Das Wichtigste zur Luft-Wasser-Wärmepumpe in Kürze:

  • Anschaffungskosten und Förderung: Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe kostet vor Förderung 27.000–40.000 €. Durch die staatliche Förderung von bis zu 70 % (maximal 21.000 €) ist eine Wärmepumpe schon ab 9.000 € erhältlich.
  • Betriebskosten und Einsparung: Die jährlichen Betriebskosten liegen für ein durchschnittliches Einfamilienhaus bei ca. 1.800 €, was einer Ersparnis von über 800 € gegenüber einer Gasheizung entspricht. Durch die Kombination mit einem Energiemanager und einem dynamischen Stromtarif lässt sich die Ersparnis auf über 1.400 € pro Jahr steigern.
  • Energieeffizienz und Antrieb: Das Heizsystem nutzt zu 75 % kostenlose, unbegrenzte Umweltenergie aus der Außenluft und wird zu 25 % mit Strom betrieben. Im Durchschnitt arbeitet die Wärmepumpe ca. 4-mal effizienter als eine Gasheizung.
  • Schallschutz-Anforderungen ab 2026: Seit dem 1. Januar 2026 gelten verschärfte Obergrenzen für die Lautstärke als Förderbedingung. Diese sehen vor, dass Anlagen bei einer Leistung von 6–12 kW maximal 60 dB(A) erreichen dürfen. Die Lautstärke muss einen Abstand von mindestens 10 dB zum Grenzwert der EU-Ökodesign-Verordnung einhalten.
  • Altbau-Tauglichkeit: Luft-Wasser-Wärmepumpen funktionieren in den meisten Fällen auch im Altbau ohne Fußbodenheizung effizient. Das zeigen sowohl eine Studie des Fraunhofer Instituts als auch die praktische Erfahrung von thermondo.

Was ist eine Luft-Wasser-Wärmepumpe?

Die Luft-Wasser-Wärmepumpe ist eine Wärmepumpen-Art, die thermische Energie aus der Umgebungsluft bezieht. Diese thermische Energie macht sie durch einen Kältemittelkreislauf als Heizwärme für ein Gebäude nutzbar.

Wie andere Wärmepumpen auch ist eine Luft-Wasser-Wärmepumpe ein effizientes und fossilfreies Heizsystem, das zu 75 % kostenlose und unbegrenzte Umweltenergie als Wärmequelle nutzt. Zu 25 % wird sie mit Strom betrieben.

Gut zu wissen: Aufgrund ihrer niedrigen Kosten im Vergleich zu anderen Wärmepumpen-Arten und ihrer einfachen Installation sind Luft-Wasser-Wärmepumpen die beliebteste Wärmepumpen-Art in Deutschland.

Wie funktioniert eine Luft-Wasser-Wärmepumpe?

Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe entzieht der Außenluft thermische Energie und bereitet diese mithilfe von Strom so auf, dass sie als Heizwärme im Gebäude sowie zur Warmwasserbereitung genutzt werden kann. Sie nutzt dabei das Prinzip des sogenannten Kältemittelkreislaufs.

Kurios: Wärmepumpen funktionieren auf die gleiche Weise wie ein Kühlschrank – nur umgekehrt.

So funktioniert der Kältemittelkreislauf einer Luft-Wasser-Wärmepumpe:

  1. Verdampfen: Über einen Ventilator wird Außenluft angesaugt und zum ersten Wärmetauscher der Wärmepumpe, dem Verdampfer, geleitet. Darin zirkuliert ein Kältemittel, das schon bei sehr niedrigen Temperaturen verdampft. Nimmt es die Wärme der Außenluft an, siedet es.
  2. Verdichten: Das gasförmige Kältemittel wird zu einem strombetriebenen Verdichter geleitet – dem sogenannten Kompressor. Dieser erhöht den Druck des Kältemittels, sodass die Temperatur weiter erhöht wird.
  3. Verflüssigen: Der heiße Kältemittel-Dampf gelangt zu einem Verflüssiger, auch Kondensator genannt. Durch diesen Wärmetauscher wird die Wärme an das Heizsystem abgegeben. Dadurch kühlt das Kältemittel ab und verflüssigt sich wieder.
  4. Entspannung: Das abgekühlte, flüssige Kältemittel fließt durch ein Expansionsventil. Druck und Temperatur des Kältemittels sinken auf das Ausgangsniveau, und der Kreislauf beginnt erneut.

Gut zu wissen: Da der Kältemittelkreislauf immer wieder von vorn beginnt, wird er auch als Wärmepumpen-Kreislauf bezeichnet.

Luft-Wasser-Wärmepumpe: So funktioniert sie

Wie funktioniert eine Luft-Wasser-Wärmepumpe bei Minustemperaturen?

Luft-Wasser-Wärmepumpen heizen auch bei Minustemperaturen effizient. Denn das Kältemittel, auf dem der Kältemittelkreislauf basiert, verdampft auch bei sehr niedrigen Temperaturen.

Selbst bei zweistelligen Minusgraden können Wärmepumpen der Umgebungsluft noch genügend Wärme entziehen, um den Kreislauf in Gang zu setzen.

Gut zu wissen: Die leistungsstarken Luft-Wasser-Wärmepumpen von thermondo heizen auch bei zweistelligen Minusgraden effizient.

An extrem kalten Tagen, die in unseren Breitengraden immer seltener vorkommen, springt zur Unterstützung ein strombetriebener Heizstab an.

