Was ist Brennwert?

Als Brennwert bezeichnet man die bei vollständiger Verbrennung eines Brennstoffes frei werdende Wärmemenge, welche auch die Kondensationswärme des in den Abgasen vorkommenden Wassers beinhaltet.

Dies stellt das große Unterscheidungsmerkmal zum Heizwert dar, denn dieser beschreibt die Wärmemenge, welche bei der Verbrennung eines Brennstoffes gewonnen werden kann abzüglich der Kondensationswärme. Der Brennwert ist somit immer größer als der Heizwert. In der Vergangenheit wurde der Brennwert auch als „oberer Heizwert“ bezeichnet. Diese Bezeichnung ist mittlerweile aber nicht mehr gültig und man verwendet ausschließlich den Begriff Brennwert.

Wasser, das zum Beispiel in einem geschlossenen Kochtopf zum Kochen gebracht wird, verdampft bekanntlich. Die durch die Herdplatte auf den Kochtopf und das Wasser übertragene Wärmeenergie ist dann großteils im Wasserdampf enthalten. Das Prinzip der Energieerhaltung sagt, dass Energie nicht verloren oder erzeugt, sondern nur von einer Form in eine andere umgewandelt werden kann. In unserem Beispiel wurde durch elektrische Energie oder Gas ein Kochtopf erwärmt, welcher die Wärmeenergie auf das Wasser übertragen hat.

Brennwertkessel

Diese Wärmeenergie wurde dann einerseits im Wasserdampf gespeichert und ist andererseits in Form von Verlustwärme an die Umgebung abgegeben worden. Wird der beschriebene Vorgang rückgängig gemacht, also der Wasserdampf wieder verflüssigt (=Kondensation), so wird genau die Wärmemenge frei gesetzt, die vorher in den Verdampfungsprozess gesteckt wurde – und diese wird als Kondensationswärme bezeichnet.

Der Brennwert von Brennstoffen steigt mit dem Wasserstoffanteil

Gas, Öl oder auch Holz sind wasserstoff- oder wasserhaltige Brennstoffe. Die aus ihnen im Verbrennungsprozess entstehenden Abgase enthalten somit auch Wasserdampf. Wenn dieser Wasserdampf durch das Abzugsrohr entweicht, wird eigentlich nutzbare Wärmeenergie ungenutzt an die Umwelt abgegeben. Der Brennstoff wird in diesem Falle inneffizient genutzt, weshalb Heizwertgeräte im wahrsten Sinne des Wortes Wärmeenergie verschenken. Denn sie nutzen nur den Heizwert nicht aber den Brennwert von Ressourcen wie Erdgas oder Heizöl aus.

Brennwertgeräte zeichnen sich genau dadurch aus, dass sie den Brennwert von Brennstoffen nutzen, indem sie den Wasserdampf kondensieren lassen und die dabei frei werdende Kondensationswärme zusätzlich zum Heizen verwenden. Sie sind im Falle von Erdgas um bis zu 11 Prozent und der Verwendung von Heizöl um bis zu 6 Prozent effizienter. Insgesamt arbeiten neue Brennwertgeräte aufgrund verbesserter Systemkomponenten, optimierter Abläufe im Heizprozess und effektiverer Dämmung des Kessels um 30 Prozent effizienter als alte Konstanttemperatur- oder Niedertemperaturkessel.

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