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Hydraulischer Abgleich – der Schlüssel zu mehr Wohnkomfort und geringeren Betriebskosten

Kennen Sie das auch? Egal wie weit Sie den Hahn aufdrehen, Ihr Heizkörper wird entweder glühend heiß oder im Gegensatz dazu nicht richtig warm? In vielen Fällen ist dieses Phänomen auf einen nicht durchgeführten hydraulischen Abgleich des Heizsystems zurückzuführen.

Neben Komforteinbußen führt ein fehlender hydraulischer Abgleich aber auch zu einem erhöhten Energieverbrauch und unnötigen Mehrkosten. Eine Optimierung des Heizungssystems und eine bedarfsgerechte Wärmeenergieverteilung sollten daher angestrebt werden.

Was genau ist ein hydraulischer Abgleich?

Das Problem: Druckverhältnisse und Volumenströme einer Heizungsanlage sind nicht adäquat reguliert.

Primäres Ziel des Abgleiches ist es, eine möglichst optimale und gleichmäßige Wärmeverteilung im gesamten Gebäude zu erreichen.

Dazu wird beim hydraulischen Abgleich die Heizungsanlage so eingestellt, dass das System aus Rohren, Pumpen und Ventilen dem zirkulierenden Wasser den korrekten, aber dabei möglichst geringsten Widerstand entgegensetzt. Somit werden beispielsweise bei einem mehrstöckigem Haus die Radiatoren im obersten Stockwerk gleich stark durchströmt wie Radiatoren im untersten Geschoss, welche dem Heizkessel näher sind.

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Ablauf des hydraulischen Abgleichs

Es gibt drei verschiedene Varianten eines hydraulischen Abgleiches. Das Näherungsverfahren mit Drehscheibe, das softwaregestützte Berechnungsverfahren oder den hydraulischen Abgleich mit myWarm.

Ziel ist es die optimale Durchflussmenge für jeden Heizkörper zu ermitteln und einzustellen. Hierfür werden entweder die alten Thermostatventile durch neue voreinstellbare Thermostatventile ersetzt. An diesen wird dann der jeweilige Durchflusskennwert für die Heizkörper eingestellt. Alternativ können die Durchflusswiderstände durch die Rücklaufverschraubungen entsprechend der berechneten Werte reguliert werden. Ist noch keine Hocheffizienzpumpe vorhanden, wird diese noch vor der Druckregulierung installiert. Auch Differenzdruckregler, Überströmventile und Regulierventile werden für den Abgleich verwendet. Eine besonders innovative Möglichkeit des hydraulischen Abgleiches ist die Lösung von myWarm. Hier ist der Prozess der Erfassung und Überwachung der Daten komplett automatisiert.

Video-Erklärung zum hydraulischen Abgleich

5 gute Gründe für einen Hydraulischen Abgleich an der eigenen Heizung

1. Mehr Wohnkomfort:

Vor dem Hydraulischen Abgleich geben die Heizkörper im Haus unterschiedlich viel Wärme ab. Oftmals entstehen unangenehme Geräusche in Heizkörperventilen und Rohrleitungen wegen zu hoher Strömgeschwindigkeit. Nach dem Abgleich verschwinden die Geräusche und es heizen alle Heizkörper im Haus auf die Temperatur, der per Thermostat eingestellt ist.

2. Für die neue Heizung bis zu 15 Prozent staatlichen Zuschuss kassieren:

Die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs ist Vorrausetzung für die bei der Heizungserneuerung nutzbaren staatlichen Förderungen durch die KfW bzw. Förderzuschüsse aus dem Marktanreizprogramm zur Nutzung erneuerbarer Energien (MAP). Und genau aus diesem Grund ist der hydraulische Abgleich für Thermondo ein selbstverständlicher Bestandteil unserer Leistung. Mehr über KfW-Förderung erfahren >

3. Geld sparen:

Da laut Schätzungen neun von zehn Haushalten in Deutschland bislang keinen hydraulischen Abgleich durchgeführt haben, sind die durchs Heizen entstehenden Betriebskosten in 90 Prozent der Fälle zu hoch. Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online hat zum Thema hydraulischer Abgleich ein eigenes Infoportal ¹ eingerichtet. Einer von ihr veröffentlichten Studie ist zu entnehmen, dass pro Haushalt nach Durchführung eines hydraulischen Abgleichs Geldeinsparungen von durchschnittlich 110 Euro Heizkosten und 100 Euro Stromkosten im Jahr möglich wären.

4. Energie sparen:

Durch einen hydraulischen Abgleich sinkt der Energieverbrauch zum Heizen und für den Pumpenstrom (Strom für Kreiselpumpe welche das erwärmte Wärmeträgermedium zu den Heizkörpern fördert) um zehn bis 15 Prozent.

5. Die Umwelt schonen:

Bei einer flächendeckenden Umsetzung des hydraulischen Abgleichs deutschlandweit könnten 1,6 Milliarden Euro an Energiekosten beziehungsweise 5,6 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Bei Betrachtung dieser Zahlen wird einem schließlich bewusst, wie wichtig der Beitrag privater Haushalte zur Umsetzung der Klimaschutzziele ist.

Kosten eines hydraulischen Abgleichs

Die Kosten für einen hydraulischen Abgleich setzen sich unter anderem aus der Anzahl der Heizkörper zusammen und sind abhängig von Anbieter und der gewählten Variante. Die Durchführung eines hydraulischen Abgleiches beinhaltet zumeist die Datensammlung, die Berechnung der Einstellwerte und des Wärmebedarfs sowie die Einstellung der berechneten Werte an den Thermostatventilen, der Heizungspumpe und der Heizungsregelung. Sind noch keine voreinstellbaren Thermostatventile installiert, müssen deren Kosten für jeden Heizkörper noch hinzu gerechnet werden. Auch die Kosten einer Hocheffizienzpumpe sollten berücksichtigt werden, wenn zuvor noch keine vorhanden ist.

Thermondo führt den hydraulischen Abgleich bei Ihnen durch

Sparen Sie Heizkosten und nutzen Sie unser Angebot zum hydraulischen Abgleich. Rufen Sie uns einfach an oder schreiben Sie uns eine E-Mail und gemeinsam vereinbaren wir alles Weitere.

Ab August 2016 erhalten Sie 30 Prozent Förderung auf Ihren hydraulischen Abgleich!

Ab August werden auch kleine Schritte zum energieeffizienten Heizen belohnt. Mit dem neuen Förderprogramm des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erhalten Sie 30 Prozent Ihrer Nettoinvestitionskosten zurück.

Ein hydraulischer Abgleich lohnt sich also von Anfang an.

Mehr erfahren:

>> Was Sie über die BAFA Förderung für Ihre Heizungsoptimierung wissen müssen

>> Hilfreich: 20 Tipps rund um die eigene Heizung

Quellen:
¹http://www.co2online.de/energie-sparen/heizenergie-sparen/hydraulischer-abgleich/, aufgerufen am 28.07.2016