Wichtig: Der Heizstab einer Wärmepumpe dient als Unterstützung an sehr kalten Tagen und kommt nur selten zum Einsatz. Das zeigt auch ein 5-jähriges Forschungsprojekt des Fraunhofer-Instituts.

Bei fast allen untersuchten Luft-Wasser-Wärmepumpen machte der Heizstab lediglich rund 1,9 % des Energiebedarfs aus. Ein signifikant höherer Heizstabbetrieb wurde nur bei falscher Dimensionierung der Wärmepumpe oder bei technischen Defekten festgestellt.

Quellen:

Fraunhofer-Institut (2014–2019),WPsmart im Bestand: Wärmepumpenfeldtest – Fokus Bestandsgebäude und smarter Betrieb“ (zuletzt abgerufen am 21.05.2026)

Vorteile und Nachteile der Luft-Wasser-Wärmepumpe auf einen Blick

Luft-Wasser-Wärmepumpen kombinieren die Vorteile fossilfreier Heizsysteme mit im Verhältnis zu anderen Wärmepumpen-Arten niedrigen Anschaffungskosten und einer unkomplizierten Installation.

Vor- und Nachteile der Luft-Wasser-Wärmepumpe ggü. Öl- und Gasheizungen:

Vorteile Luft-Wasser-Wärmepumpe Nachteile Luft-Wasser-Wärmepumpe
hohe staatliche Förderung von bis zu 70 % ohne Förderung höhere Anschaffungskosten
unabhängig ggü. steigenden Gas- und Ölpreisen
ca. 4-mal effizienter als eine Gasheizung
umweltfreundliches Heizsystem
geringere Betriebskosten
Buderus Logatherm WLW186i
Vorteile der Luft-Wasser-Wärmepumpe von thermondo
  • hohe Vorlauftemperaturen von bis zu 75 °C möglich
  • auch bei zweistelligen Minusgraden noch effizient
  • höhere Effizienz und 5 % Effizienzbonus bei der Förderung durch natürliches Kältemittel Propan (R290)
  • erfüllt alle Voraussetzungen für die staatliche Förderung
  • Testsieger der Stiftung Warentest 2024
Zur Wärmepumpe von thermondo

Was kostet eine Luft-Wasser-Wärmepumpe 2026?

Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe kostet 27.000–40.000 € vor Förderung. Je leistungsstärker die Luft-Wasser-Wärmepumpe ist, desto höher sind ihre Anschaffungskosten. Allerdings lassen sich diese dank Förderung um bis zu 21.000 € reduzieren.

Zusätzlich zu den Anschaffungskosten sind auch Betriebs- und Wartungskosten in die wirtschaftliche Gesamtrechnung einzubeziehen. So wird schnell klar, dass die Luft-Wasser-Wärmepumpe insgesamt eines der wirtschaftlichsten Heizsysteme ist.

Wie setzen sich die Anschaffungskosten zusammen?

Die Anschaffungskosten der Luft-Wasser-Wärmepumpe setzen sich aus den Geräte-, den Installations- sowie den Fundamentkosten zusammen.

Zusätzliche Kosten zur Erschließung der Wärmequelle fallen bei Luft-Wasser-Wärmepumpen nicht an, da diese im Gegensatz zu anderen Wärmepumpen-Arten keine aufwendigen Erdbohrungen erfordern.

Entscheidend für den genauen Preis sind u. a. diese Faktoren:

  • Leistungsstufe und Dimensionierung: Größere beziehungsweise leistungsstärkere Wärmepumpen sind in der Anschaffung teurer. Eine exakte Heizlastberechnung verhindert hier eine kostspielige Überdimensionierung.
  • Energetischer Zustand des Hauses: Die notwendige Leistung der Wärmepumpe ist stark vom Dämmzustand des Hauses abhängig. In einem gut gedämmten Gebäude reicht oft eine kleinere, günstigere Wärmepumpe aus als in einem schlecht gedämmten Gebäude.
  • Ausstattung und Zubehör: Zusätzliche Komponenten wie ein Pufferspeicher, eine smarte Steuerung oder ein separater Stromzähler erhöhen die initialen Kosten.

Wie hoch sind die Betriebskosten?

Für einen durchschnittlichen Haushalt im Einfamilienhaus mit einem Wärmebedarf von ca. 20.000 kWh betragen die jährlichen Betriebskosten einer Luft-Wasser-Wärmepumpe ca. 1.800 €. Verglichen mit einer Gasheizung entspricht das einer jährlichen Ersparnis von etwa 870 €.

Grund dafür sind die effiziente Betriebsweise sowie der hohe Wirkungsgrad der Wärmepumpe. Im Durchschnitt arbeitet sie ca. 4-mal effizienter als eine Gasheizung und benötigt bei einem Wärmebedarf von 20.000 kWh nur 5.000 kWh Strom.

Wärmepumpen nutzen zu 75 % kostenlose Umweltwärme. Für den Betrieb benötigen sie nur einen kleinen Anteil Strom. Dieser macht ca. 25 % ihres Energiebedarfs aus.

Obwohl Strom mit 36 ct/kWh teurer ist als Gas mit 12 ct/kWh, ist eine Wärmepumpe aufgrund ihres hohen Wirkungsgrades im Betrieb günstiger als eine Gasheizung.

Gut zu wissen: Kombinieren Sie die Wärmepumpe mit einem intelligenten Energiemanager wie thermondo smart sowie einem dynamischen Stromtarif wie thermondo dynamic, erhöhen Sie die Betriebskosten-Ersparnis gegenüber einer Gasheizung zusätzlich.

