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Was Sie wissen müssen, bevor Sie eine Gastherme kaufen

Eine Gastherme bezeichnet umgangssprachlich ein wandhängendes Heizgerät. Sie können damit sowohl Ihr Warmwasser bereiten, als auch heizen. Doch wie funktioniert eine solche Heiztherme, wie ist sie aufgebaut und was gibt es bei der Anschaffung zu beachten?

Inhaltsüberblick

Aufbau und Funktion einer Gastherme

Es gibt zwei Typen von Heizthermen: die Kombitherme und das Kompaktgerät mit integriertem Warmwasserspeicher. Die Kombitherme bedient sowohl den Heizkreislauf als auch die Trinkwasserversorgung. Das Kompaktgerät mit integriertem Wasserspeicher ist bei höherem Wasserverbrauch oder wenn Warmwasser gespeichert werden soll zu empfehlen.

Das Herzstück sind der Brenner und der Wärmetauscher. Bei Bedarf erwärmt der Brenner das kalte Wasser. Der Wärmetauscher überträgt anschließende das erhitzte Wasser in den Heizkreislauf oder speist es in die Trinkwasserversorgung ein. Die Brennerleistung der Gastherme passt sich an den aktuellen Bedarf an. Sie läuft während der kalten Jahreszeit mit größerer Leistung als in den Sommermonaten. So verbraucht eine Gastherme in der warmen Jahreszeit relativ wenig Gas.

Es hängt vom individuellen Bedarf ab, welche Gastherme Sie kaufen sollten. Mit dem Heizungsplaner finden Sie gleich das richtige Modell:

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Heiztherme mit Brennwerttechnik

Moderne Gasthermen verfügen über Brennwerttechnik. In diesem Zuge nutzt Ihre Gas-Brennwerttherme die im Zuge der Verbrennung des Gases entstehende Kondensationswärme des Wasserdampfes. So reduzieren Sie dank Ihrer mit Brennwerttechnik ausgestatteten neuen Gastherme Ihre Energiekosten gegenüber einer klassischen Gasheizung um 30 Prozent.

Durch die Einsparungen amortisiert sich der Preis für Ihre neue Gastherme schon nach wenigen Jahren. Die Anschaffungskosten  hängen neben der Heizleistung auch vom gewählten Hersteller sowie dem Einsatzgebiet ab. So ist der Preis für eine Gastherme zur Raum- und Trinkwasserbeheizung höher als der für ein Gerät zur bloßen Trinkwassererwärmung.

Darüber hinaus sind Gasthermen mit Brennwerttechnik dank ihres geringen Schadstoff-Ausstoßes sehr umweltfreundlich.

Gebäudetyp und Heizleistung

Grundsätzlich benötigt eine Gastherme wenig Platz, da sie kompakter und kleiner ist als beispielsweise ein bodenstehender Gas-Heizkessel. Somit eignet sich eine Heiztherme besonders für kleine Räume.

Welche Gastherme für Ihre Immobilie geeignet ist, hängt von der Wohnfläche und der Gebäudedämmung ab. Grundsätzlich gilt: Je höher die Heizleistung der Therme, desto schneller ist Ihr Gebäude warm.

Anhand der folgenden Tabelle können Sie die notwendige Heizleistung für Ihren Gebäudetyp einschätzen. Planen Sie mit einer Heiztherme zwei Heizkreise zu bedienen, sollten Sie eine Gastherme mit höherer Heizleistung kaufen.

Empfohlene Heizleistung* nach Baujahr und Wärmedämmung:

Baujahr vermutliche Wärmedämmung Heizleistung der Gastherme
ab 2002 nach EnEV Vorgaben 0,04 – 0,060 kW pro m²
ab 1995 nach Wärmeschutzverordnung 0,05 – 0,060 kW pro m²
vor 1995 mittlere Wärmedämmung 0,07 – 0,09 kW pro m²
Altbau ohne Wärmedämmung 0,120kW pro m²

Vorteile einer Gastherme auf einen Blick

Platzsparend: Kombi-Heizthermen verbinden Heizung und Warmwasserbereitung in einem Gerät.

Sofort warmes Wasser: Der Durchlauferhitzer stellt Ihnen jederzeit warmes Wasser zur Verfügung.

Kombinierbar: Kombinieren Sie Ihre Heiztherme mit einem Wasserspeicher.

Raumluftunabhängig: Eine Gasheiztherme arbeitet meistens raumluftunabhängig. Sie müssen also das Luftvolumen im Anbringungsraum nicht beachten.

Einfach zu warten: Die Reinigung und Wartung von Gasthermen ist unproblematisch.

Eine Gastherme hat Vorteile, die nicht von der Hand zu weisen sind. Wenn sie generell für Ihre Anforderungen geeignet ist, helfen wir Ihnen gerne, damit Sie die passende Gastherme kaufen. Nutzen Sie im ersten Schritt unseren Heizungsplaner und lassen Sie sich im Anschluss kompetent beraten.

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*nur Richtwerte, die sich von Gebäudetyp zu Gebäudetyp unterscheiden können, Quelle: http://www.flexgas.de/alles-ueber-gas/gasinfos/gasheizanlage.php