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Blockheizkraftwerk – das Kraftwerk im Keller

Das Blockheizkraftwerk (BHKW) basiert auf dem System der Kraft-Wärme-Kopplung und dient der Gewinnung von Wärme und elektrischem Strom. Die dezentrale Energieerzeugung mittels eines Blockheizkraftwerks kann in vielen Fällen eine deutliche finanzielle Entlastung bieten und schont zudem die Umwelt, da kaum klimaschädliches CO² produziert wird. Blockheizkraftwerke sind dabei in verschiedenen Varianten erhältlich – auch als Mini-Kraftwerk für Mehrfamilienhäuser oder als Mikro-Variante für Einfamilienhäuser.

Antrieb zur Stromerzeugung können dabei entweder Verbrennungsmotoren, wie zum Beispiel Diesel oder Gasmotoren, Stirlingmotoren oder Gasturbinen sein.  Hier profitieren vor allem Gewerbe- oder Industriekomplexe sowie auch Mehrfamilienhäuser von den kleinen Kraftwerken.

Für Ein- und Zweifamilienhäuser eignet sich die sogenannte Brennstoffzellen-Heizung beziehungsweise stromerzeugenden Heizung.

Diese nutzt einen elektrochemischen Prozess zur Gewinnung von Strom und Wärme und arbeitet im niedrigen Leistungssegment (< 2,5 Kilowatt elektrisch). Dadurch ist die Brennstoffzellen-Heizung in der Lage auch kleine Häuser mit dem Grundbedarf an Wärme und Strom zu versorgen.

Mehr zum Thema: » Wie viel Potenzial steckt in der Brennstoffzellen-Heizung?

Wann lohnt sich ein BHKW?

Für einen besonders rentablen Betrieb eines motorbetriebenen Blockheizkraftwerks sollte in dem betreffenden Gebäude ständig Strom oder Wärme benötigt werden, sodass das Kraftwerk während der Heizperiode dauerhaft laufen kann. Anlagen mit einer elektrischen Leistung von fünf Kilowatt lohnen sich daher besonders in Schulen, Mehrfamilienhäusern oder Industriekomplexen. Da in Ein- oder Zweifamilienhäusern regelmäßig weniger Betriebsstunden zusammenkommen, rentiert sich ein motorbetriebenes Blockheizkraftwerk hier erst nach einem längeren Zeitraum von 15 bis 20 Jahren. Kommen nicht genug Betriebsstunden zusammen, können Verbrauchsgemeinschaften die Rentabilität eines BHKW erhöhen.

Überschuss des Blockheizkraftwerks einspeisen?

Wird nicht die gesamte durch das Blockheizkraftwerk erzeugte Energie genutzt, kann der Überschuss auch in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Die Stromversorger vergüten dies jedoch nur sehr niedrig, sodass der Aufwand erneut nicht in jedem Fall lohnt. Wenn auch Sie auf der Suche nach einer alternativen Heizung sind, könnte eine moderne Brennwerttherme eine günstige Alternative für Ihren Bedarf darstellen. Gerade wenn Sie ein Einfamilienhaus besitzen oder neu errichten möchten, ist eine sparsame Gasheizung eine günstige Variante, die aufgrund ihres besonders niedrigen Bedarfs an Brennstoff auch im Hinblick auf den Klimaschutz vorteilhaft ist. Um den Brennstoffbedarf zu minimieren, kann eine solche effiziente Heizung auch mit einer Solarthermie-Anlage kombiniert werden. Wenn auch Sie herausfinden möchten, wie viel eine moderne Heizung für Ihre Immobilien kosten würde, können Sie die neuesten Geräte namhafter Hersteller mit Hilfe des Heizungsplaners >> von Thermondo kostenlos und bequem vergleichen!