So sparen Sie mit der Luft-Wasser-Wärmepumpe bis zu 1.470 € pro Jahr:

Jährliche Ersparnis der Wärmepumpe gegenüber einer Gasheizung je nach Ausstattung
Heizsystem und Ausstattung Jährliche Betriebskosten Ersparnis ggü. Gasheizung
Gasheizung ca. 2.670 € -
Wärmepumpe ca. 1.800 € ca. 870 €
Wärmepumpe + HEMS ca. 1.400 € ca. 1.270 €
Wärmepumpe + HEMS + dynamischer Stromtarif ca. 1.200 € ca. 1.470 €

*HEMS steht für Home Energy Management System, den Energiemanager

Hinweis: Da Wärmepumpen fossilfreie Heizsysteme sind, stoßen sie im Betrieb kein CO₂ aus. Dementsprechend fällt für sie auch keine CO₂-Steuer an. Gegenüber einer Gasheizung stellt das einen erheblichen Kostenvorteil dar.

Dieser wird sich in Zukunft noch verstärken, wenn der ab 2028 geplante CO₂-Emissionshandel auf die Sektoren Gebäude und Straßenverkehr ausgeweitet wird. Experten erwarten einen starken Anstieg des CO₂-Preises und rechnen bis 2030 mit 200–300 €/t CO₂.

Jährliche Wartungskosten einer Luft-Wasser-Wärmepumpe:

Für die Wartung einer Luft-Wasser-Wärmepumpe sollten Sie mit jährlichen Kosten von durchschnittlich 250–400 € rechnen. Der Austausch von Verschleiß- und Ersatzteilen muss jedoch meist extra gezahlt werden.

Im Gegensatz zu fossilen Heizsystemen sind Besitzer einer Wärmepumpe nicht gesetzlich zur regelmäßigen Wartung verpflichtet.

Für einen langen und effizienten Betrieb sowie den Erhalt der Garantie wird die regelmäßige Wartung der Wärmepumpe jedoch dringend empfohlen. Die von Herstellern vorgeschlagenen Wartungsintervalle liegen meist bei 1–3 Jahren.

thermondo empfiehlt: Schließen Sie, direkt beim Kauf einer Wärmepumpe einen Wartungsvertrag wie thermondo care ab. Bei thermondo care können Sie für Ihre Luft-Wasser-Wärmepumpe zwischen drei verschiedenen Wartungspaketen wählen.

Lohnt sich ein Wärmepumpen-Stromtarif?

Nein, wirtschaftlicher als ein Wärmepumpen-Stromtarif ist die Kombination der Wärmepumpe mit einem dynamischen Stromtarif und einem intelligenten Energiemanager.

Mit einem Wärmepumpen-Stromtarif reduzieren Sie lediglich Ihre Heizstromkosten, indem der Stromverbrauch der Wärmepumpe über einen separaten Stromzähler erfasst und preislich vergünstigt wird.

Vor allem in älteren Gebäuden ist für die Installation eines separaten Zählers oft ein neuer Zählerschrank notwendig. Das kann schnell mehrere tausend Euro kosten und die Einsparungen durch den Wärmepumpen-Stromtarif übersteigen.

Kombinieren Sie Ihre Wärmepumpe mit einem intelligenten Energiemanager und einem dynamischen Stromtarif, sparen Sie beim gesamten Haushaltsstrom ein. Der Energiemanager vernetzt alle Stromverbraucher im Haushalt miteinander und legt deren Verbrauch gezielt in Tiefpreisphasen am Strommarkt.

Sind thermondo Teams in Ihrer Nähe verfügbar?
Ein thermondo Lieferwagen mit einer Lupe auf einer Deutschlandkarte.
Mit Eingabe Ihrer Postleitzahl finden Sie bequem heraus, ob wir auch in Ihrer Nähe aktiv sind.
Systemfehler. Bitte versuchen Sie es erneut.
Gute Nachricht! Wir sind auch in Ihrer Nähe. Holen Sie sich jetzt Ihr Festpreisangebot – kostenlos und unverbindlich!
Zum Festpreisangebot
Leider sind wir in Ihrer Nähe nicht verfügbar.

Förderung für Luft-Wasser-Wärmepumpen 2026

Die staatliche Heizungsförderung gemäß der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst den Kauf einer Luft-Wasser-Wärmepumpe aktuell mit bis zu 70 % Förderung. Bei 30.000 € förderfähigen Kosten für die erste Wohneinheit ergibt sich daraus ein maximaler Zuschuss von bis zu 21.000 €.

Durch die hohe Förderung werden die Anschaffungskosten für eine Wärmepumpe deutlich reduziert, sodass der Preisunterschied in der Anschaffung einer Luft-Wasser-Wärmepumpe gegenüber einer Gasheizung in vielen Fällen fast ausgeglichen wird.

Gut zu wissen: Bei thermondo erhalten Sie eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit einer Leistung von 12 kW ab 32.000 € vor Förderung.

  • Die meisten unserer Kunden erhalten einen Förderzuschuss von 55 % bei max. 30.000 € förderfähigen Kosten. So ergibt sich ein Restbetrag von 15.500 €.
  • Haben Sie Anspruch auf den Einkommensbonus, zahlen Sie bei 70 % Förderung nur 11.000 €.
  • Für kleinere Einfamilienhäuser sind unsere Wärmepumpen mit weniger Leistung nach Förderung bereits ab 9.000 € erhältlich.

