Förderung für Ihre Brennstoffzelle ab 7.050 Euro!

Die Entscheidung für effiziente Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) lohnt sich für Eigenheimbesitzer gleich doppelt. Sie produzieren Ihren eigenen Strom während Sie heizen und profitieren zusätzlich von staatlichen Investitionszuschüssen.

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vergibt für den Einbau effizienter Brennstoffzellenheizungen einen attraktiven Investitionszuschuss.

Im Rahmen des Programms 433 “Energieeffizient Bauen und Sanieren - Zuschuss Brennstoffzelle” erhalten Sie bei Einbau des Mikro-Kraft-Wärme-Kopplung-Systems (Mikro-KWK) mindestens 7.050 Euro von Ihrem Geld zurück.

Die Höhe der Förderung richtet sich dabei nach der elektrischen Leistung der Brennstoffzelle und setzt sich wie folgt zusammen:

  • Grundförderung in Höhe von 5.700 Euro
  • Zusatzförderung von 450 Euro pro angefangener 100 Watt elektrischer Leistung

Gefördert werden sowohl integrierte Brennstoffzellenheizungen wie die Viessmann Vitovalor 300-P als auch Beistellgeräte wie die Elcore 2400.

Bei integrierten Geräten steckt die Brennstoffzelle als Teilmodul mit dem Gasbrennwertkessel und dem Warmwasserspeicher in einem Gehäuse. Diese ist als Systemeinheit vollständig förderfähig.

Brennstoffzellen als Beistellgeräte benötigen ebenfalls einen Spitzenlast-Gaskessel, um an besonders kalten Tagen Ihr Haus mit der nötigen Energie zu versorgen. Diesen, sowie den dazugehörigen Warmwasser-Pufferspeicher, müssen Sie gegebenenfalls zusätzlich zur Brennstoffzelle erwerben.

In diesem Fall wird nur die Brennstoffzelle selbst über das KfW-Programm 433 gefördert. Der Brennwertkessel kann aber weiterhin über den “Energieeffizient Sanieren - Investitionszuschuss 430” gefördert werden.

Was genau bedeutet das für Sie?

Entscheiden Sie sich für eine Installation Ihres neuen Mini-Blockheizkraftwerks (Mini-BHKW) mit Thermondo, beraten wir Sie umfassend und finden mit Ihnen das passende Brennstoffzellen-Produkt.

Zusätzlich holen wir für Sie das Maximum an staatlicher Förderung heraus, sodass Sie schon bei der Investition kräftig sparen.

So könnte Ihre Förderung aussehen:

Brennstoffzelle: Typ & Beispiel Elektrische Leistung KfW-Zuschüsse
Integrierte Brennstoffzellenheizung,
zum Beispiel die Viessmann-Vitovalor 300-P
0,75 Kilowatt 9.300 Euro im Programm 433
Brennstoffzellenheizung & Spitzenlastkessel
mit kombinierter Förderung,
zum Beispiel die Elcore 2400 Plus
0,31 Kilowatt 7.500 Euro im Programm 433

Plus mind. 1.500 Euro im Programm 430

Die Förderung von Brennstoffzellenheizungen ist für natürliche Personen als Eigentümer eines Ein- oder Zweifamilienhauses vorgesehen. Die Antragstellung erfolgt komplett online über das KfW-Zuschussportal und muss von einem Energieberater begleitet werden.

Das Gerät muss dabei sowohl zur Wärme- als auch zur Stromversorgung im Haus dienen und eine elektrischen Leistung zwischen 0,25 und 5 Kilowatt besitzen.

Ebenfalls Voraussetzung für die KfW 433- Förderung ist ein hydraulischer Abgleich Ihres neu eingebauten Heizsystems sowie der Abschluss eines Vollwartungsvertrages mit einer Mindestlaufzeit von zehn Jahren.

Bei einem Heizungswechsel mit Thermondo sind Sie auf der sicheren Seite. Denn wir übernehmen den fachgerechten Einbau Ihrer Brennstoffzelle, führen den hydraulischen Abgleich durch und bieten Ihnen ebenfalls das passende Wartungspaket, sodass Sie alle Fördervoraussetzungen für das Programm KfW 433 erfüllen.

Melden Sie Ihre stromerzeugende Heizung zur Inbetriebnahme beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle an, erhalten Sie einen KWK-Zuschlag für die Stromvergütung nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG)*

Als Einmalzahlung erhalten Sie den KWK-Zuschlag basierend auf der elektrischen Leistung der Brennstoffzelle für pauschal 60.000 Vollbenutzungsstunden. Dadurch setzt sich Ihre Einspeisevergütung insgesamt aus einer Vergütung für in das öffentliche Netz eingespeisten Strom und einen Zuschlag für jede erzeugte Kilowattstunde − unabhängig von einer Einspeisung in das Stromnetz − zusammen.

Für die Einspeisung des erzeugten Stroms ins öffentliche Stromnetz müssen Sie sich als Unternehmer bei den Finanzbehörden registrieren.

Ihr Vorteil: Sie sind nicht nur Ihr eigener Stromproduzent, sondern können zusätzlich einen Teil der Umsatzsteuer beziehungsweise Mehrwertsteuer der Brennstoffzelle vom Finanzamt als Vorsteuerabzug geltend machen.

Eine Kombination der KfW-433-Förderung mit dem Zuschuss nach Mini-KWK-Richtlinie durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ist hingegen nicht möglich.

Quellen:

* Gesetz für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung: https://www.gesetze-im-internet.de/kwkg_2016/, zuletzt aufgerufen am 17.01.2017


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