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Brennwertkessel: Kosten im Vergleich

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Die Brennwerttechnik zählt zu den innovativsten Techniken am Heizungsmarkt. Ein Brennwertkessel kommt als Heizkessel für Warmwasserheizungen zum Einsatz. Der Kessel nutzt den Energieinhalt des jeweiligen Brennstoffes beinahe zu 100 Prozent. Alles rund um die Faktoren für die Höhe der Brennwertkessel-Kosten sowie die Kosten für eine Gasbrennwerttherme oder einen Öl-Heizkessel erfahren Sie im Folgenden.

Heizkessel-Kosten: Was kostet ein Brennwertkessel – und warum?

Der Brennwertkessel ist Teil der Warmwasserheizung. Als solcher kann er prinzipiell in jede Heizungsanlage eingebaut werden. Allerdings lässt sich die Frage „Was kostet ein Brennwertkessel?“ nicht universell beantworten. Ein großer Teil der Kosten für einen Brennwertkessel entfällt natürlich auf seine Anschaffung (1). Ansonsten sind die Heizkessel-Kosten von weiteren Faktoren abhängig:

Hierzu zählen unter anderem:

Die Preise variieren entsprechend in Abhängigkeit vom jeweiligen Brennstoff (6). So liegen die Kosten für Gas-Brennwertkessel beispielsweise aktuell bei bis zu 7.000 Euro (beinhaltet bereits Montagekosten (7)). Brennwertkessel auf der Basis von Öl sind etwas teurer. Bei der zusätzlichen Installation einer Solarthermieanlage – beispielsweise zur Heizungsunterstützung oder Warmwasserbereitung – sollten Hausbesitzer mit Kosten zwischen 15.000 und 20.000 Euro kalkulieren. Darüber hinaus zählen auch mögliche Baumaßnahmen (8) zu den Heizkessel-Kosten. So kann der Einbau des Kessels etwa eine Änderung des Schornsteins oder die Installation eines Abwasseranschlusses bedingen. Verbraucher sollten die Kosten für einen Brennwertkessel daher rechtzeitig und langfristig kalkulieren.
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Gasbrennwerttherme: Kosten durch effiziente Gasnutzung senken

Der Brennstoff Gas kann mithilfe eines Brennwertkessels sehr effizient genutzt werden, da es über einen recht hohen Brennwert verfügt. Des Weiteren kann er – verglichen mit anderen fossilen Brennstoffen – mit einem stark reduzierten Schadstoffausstoß je Kilowattstunde (kWh) aufwarten.

All diese Faktoren tragen dazu bei, dass die Anschaffung einer Gasbrennwerttherme geringere Kosten nach sich zieht als vergleichbare Heizsysteme.

Kosten baulicher Veränderungen: Nichtsdestotrotz sind der Einbau einer Gasbrennwerttherme und ihre Kosten von unterschiedlichen Faktoren abhängig. Das betreffende Gebäude muss beispielsweise über einen Schornstein verfügen und an das Erdgasnetz angeschlossen sein. Ein neuzulegender Anschluss kann bis zu 2000 € kosten.

Anschaffungspreis: Aktuelle Modelle liegen bei Kosten zwischen 4.500 Euro und 7.000 Euro.

Laufende Kosten: Neben den Anschaffungskosten zählen auch laufende und Wartungskosten zu den Gasbrennwerttherme-Kosten. Der Gaspreis hält sich aktuell relativ stabil – je nach Anbieter – bei 6 bis 7 ct/kWh. Zu bedenken gilt, wie die Preisentwicklung während der Lebenszeit der Gasbrennwerttherme weitergeht.
Auch Schornsteinfegerkosten sind mitzukalkulieren: Konkret geprüft wird eine Gasheizungsanlage jährlich durch den zuständigen Schornsteinfeger. Pro Prüfung fallen Kosten von 40 bis 60 Euro an. Ebenso sollte zur Erhaltung der Garantieleistung und zur Gewährleistung der Funktionalität der Therme regelmäßig eine Wartung durchgeführt werden. Diese schlägt mit ca. 100 bis 200 € zu Buche.

Verbraucher sollten daher langfristig kalkulieren. Ebenfalls zu bedenken sind die Erdgas-Kosten. Experten zufolge werden diese langfristig steigen. Gerade deswegen können Hausbesitzer mit der effizienten Gasbrennwerttherme bares Geld sparen.

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Öl-Heizkessel: Preise im Überblick

Die effiziente Brennwerttechnik kann auch für Öl-Heizkessel eingesetzt werden. Öl-Brennwertkessel sind nach wie vor etwas teurer als vergleichbare Anlagen, die mit Gas betrieben werden. Gegenüber herkömmlichen Öl-Heizkesseln mit Niedertemperaturtechnik können Öl-Brennwertkessel bis zu zehn Prozent Energie einsparen.

Laufende Kosten für Brennstoff: Speziell beim Kauf des Brennstoffs Heizöl lohnt ein Vergleich der Preise. Diese schwanken je nach Jahreszeit und sollten daher kurzfristig kalkuliert werden. Im Sommer sind die Heizölpreise immer etwas günstiger – im Winter 2014/2015 erlebten sie seit langem wieder ein Rekordtief.

Anschaffungspreis: Die für einen mit Brennwerttechnik ausgestatteten Öl-Heizkessel zu zahlenden Preise liegen aktuell zwischen 5.000 und 9.000 Euro.

Anschaffungspreis mit Solarthermie: Je nach persönlichem Anspruch des Gebäudes sowie des Hauseigentümers kann die Brennwerttechnik auf Heizölbasis um eine Solarthermieanlage erweitert werden. Diese unterstützt dann die Warmwasserbereitung beziehungsweise die Heizung. In diesem Fall sollten Verbraucher mit Kosten von zwischen 13.000 und 24.000 Euro rechnen.

Hausbesitzer eines Neubaus sollten darüber hinaus beachten: Soll hier eine Öl-Brennwerttherme eingesetzt werden, so ist deren Kombination mit einer besseren Gebäudedämmung oder einer entsprechenden Solaranlage aus energetischer Sicht Pflicht.

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Zuschuss für neue Heizung möglich

Hausbesitzer können übrigens von einem Zuschuss für ihre neue Heizung profitieren. Zum einen bietet das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eine staatliche Bezuschussung. Bedingung hierfür ist, dass die betreffende Anlage den Abgaswerten und Auflagen der BAFA-Richtlinien entspricht. Ebenfalls möglich ist eine Förderung auf Landesebene oder durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

mehr erfahren: > Förderung für Heizungserneuerung

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