So setzt sich die Förderung für Wärmepumpen zusammen:

Zusammensetzung der Förderanteile in %
Fördersatz Maßnahme
30 % Grundförderung für Wärmepumpen
20 % Klimageschwindigkeits-Bonus* für den frühzeitigen Austausch Ihrer alten Heizung
30 % Einkommens-Bonus für Hauseigentümer mit geringerem zu versteuernden Einkommen (max. 40.000 € jährlich/pro Haushalt)
5 % Effizienz-Bonus für Wärmepumpen, die ein natürliches Kältemittel wie Propan ODER als Energiequelle Erd-, Wasser- oder Abwasserwärme nutzen

*bei Austausch von Öl-, Gasetagen-, Kohle- und Nachtspeicheröfen oder bei Austausch von 20 Jahre alten Gas- und Biomasseheizungen
Staffelung:
bis 31. Dezember 2028: 20 %
bis 31. Dezember 2030: 17 %
bis 31. Dezember 2032: 14 %
bis 31. Dezember 2034: 11 %
bis 31. Dezember 2036: 8 %
ab 1. Januar 2037 entfällt der Bonus

Die verschiedenen Förderkomponenten sind miteinander kombinierbar, jedoch auf max. 70 % Förderung begrenzt. Der Klimageschwindigkeits-Bonus und der Einkommens-Bonus können nur von selbstnutzenden Hauseigentümern in Anspruch genommen werden.

Gut zu wissen: Mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe von thermondo erhalten Sie dank des natürlichen Kältemittels Propan (R290) auch den Effizienz-Bonus von 5 %.

Quellen:

KfW, Heizungsförderung für Privatpersonen – Wohngebäude, (zuletzt abgerufen am 21.05.2026)

Wärmepumpen-Förderung

Hier beantragen Sie die staatliche Heizungsförderung:

Die sogenannte „Heizungsförderung für Privatpersonen – Wohngebäude“ (KfW 458) wird bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragt. Die Antragstellung zur Heizungsförderung kann ausschließlich online im Kundenportal „Meine KfW“ gestellt werden.

Gut zu wissen: Unsere erfahrenen Förderexperten bei thermondo beantworten Ihnen alle Fragen rund um die Themen Förderung und Antragstellung.

Quellen:

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), Liste der förderfähigen Wärmepumpen (zuletzt abgerufen am 27.05.2026)

Seit 2026: verschärfte Schallschutz-Anforderungen für Wärmepumpen als Förderbedingung

Seit 2026 gelten neue Schall-Obergrenzen für Wärmepumpen, deren Einhaltung für den Erhalt staatlicher Förderungen entscheidend ist. In einem durchschnittlichen Einfamilienhaus darf eine Wärmepumpe mit einer Leistung von 10 kW eine Lautstärke von 60 dB nicht überschreiten.

Vor 2026 förderte die KfW nur Wärmepumpen, die mindestens 5 dB unter dem Grenzwert der EU-Ökodesign-Verordnung lagen. Seit dem 1. Januar 2026 ist die Grenze der Lautstärke auf mindestens 10 dB Abstand zum Grenzwert erhöht worden.

Gefördert werden seit 2026 nur Wärmepumpen, die die folgenden Obergrenzen einhalten:

Leistung der Wärmepumpe in kW Maximale Lautstärke in dB(A)
6 ≤ 55
6–12 ≤ 60
12–30 ≤ 68
30–70 ≤ 78

Gut zu wissen: Die Installation von Wärmepumpen, die diese Obergrenzen überschreiten, ist nicht verboten. Wärmepumpen mit höheren Werten sind allerdings nicht förderfähig.

Alle förderfähigen Wärmepumpen sind in der offiziellen Liste des BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) aufgeführt. Diese Übersicht umfasst rund 400 verschiedene Modelle, welche die technischen Mindestanforderungen (TMA) der BEG nachweislich erfüllen.

Quellen:

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), Liste der förderfähigen Wärmepumpen (zuletzt abgerufen am 13.04.2026)

Luft-Wasser-Wärmepumpe schon ab 9.000 € nach Förderung!
Zum Festpreisangebot

Funktionieren Luft-Wasser-Wärmepumpen auch im Altbau?

In den meisten Fällen funktionieren Luft-Wasser-Wärmepumpen auch im Altbau effizient.

Ausschlaggebend für den effizienten Betrieb ist weniger das Alter des Gebäudes, sondern vielmehr sein Zustand. Außerdem sind die korrekte Dimensionierung der Wärmepumpe sowie ihre fachgerechte Installation entscheidend.

Entgegen sich hartnäckig haltender Mythen ist auch eine Fußbodenheizung keine zwingende Voraussetzung für den effizienten Betrieb der Wärmepumpe. Die meisten herkömmlichen Heizkörper mit geringeren Vorlauftemperaturen können einwandfrei mit der Wärmepumpe kombiniert werden.

Die Erfahrung bei thermondo zeigt: Luft-Wasser-Wärmepumpen funktionieren auch ohne Fußbodenheizung effizient. Knapp 90 % unserer Kunden betreiben ihre Wärmepumpe in Kombination mit herkömmlichen Heizkörpern. Lediglich bei 8 % unserer Kunden ist ein Heizkörpertausch notwendig.

thermondo statistik: Wärmepumpe ohne Fußbodenheizung

Dass Wärmepumpen auch im Altbau ohne Fußbodenheizung wirtschaftlich sind, belegen die Ergebnisse einer Studie des Fraunhofer-Instituts:

Für das 5-jährige Forschungsprojekt wurden überwiegend Luft-Wasser-Wärmepumpen (60 %) in Bestandsgebäuden (56 Stück) untersucht. Die Gebäude waren 15–170 Jahre alt und unterschieden sich bezüglich ihrer Sanierungsgrade. Der Großteil der Anlagen lief in Bestandsgebäuden wirtschaftlich und langlebig.

