Defektes Thermostatventil in Eigenregie reparieren

Wird der Heizkörper nicht warm, so kann dies – neben einem fehlenden hydraulischen Abgleich oder einer nicht durchgeführten Entlüftung – auf ein klemmendes oder verkalktes Thermostatventil zurückgeführt werden. Die gute Nachricht: Mit nur ein bisschen handwerklichem Talent können Sie diesen Fehler selber sehr leicht beheben. Wie? Das erfahren Sie in dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung:

Lösen Sie die Überwurfmutter, indem Sie diese mit einer Rohrzange gegen den Uhrzeigersinn drehen. Der Einstellkopf lässt sich nun abnehmen. Gut zu wissen: Das Ventil ist eigens im Heizkörper verschraubt, es kann daher kein Wasser auslaufen.

Nachdem Sie den Einstellkopf abgenommen haben, sehen Sie die Ventilspindel. Diese regelt den Wasserdurchfluss. Im Idealfall ragt sie ca. 5 Millimeter heraus und lässt sich gewaltfrei in das Ventil drücken. Sollte dies einmal nicht der Fall sein und das Ventil klemmen, so haben Sie die Ursache für das Nicht-funktionieren es Radiators gefunden.

Schlagen Sie mit einem geeigneten Gegenstand leicht von vorne auf den Spindelstift – lassen Sie Vorsicht walten und wenden Sie dabei keine Gewalt an.

Bei erfolgreich durchgeführter „Entklemmung“ des Heizungsventils können Sie den Einstellkopf wieder anbringen. Drücken Sie ihn dazu von vorne gegen das Ventil und schrauben Sie mit der Rohrzange die Überwurfmutter im Urzeigersinn zu.

Wenn sich die Spindel auf diese Weise nicht lösen lässt, kontaktieren Sie am besten einen Fachmann und lassen das Ventil komplett austauschen.

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