die Energie aus der Umgebungsluft, dem Grundwasser oder dem Erdreich stammt. Lediglich zur Verdichtung des in der Wärmepumpe befindlichen Kältemittels wird zu einem Viertel kostenpflichtige Energie für den strombetriebenen Kompressor benötigt.

Daher erreichen Wärmepumpen einen Wirkungsgrad, der bei weit über 100 Prozent liegt. Selbst an sehr kalten Tagen können Luft-Wasser-Wärmepumpen so noch einen Wirkungsgrad von 250 Prozent erzielen – sie können also 2,5 Mal mehr Energie erzeugen, als sie aufwenden.

Für einen reibungslosen Betrieb kommt ab einer bestimmten zweistelligen Minustemperatur der integrierte Heizstab unterstützend zum Einsatz. Dies erhöht zwar den Stromverbrauch, macht allerdings nur rund 1 bis 2 Prozent des jährlichen Energiebedarfs aus.

Kosten Wärmepumpe: Durchschnittlicher Stromverbrauch

Für eine vierköpfige Familie in einem Einzelhaus beträgt der durchschnittliche Stromverbrauch einer Wärmepumpe ca. 4.000 bis 6.000 kWh pro Jahr. Auf Basis des aktuellen Strompreises von 31 Cent pro kWh (Stand Mai 2023) ergeben sich aus dieser Rechnung jährliche Stromkosten von 1.240 bis 1.860 Euro.

Betriebskosten zusätzlich reduzieren

Wechseln Sie in einen günstigeren Stromtarif für Wärmepumpen, sparen Sie 20 bis 25 Prozent gegenüber üblichen Haushaltsstrom.

Dank des Wegfalls der EEG-Umlage im Sommer 2022 verringerten sich die Stromkosten abermals. Eine vierköpfige Familie sollte so 300 Euro Stromkosten pro Jahr einsparen.

Im Gegensatz zu Gas- oder Ölheizungen muss für Wärmepumpen zudem keine CO2-Abgabe gezahlt werden. Dies wirkt sich ebenfalls positiv auf die Betriebskosten und Amortisierung aus.

Denn zusätzlich zu steigenden Öl- und Gaspreisen wird auch der CO2-Preis in den nächsten Jahren weiter angehoben. Darüber hinaus plant die Bundesregierung ab 2027 weitere CO2-Abgaben für Hausbesitzer einzuführen, die nach wie vor mit fossilen Brennstoffen heizen.

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Betriebskosten für Ihre Wärmepumpe ermitteln

Um den jährlichen Stromverbrauch einer Wärmepumpe zu ermitteln, kann die jeweilige Jahresarbeitszahl (JAZ) der Wärmepumpe genutzt werden:

Heizleistung / Jahresarbeitszahl x Heizstunden = Stromverbrauch pro Jahr

Zusätzlich kann die Jahresarbeitszahl ins Verhältnis zum Strompreis gesetzt werden, um das Äquivalent zum Gaspreis pro kWh zu ermitteln:

Strompreis je kWh / JAZ = Kosten pro kWh Wärme

An dieser einfachen Rechnung wird außerdem deutlich, wie sich die Wirtschaftlichkeit nochmals erhöhen lässt, wenn der Strom z. B. selbst mit einer PV-Anlage erzeugt wird.

Stromkosten der Wärmepumpe: Jahresarbeitszahl wichtiger Faktor

Die Jahresarbeitszahl ist eine wichtige Leistungsangabe für Wärmepumpen und beziffert ihre Effizienz. Um sie zu errechnen, wird die erzeugte Wärmemenge durch die dafür eingesetzte Strommenge geteilt.

Beispiel: 20.000 kWh Wärmemenge / 5.000 kWh Strom = 4,0 JAZ

Je höher die Leistungszahl, desto geringer fallen die Heizkosten aus, da – einfach formuliert – mehr Wärme aus Strom gewonnen wird. Bei effizienten Wärmepumpen liegt die Jahresarbeitszahl zwischen 3,0 und 4,5.

Wichtig: Um von der staatlichen Heizungsförderung nach BEG zu profitieren, muss die errechnete Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe bei mindestens 3,0 liegen.

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Heizungswechsel mit thermondo

Wenn auch Sie auf erneuerbare Energien umsteigen möchten und auf der Suche nach der passenden Wärmepumpe sind, sind Sie bei uns genau richtig. Mit unserer LG Luft-Wasser-Wärmepumpe profitieren Sie von einem hocheffizientem Heizsystem, mit dem Sie auch im Altbau effektiv heizen. Entscheiden Sie sich für einen Heizungstausch mit thermondo, übernehmen wir alle weiteren Schritte von der Planung bis zur Installation sowie Wartung durch unsere Techniker in ganz Deutschland. Alle notwendigen Elektrikerarbeiten und die Fundamenterstellung für die neue Wärmepumpe sind in unserem Komplettpaket enthalten. Mit unserem Förderservice sorgen wir außerdem dafür, dass Sie das Maximum an möglicher Förderung bekommen.

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Franziska Reiche Franziska ist Autorin dieses Artikels und unsere Expertin auf den Gebieten Heizsysteme, Heizungsförderung und Wärmewende. Wenn Sie Fragen zum Artikel oder Ihrem Heizungswechsel haben, schreiben Sie ihr: fragen@thermondo.de.