Quellen:

Fraunhofer-Institut (2014–2019),WPsmart im Bestand: Wärmepumpenfeldtest – Fokus Bestandsgebäude und smarter Betrieb“ (zuletzt abgerufen am 21.05.2026)

Dr. Marek Miara, Koordinator Wärmepumpe beim Fraunhofer-Institut, bestätigt die Ergebnisse der Studie in unserem thermondo talk zum Thema Wärmepumpe in Bestandsgebäuden.

thermondo talk mit Dr. Marek Miara zum Thema Wärmepumpe im Altbau

thermondo talk mit Dr. Marek Miara zum Thema Wärmepumpe im Altbau

Dr. Marek Miara forscht seit 20 Jahren am Fraunhofer ISE zur Effizienz von Wärmepumpen und ist Deutschlands wohl bekanntester Wärmepumpen-Experte. Er berät die Politik und ist ein gefragter Experte in den Medien. Mit uns hat er im thermondo talk über die Effizienz von Wärmepumpen in Bestandsgebäuden gesprochen.

Luft-Wasser-Wärmepumpe vs. andere Wärmepumpen-Arten

Luft-Wasser-Wärmepumpen unterscheiden sich von anderen Wärmepumpen-Arten primär aufgrund der genutzten Wärmequelle. Daraus ergeben sich verschiedene Vor- beziehungsweise Nachteile der Systeme.

  • Luft-Wasser-Wärmepumpe

Die Luft-Wasser-Wärmepumpe bezieht Wärmeenergie aus der Außenluft und wandelt diese in Heizwärme um. Sie gehört dadurch zu den Luftwärmepumpen.

Luft-Wasser-Wärmepumpen sind die beliebtesten Wärmepumpen in Deutschland. Rund 95 % der Hausbesitzer entscheiden sich 2025 beim Kauf für diese Variante.

Sie sind im Vergleich zu anderen Wärmepumpen-Arten günstig in der Anschaffung und unkompliziert zu installieren. Denn sie erfordern keine Erdbohrungen oder Sondergenehmigungen. Daher eignen sie sich auch für kleinere, bebaute Grundstücke und für Altbauten.

  • Sole-Wasser-Wärmepumpe

Sole-Wasser-Wärmepumpen – auch als Erdwärmepumpen bekannt – nutzen thermische Energie aus dem Erdreich als Wärmequelle. Dafür benötigen sie eine Erdsonde oder einen Erdkollektor und ein mit Sole gefülltes Rohrsystem.

Erde ist ein guter Wärmespeicher mit konstanten Temperaturen. Selbst bei Minusgraden haben tiefere Erdschichten noch eine Temperatur von 7–13 °C. Deshalb funktionieren Erdwärmepumpen auch bei Frost einwandfrei und gelten als hocheffizient.

Zur Erschließung der Wärmequelle sind oftmals tiefe Erdwärmebohrungen sowie das Einholen behördlicher Genehmigungen notwendig.

Deshalb sind die Installations- und Anschaffungskosten von Erdwärmepumpen deutlich höher als bei Luft-Wasser-Wärmepumpen. Zudem dauern ihre Vorbereitung und Installation oft mehrere Monate.

  • Wasser-Wasser-Wärmepumpe

Wasser-Wasser-Wärmepumpen beziehen ihre Wärme in der Regel aus dem Grundwasser. Daher sind sie auch als Grundwasserwärmepumpen bekannt. Industrielle Wasser-Wasser-Wärmepumpen, die bspw. große Wohnanlagen oder Wärmenetze versorgen, nutzen auch Oberflächen- oder Abwasser.

Für die Energiegewinnung benötigt die Wasser-Wasser-Wärmepumpe eine Sonde im Grundwasser, das in einem eigens gebohrten Brunnen nach oben gepumpt wird. Anschließend gelangt das abgekühlte Grundwasser über einen zweiten Brunnen wieder in den Boden.

Für die Erschließung der beiden Brunnen erfordern Wasser-Wasser-Wärmepumpen Genehmigungen und Sonderbohrungen. Das macht ihre Installation aufwendig und oftmals sehr kostspielig.

Muss für die Sonde mehr als 20 m tief gebohrt werden, lohnt sich die Anschaffung meist nicht mehr, da der Energieaufwand für das Pumpen des Grundwassers zu hoch wäre.

Da das Grundwasser ganzjährig konstante Temperaturen bietet, gelten Wasser-Wasser-Wärmepumpen grundsätzlich als sehr effizient.

Allerdings kam es in der Vergangenheit mehrfach zum Ausfall einiger Anlagen in Deutschland, da durch Dürreperioden der Grundwasserspiegel für Wasser-Wasser-Wärmepumpen zu niedrig war.

Voraussetzung für die Nutzung der Wasser-Wasser-Wärmepumpe ist – neben dem Vorhandensein des Grundwassers sowie der Höhe des Grundwasserspiegels – auch die Wasserqualität. Denn durch bspw. zu viel Eisen kann die Pumpe schneller verstopfen.

