Neue Gasheizung kaufen und sparen

Gasheizungen gelten als sicher, modern und leicht zu handhaben. Doch viele Heizungen sind zu alt und bedürfen eines Austauschs. Aber was gilt es beim Kauf der Gasheizung zu beachten?

Bevor Sie eine neue Gasbrennwertheizung kaufen, müssen Sie wissen, welche Leistung in Ihrem Haus benötigt wird. Ist die Leistung der neuen Gasheizung zu niedrig, wird es zu Spitzenzeiten nicht warm genug. Wurde ein zu hoher Leistungsbereich ausgewählt, arbeitet sie nicht effizient.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Ihnen zur Verfügung stehende Platz für die gekaufte Gasheizung. Haben Sie eine große Fläche im Keller oder gar einen Heizungsraum, wird ein größerer und bodenstehender Gasheizkessel kein Problem für Sie darstellen. Wenn nicht, dann löst eine wandhängende Gasheizung dieses Problem.

Wandhängende vs. bodenstehende Gasheizung

Wandhängende Geräte sind günstiger in der Anschaffung und kompakt. Allerdings haben Sie eine limitierte Brennerleistung (bis zu 35 Kilowatt) und sind so eher für Einfamilienhäuser oder als Etagenheizungen in Wohnungen zu nutzen.

Mit dem Kauf einer bodenstehenden Gasbrennwertheizung haben Sie ein leistungsfähiges Heizgerät, dass auch zur Versorgung von Mehrfamilienhäusern noch geeignet ist. Gleichzeitig ermöglicht die Bauweise, dass einzelne Komponenten, im Gegensatz zu wandhängenden Geräten, weiträumiger verbaut und damit besser erreichbar sind. Das bringt Vorteile bei Reparatur und Wartung.

Gasbrennwertheizung und Warmwasserbereitung

Bevor Sie Ihre neue Gasheizung kaufen, sollten Sie auch die Warmwasserbereitung bedenken. Soll diese mit dem Heizgerät kombiniert werden, haben Sie zwei Möglichkeiten. Entweder Sie entscheiden sich für ein Gerät mit integriertem Speicher oder sie kaufen einen externen Warmwasserspeicher zu Ihrer Gasheizung dazu. 

Bei hohem Wasserverbrauch bietet sich der externe Speicher an, bei eher niedrigem Wasserverbrauch ist die Lösung mit einem integrierten Speicher ausreichend.

Stiftung Warentest: Für wen ist die Gasheizung geeignet?

Im April 2018 veröffentlichte die Stiftung Warentest einen Heizungsvergleich* von Gasheizung, Wärmepumpe und Pelletsheizung. Im Mittelpunkt des Vergleichs stand die Frage, welche Heizung zu wem am besten passt.

Für die Gasheizung wird folgendes Ergebnis zusammengefasst:

Die Gasheizung ist eine effiziente Heizanlage, die leicht einzubauen ist und mit bewährter Technik arbeitet. Zudem benötigt sie nur wenig Platz. Die Investitionskosten sind gering, vor allem im Vergleich zu Wärmepumpe und Pelletheizung. 

Die laufenden Kosten bewegen sich auf ähnlichem Niveau wie die der Wärmepumpe und sind niedriger als bei Pellets. Allerdings kann die Gasheizung in puncto Umweltfreundlichkeit nicht mit den beiden Vergleichssystemen mithalten, da sie mit dem fossilen Brennstoff Gas betrieben wird. 

Den Umweltaspekt können Sie jedoch in Kombination mit Solarthermie und/oder Photovoltaik positiv beeinflussen. Hier lässt sich die Gasheizung gut und einfach um die jeweiligen Komponente ergänzen.

Das Fazit: 

Die Gasheizung ist besonders für Preisbewusste geeignet, da sie neben einem niedrigen Anschaffungspreis auch weniger laufende Kosten verursacht. Eine bessere Umweltwirkung erzielen Sie mit Solarthermie und/oder Photovoltaik.

Die Gesamtkosten beim Kauf einer neuen Gasbrennwertheizung beschränken sich nicht nur auf den Gerätepreis. Sie müssen zudem auch die Installation und notwendige Montagematerialien einplanen. Je nach Modell kommen Sie so auf einen Gesamtpreis inklusive Installation von 5.000 - 8.000 Euro.  

  • Mit einer neuen Gasbrennwertheizung sparen Sie bis zu 30 Prozent Energiekosten ein. 

Alte Gasheizungen arbeiten mit Heizwerttechnik, das heißt, dass die beim Verbrennen vom Erdgas entstehenden heißen Abgase über den Schornstein entweichen. So entweicht Energie, die auch zum Heizen genutzt werden könnte. Mit moderner Brennwerttechnik ist dies möglich und bedeutet, dass Sie mit Ihrer neuen Gasheizung bis zu 30 Prozent Energie einsparen.

  • Der Staat zahlt bis zu 15 Prozent der Investitionssumme als Förderung

Da Sie mit Ihrer neuen Gasheizung mit moderner Brennwerttechnik CO2-Emissionen senken, belohnt der Staat diese Investition in Ihrem Gebäude mit attraktiver Förderung. So erhalten Sie über die Kreditanstalt für Wiederaufbau mit dem Programm KfW 430 unter bestimmten Voraussetzungen bis zu 15 Prozent der Investitionssumme zurück.

  • Es besteht Austauschpflich für alte Heizungen

Mit der Energieeinsparverordnung von 2014 (EnEV 2014) wurde eine Austauschpflicht alter Heizungen gesetzlich festgelegt. Damit müssen Gasheizungen ab einem Alter von 30 Jahren ausgetauscht werden. Wird dies nicht getan, droht ein hohes Bußgeld. Es lohnt sich, die Heizung bereits vorher auszuwechseln, da die Förderung entfällt, sollte Ihre Heizung bei der Modernisierung bereits 30 Jahre und älter sein.

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