aus 3 Bewertungen | zuletzt aktualisiert am: 12.09.2019

Abwrackprämie Ölheizung: Turbo für den Klimaschutz?

Klimaschutz ist das Gebot der Stunde und so wird es aller Voraussicht nach im Herbst 2019 eine Reihe von Maßnahmen der Bundesregierung geben, mit denen die CO2-Emissionen dauerhaft gesenkt werden sollen. Zur Diskussion steht auch eine Abwrackprämie für Ölheizungen. Wir klären auf, was dahinter steckt.

Mit dem Klimaschutzabkommen von Paris hat sich auch Deutschland verpflichtet, den CO2-Ausstoß nachhaltig zu senken. Allerdings hinken wir bereits vier Jahre nach der Ratifizierung den daraus abgeleiteten nationalen Klimazielen für 2020 hinterher. Es muss einiges passieren, um die notwendige CO2-Reduktion zu erreichen.

Die aktuelle CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer hat sich daher mit eigenen Ideen im Rahmen einer klimapolitischen Entlastungsoffensive zu Wort gemeldet. Neben einer steuerlichen Sanierungsförderung sieht sie eine Abwrackprämie für Ölheizungen als wirksamen Hebel zur CO2-Reduktion.

In Deutschland gibt es momentan über fünf Millionen Ölheizungen, von denen wiederum nur knapp 650.000 Anlagen mit der modernen und effizienten Brennwerttechnik arbeiten. Beim Rest handelt es sich um Heizwertkessel, die den Brennstoff um bis zu 30 Prozent weniger effizient nutzen.

Das bedeutet für Hausbesitzer nicht nur deutlich höhere Heizkosten, sondern bis zu 30 Prozent mehr CO2-Emissionen. Genau hier soll nun die Abwrackprämie für alte Ölheizungen ansetzen.

Die Abwrackprämie für Ölheizungen setzt einen weiteren Anreiz zur Modernisierung der alten Heizungen. Schließlich sparen Besitzer einen Teil der Investitionssumme ein. Gleichzeitig profitiert die Gesellschaft, da effizientere Technologien stattdessen zum Einsatz kommen. Denn es gibt kaum eine schlechtere Heizlösung als eine alte Ölheizung.

Ein Heizungswechsel ist eine große Investition, insofern ist es nicht verwunderlich, dass viele Hausbesitzer mit der Modernisierung Ihrer Heizung warten, solange die Anlage noch funktioniert. Insofern kann eine Abwrackprämie für Ölheizungen helfen, den Investitionsstau aufzulösen und die Wechselwilligkeit zu erhöhen.

Vor allem da, wo eine Umrüstung von Öl auf Gas dank ausgebautem Gasnetz möglich wäre, könnte vergleichsweise günstig ein enormer Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden. Schließlich ist Gas klimafreundlicher als Öl.

Von den knapp 5 Millionen alten Ölheizungen in Deutschland könnten 2,1 Millionen gegen moderne Gasbrennwertheizungen ausgetauscht werden, da die entsprechenden Gebäude in einem Gebiet mit möglichem Gasanschluss liegen.

Allein der Wechsel von Öl zu Gas bringt eine CO2-Reduktion von knapp 22 Prozent. Der Wechsel auf die moderne Brennwerttechnologie erhöht die Einsparung auf mindestens 30 Prozent. Übertragen auf die 2,1 Millionen Ölheizungen wären die Einsparungen enorm.

Das CO2-Einsparpotenzial bei einem Wechsel von Öl zu Gas lässt sich mit unserer verbraucherfreundlichen Lösung auf bis zu 56 Prozent erhöhen. Vor allem unsere t1.-Produktfamilie bietet Ihnen moderne Gasbrennwertheizungen zum attraktiven Preis. Die Heizungen erhalten Sie inklusive Smart Heating Steuerung von tado°, die dafür sorgt, dass der Brennstoff noch effizienter genutzt wird.

Kombinieren Sie die Gasheizung mit unserer Solarthermieanlage s1., heizen Sie noch sparsamer und leisten einen großen Beitrag zum Klimaschutz. Des Weiteren gehört der hydraulische Abgleich zu einem Heizungswechsel mit Thermondo. So optimieren wir Ihre neue Anlage und reduzieren Ihre Heizkosten.

Das Einsparpotenzial bei einem Heizungswechsel mit der Thermondo Heizlösung:

  • Wechsel vom Brennstoff Öl zu Gas: bis zu 21,6 Prozent
  • Wechsel von der alten Heizwerttechnik zur modernen Brennwerttechnik: bis zu 7,8 Prozent
  • Durchführung eines software-gestützten hydraulischen Abgleichs: bis zu 10,4 Prozent
  • Einsatz der smarten Regelungstechnik von tado°: bis zu 9,7 Prozent
  • Ergänzende Solarthermieanlage zur Trinkwassererwärmung: bis zu 6,4 Prozent

Thermondo t1. - Besser fürs Klima

Mit unserer t1.-Produktfamilie und der Solarlösung s1. erhalten Sie nicht nur unsere Preis-Leistungssieger, sondern sparen langfristig Heizkosten und reduzieren Ihre CO2-Emissionen um bis zu 56 Prozent beim Heizen.

Erfahren Sie mehr

Bisher ist noch nicht bekannt, wie hoch eine Abwrackprämie für Ölheizungen sein könnte, es gibt allerdings schon jetzt Anreize, die alte Ölheizung auszutauschen. Bei einem Wechsel auf eine neue Öl- oder Gasheizung übernimmt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bis zu 15 Prozent der Investitionskosten im Rahmen des Investitionszuschussprogramms KfW 430.

Darüber hinaus bietet das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Fördermittel bei einem Umstieg auf erneuerbare Energien. Diese können auch mit einer neuen Öl- oder Gasheizung kombiniert werden.

Mit der richtigen Förderung für die Heizung lassen sich so die Investitionskosten erheblich senken. Ist Ihre Ölheizung bereits 30 Jahre alt, sind Sie sogar verpflichtet, diese zu modernisieren. Das regelt die Energieeinsparverordnung EnEV 2014. Kommen Sie dem nicht nach, droht ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro. Außerdem entfällt die Förderung bei Heizungen die 30 Jahre und älter sind.

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Eine Abwrackprämie für Ölheizungen wäre sicherlich ein Anreiz, die alte Ölheizung zu modernisieren. Allerdings bieten schon jetzt Fördermittel enormes Einsparpotenzial bei der Investition. Zudem lassen sich mit der passenden Heizungslösung bis 56 Prozent der Heizkosten einsparen, sodass sich die Kosten der neuen Anlage schon nach wenigen Jahren amortisiert haben.

Es wäre daher beinahe fahrlässig, auf politische Entscheidungen zu einer Abwrackprämie für Ölheizungen zu warten. Einerseits ist noch nicht klar, ob es sie überhaupt gibt und andererseits ist auch die Höhe nicht bekannt. Was definitiv sicher ist: Sie sparen mit einer neuen Heizung sofort!

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