Gut zu wissen: Wasser-Wasser-Wärmepumpen werden für den Privatgebrauch kaum noch eingebaut. Sie erfordern oftmals hohe Erschließungskosten sowie Genehmigungsauflagen. Außerdem sind sie anfällig für Ausfälle durch das Risiko zu niedriger Grundwasserstände aufgrund von Dürreperioden.

Die verschiedenen Wärmepumpen-Arten mit ihren jeweiligen Wärmequellen
  • Luft-Luft-Wärmepumpe

Luft-Luft-Wärmepumpen nutzen die Umgebungsluft als Wärmequelle. Deshalb gehören sie – wie Luft-Wasser-Wärmepumpen – zu den Luftwärmepumpen.

Anders als Luft-Wasser-Wärmepumpen geben Luft-Luft-Wärmepumpen die Wärme direkt an die Raumluft ab, anstatt Heiz- oder Brauchwasser zu erwärmen.

Dementsprechend zählen sie zu den Lüftungssystemen und Klimaanlagen. Dadurch werden sie meist im Sommer zum Kühlen verwendet oder im Frühling beziehungsweise Herbst zur Heizungsunterstützung.

Als Heizsystem eignen sich Luft-Luft-Wärmepumpen nur für Passiv- oder Niedrigenergiehäuser. Die modernen Gebäude werden meist schon beim Bau mit Lüftungssystemen geplant. In diesem Fall ist jedoch ein zusätzliches System zur Warmwasserbereitung notwendig.

Für ungedämmte Altbauten sind sie nicht geeignet, da hier die Wärme zu schnell entweichen und so der Stromverbrauch im Winter enorm steigen würde.

Zudem wären die Umbaukosten im Altbau vom wassergeführten auf ein luftgeführtes Heizsystem sehr hoch. Dadurch wären Installation und Betrieb einer Luft-Luft-Wärmepumpe unwirtschaftlich.

Wärmepumpen-Arten im direkten Vergleich:

Luft-Wasser-Wärmepumpe Sole-Wasser-Wärmepumpe Wasser-Wasser-Wärmepumpe Luft-Luft-Wärmepumpe
Wärmequelle Umgebungsluft Erdwärme (Geothermie) meist Grundwasser Umgebungsluft
Preis 27.000–40.000 € 40.000–50.000 € 40.000–50.000 € bis zu 15.000 €
Effizienz hoch sehr hoch sehr hoch geringer als bei anderen Wärmepumpen-Arten
Baugenehmigung erforderlich nein ja ja nein
Installationszeit 1–2 Wochen ca. 6 Monate ca. 6 Monate 1–3 Tage
als alleiniges Heizsystem geeignet ja ja ja nein
zuverlässige Wärmequelle ja ja nein ja

Gibt es Regeln zur Lautstärke und gesetzliche Mindestabstände für Wärmepumpen?

Bei der Installation einer Luft-Wasser-Wärmepumpe muss der Aufstellort der Wärmepumpe so gewählt werden, dass der Lärmschutz eingehalten wird. Dafür müssen die Grenzwerte der Technischen Anleitung zum Schutz gegen Lärm, der sogenannten TA Lärm, befolgt werden.

  • Lautstärke

Luft-Wasser-Wärmepumpen haben eine durchschnittliche Lautstärke von 30 bis 60 dB(A). Meist werden sie als Monoblock-Variante auf dem Grundstück aufgestellt, da ihr Betrieb ungehinderten Zugang zur Außenluft erfordert.

Dafür saugen Ventilatoren in der Außeneinheit die Außenluft an, was unvermeidlich Geräusche verursacht. Luft-Wasser-Wärmepumpen sind deshalb oftmals lauter als andere Wärmepumpen-Arten, aber immer noch sehr leise.

Zusätzlich kann die Lautstärke der Wärmepumpe mit einer Verkleidung wie bspw. einer Schallschutzhaube oder Einhausung reduziert werden.

Eine Wärmepumpe darf die Grenzwerte der TA Lärm nicht überschreiten. Maßgeblich ist jedoch nicht die Lautstärke der Wärmepumpe selbst. Entscheidend für die Einhaltung des Nachbarschaftsrechts ist die Lautstärke, die an der Grundstücksgrenze zum Nachbarn gemessen wird.

Gut zu wissen: Der Schallpegel sollte vor der Inbetriebnahme von einem Fachbetrieb überprüft und gem. Lärmschutzverordnung (LSV) gemessen werden. Entscheiden Sie sich für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe von thermondo, ist die Schallpegelmessung in unserem Komplettpaket inklusive.

Die TA Lärm definiert, wie viel Dezibel je nach Gebiet zulässig sind:

Gebiet Max. dB(A) am Tag (6 bis 22 Uhr) Max. dB(A) in der Nacht (22 bis 6 Uhr)
Industriegebiet 70 70
Gewerbegebiet 65 50
Urbanes Wohngebiet 63 45
Reine Wohngebiete 50 35
Allg. Wohngebiete 55 40
Misch- u. Dorfgebiete 60 35
  • Gesetzlicher Mindestabstand

Die Abstandsregeln für Wärmepumpen zum Nachbargrundstück sind im Baurecht der einzelnen Bundesländer festgelegt.

Lange galt für die Aufstellung ein strenger vorgeschriebener Mindestabstand von 3 m zum Nachbargrundstück. Viele Bundesländer haben für kleinere Anlagen die Abstandsregeln abgeschafft oder gelockert.

Gut zu wissen: In den meisten Bundesländern ist inzwischen die Lautstärke der Wärmepumpe ausschlaggebend für den notwendigen Abstand zum Nachbargrundstück. Die Regelungen der TA Lärm müssen bei der Wahl des Aufstellortes vom Fachbetrieb unbedingt berücksichtigt werden.

Ist das Kühlen mit der Luft-Wasser-Wärmepumpe sinnvoll?

Theoretisch kann eine Luft-Wasser-Wärmepumpe auch kühlen. Allerdings sind Heizungsrohre und Radiatoren größtenteils nicht auf eine Kühlfunktion ausgelegt.

Durch das kalte Wasser kann sich Tauwasser an den Heizungsrohren und somit vermehrt Flüssigkeit im Haus bilden. Daraus ergibt sich eine erhöhte Schimmelgefahr, die neben einem Gesundheitsrisiko auch ein Risiko für Bauschäden verursacht.

Für das aktive Kühlen, auch Active Cooling genannt, mit der Luft-Wasser-Wärmepumpe werden alle Schritte des Kältemittelkreislaufs umgekehrt. Dadurch wird den Innenräumen des Gebäudes Wärme entzogen und an die Umwelt abgegeben.

Das Kältemittel verdampft durch die Wärme der Raumluft, nicht durch die Umweltwärme. Der Verdichter bleibt beim Active Cooling dauerhaft im Betrieb, weshalb die Wärmepumpe Strom verbraucht.

Active Cooling ist grundsätzlich bei allen Wärmepumpen-Arten möglich. Bei einigen Wärmepumpen-Modellen ist die Funktion integriert, andere müssen entsprechend nachgerüstet werden.

Ab 9.000 €: Luft-Wasser-Wärmepumpe im Komplettpaket!
Zum Festpreisangebot

So optimieren Sie Ihre Luft-Wasser-Wärmepumpe

Durch die Kombination der Luft-Wasser-Wärmepumpe mit einem intelligenten Energiemanager und einem dynamischen Stromtarif können Sie jährlich ca. 600 € Ihrer Betriebskosten sparen.

Lohnt sich die Kombination aus Luft-Wasser-Wärmepumpe und Energiemanager?

Ja, kombinieren Sie Ihre Wärmepumpe mit einem Energiemanager, optimieren Sie Ihren Wärmepumpenverbrauch und senken Ihre Stromkosten spürbar. Durch die intelligente Vernetzung erkennt das Home Energiemanagement System (HEMS) automatisch die beste Heizstrategie für Ihr Zuhause.

Ein intelligenter Energiemanager wie thermondo smart analysiert rund um die Uhr verschiedene Faktoren wie das Wetter, das Gebäude und Ihr Heizverhalten.

Durch die intelligente Steuerung sparen Sie bis zu 30 % Ihrer Stromkosten ein. Allein durch die Optimierung Ihrer Wärmepumpe reduzieren Sie Ihre Heizkosten um bis zu 400 € jährlich.

So sparen Sie 30 % Ihrer Energiekosten mit thermondo smart

So sparen Sie 30 % Ihrer Energiekosten mit thermondo smart

Mit einem intelligenten Energiemanager wie thermondo smart senken Sie den Stromverbrauch Ihrer Wärmepumpe um bis zu 30 % – ganz ohne Komfortverlust. Wie das funktioniert, erfahren Sie in diesem Video.

Dynamische Stromtarife: Die smarte Erweiterung für Ihre Wärmepumpe

Nutzen Sie einen dynamischen Stromtarif für Ihre Wärmepumpe, zahlen Sie statt eines Fixpreises den aktuellen Börsenpreis für Strom. Durch die Kombination mit einem Energiemanager wird Ihr Verbrauch automatisch so gesteuert, dass Sie Strom gezielt dann beziehen, wenn er gerade günstig ist.

Gut zu wissen: Voraussetzung für die Nutzung eines dynamischen Stromtarifs ist ein intelligentes Messgerät, das sogenannte Smart Meter. Es besteht aus einer modernen Messeinrichtung, wie einem digitalen Stromzähler, und einem Kommunikationsmodul – dem sogenannten „Smart Meter Gateway“.

Die gesamte Einsparrechnung finden Sie hier:

Energiekosten einsparen
Familie Müller hat nachgerechnet: Die Energiewende im Eigenheim lohnt sich!
Familie Müller will Energiekosten einsparen und von alten Gewohnheiten auf moderne Technik umsteigen – lohnt sich der Wechsel zu Wärmepumpe, Photovoltaik und E-Auto wirklich?

Fazit: Lohnt sich die Anschaffung einer Luft-Wasser-Wärmepumpe?

Ja, die Anschaffung einer Luft-Wasser-Wärmepumpe lohnt sich. Das effiziente und fossilfreie Heizsystem lässt sich im Vergleich zu anderen Wärmepumpen-Arten unkompliziert und vergleichsweise kostengünstig installieren – im Neubau wie im Altbau.

Durch den Umstieg von einer fossilen Heizung auf die Luft-Wasser-Wärmepumpe machen Sie sich nicht nur unabhängig von steigenden Öl-, Gas- und CO₂-Preisen, sondern profitieren durch die effiziente Betriebsweise auch von einer deutlichen Senkung Ihrer Heizkosten.

Durch die niedrigeren Betriebskosten amortisieren sich die anfänglich höheren Anschaffungskosten der Wärmepumpe gegenüber einer Gasheizung nach kurzer Zeit. Außerdem gleicht die hohe staatliche Förderung der Wärmepumpe von bis zu 70 % diese anfängliche Kostendifferenz in vielen Fällen wieder aus.

Kombinieren Sie die Luft-Wasser-Wärmepumpe zusätzlich mit einem intelligenten Energiemanager sowie einem dynamischen Stromtarif, lässt sich die Betriebskostenersparnis gegenüber einem fossilen Heizsystem noch weiter erhöhen.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zur Luft-Wasser-Wärmepumpe

Was kostet eine Luft-Wasser-Wärmepumpe inklusive Einbau und Förderung?

Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe kostet vor Förderung 27.000–40.000 €, wobei die Preise stark von der benötigten Leistungsstufe, der Dimensionierung und dem energetischen Zustand des Hauses abhängen.

Durch die staatliche Heizungsförderung der KfW können die Anschaffungskosten jedoch um bis zu 70 % (maximal 21.000 €) reduziert werden. Für kleinere Einfamilienhäuser sind Modelle mit geringerer Leistung nach Abzug der Förderung bereits ab 9.000 € erhältlich.

Wie funktioniert eine Luft-Wasser-Wärmepumpe im Winter bei Minustemperaturen?

Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe heizt auch bei Minustemperaturen noch zuverlässig. Sie nutzt einen speziellen Kältemittelkreislauf, bei dem das integrierte Kältemittel selbst bei zweistelligen Minusgraden im Verdampfer siedet und gasförmig wird.

Ein strombetriebener Kompressor verdichtet dieses Gas anschließend, wodurch der Druck und die Temperatur so weit ansteigen, dass die Hitze über einen Verflüssiger an das Heizsystem abgegeben werden kann. An extrem kalten Tagen sorgt ein elektrischer Heizstab für zusätzliche Unterstützung, wobei dieser nur selten zum Einsatz kommt.

Welche Schallschutz-Anforderungen gelten für die Luft-Wasser-Wärmepumpe seit 2026?

Seit dem 1. Januar 2026 müssen Wärmepumpen neue, verschärfte Schall-Obergrenzen einhalten und einen Abstand von mindestens 10 dB zum Grenzwert der EU-Ökodesign-Verordnung aufweisen, um staatlich gefördert zu werden. Die maximal zulässige Lautstärke ist dabei strikt nach der Leistung der jeweiligen Anlage gestaffelt:

  • Anlagen mit 6 kW: maximal 55 dB(A)
  • Anlagen mit 6–12 kW: maximal 60 dB(A)
  • Anlagen mit 12–30 kW: maximal 68 dB(A)
  • Anlagen mit 30–70 kW: maximal 78 dB(A)
Lohnt sich eine Luft-Wasser-Wärmepumpe im Altbau ohne Fußbodenheizung?

Ja, eine Luft-Wasser-Wärmepumpe arbeitet in den meisten Bestandsgebäuden auch ohne eine Fußbodenheizung wirtschaftlich und langlebig. Ausschlaggebend für die Effizienz sind primär der allgemeine Zustand des Gebäudes, eine exakte Heizlastberechnung sowie die fachgerechte Installation.

Die Praxis zeigt, dass knapp 90 % der Kunden von thermondo ihre Wärmepumpe erfolgreich in Kombination mit herkömmlichen Heizkörpern betreiben. Lediglich bei 8 % der Fälle ist ein Heizkörpertausch notwendig.

Wie hoch sind die jährlichen Wartungskosten einer Luft-Wasser-Wärmepumpe?

Die regelmäßige Wartung einer Luft-Wasser-Wärmepumpe schlägt mit durchschnittlich 250–400 € pro Jahr zu Buche, wobei die Kosten für den Austausch von Verschleiß- und Ersatzteilen in der Regel separat gezahlt werden müssen.

Obwohl Besitzer einer Wärmepumpe nicht gesetzlich zu einer Überprüfung verpflichtet sind, wird ein Wartungsintervall von 1–3 Jahren für einen langen, effizienten Betrieb und den Erhalt der Herstellergarantie dringend empfohlen.

Lohnt sich eine Wärmepumpe für Ihr Haus?
Ihre Situation prüfen

Jetzt auf Luft-Wasser-Wärmepumpe mit thermondo umsteigen

Wenn auch Sie kostengünstig und fossilfrei heizen möchten, sollten Sie von einer Gasheizung auf die Wärmepumpe umsteigen. thermondo ermöglicht Ihnen einen schnellen und einfachen Heizungswechsel auf eine hocheffiziente Luft-Wasser-Wärmepumpe.

Im Rahmen unseres Komplettpakets erhalten Sie alles aus einer Hand: von der Beratung über die Planung bis hin zur Installation inkl. Energiemanager thermondo smart und Stromtarif thermondo dynamic.

Zudem beantworten unsere erfahrenen Förderexperten Ihre Fragen rund um Förderung und Antragstellung. Dank unserer Wartungspakete thermondo care sind wir auch nach der Installation für Sie da.

Nutzen Sie einfach unseren Heizungsplaner und erhalten Sie ein unverbindliches Festpreisangebot. Wir melden uns zeitnah bei Ihnen für ein erstes Beratungsgespräch.

Luft-Wasser-Wärmepumpe ab 9.000 € nach Förderung!
Zum Festpreisangebot
Bild von Pia Marie Oppermann, Fachredakteurin Pia ist Autorin dieses Artikels und unsere Expertin auf den Gebieten Wärmepumpe und Energiewende. Wenn Sie Fragen zum Artikel oder Ihrem Heizungswechsel haben, schreiben Sie ihr: fragen@thermondo.de.