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Heizen mit Wärmetauscher: Maximale Energienutzung

Eine Brennwert-Heizung mit Wärmetauscher ermöglicht eine maximale Ausnutzung der eingesetzten Energie. Der Wärmetauscher wird auch Wärmeübertrager genannt und sorgt dafür, dass die beim Verbrennungsvorgang entstehende Abwärme nicht ungenutzt nach außen abgegeben wird, sondern dem Heizkreislauf erneut zugeführt und damit genutzt werden kann. Das Heizen mit Wärmetauscher bietet Haushalten somit enorme Einsparpotenziale, da deutlich weniger Gas oder Öl eingesetzt werden muss, um die gewünschte Heizleistung zu erreichen. Moderne Brennwerttechnik-Heizungen mit Wärmetauscher tragen somit zu einer effektiven Reduzierung der monatlichen Fixkosten bei.

Der Wärmetauscher und die Brennwerttechnik

Moderne Gas- und Ölheizungen sind mit der sogenannten Brennwerttechnik ausgestattet. Im Gegensatz zu alten Nieder– oder Konstanttemperaturkesseln ermöglicht diese Technik Energieeinsparungen von rund 30 Prozent. Das Heizen mit dem Wärmetauscher erfolgt dann folgendermaßen: Die entstehenden Abgase werden über den Wärmetauscher geleitet, durch den auch das rücklaufende Heizungswasser geführt wird. Die Abgase kondensieren an dem Wärmetauscher, wobei Energie freigesetzt wird. Auf diesem Weg werden bei Erdgasheizungen bis zu elf Prozent und im Falle von Ölheizungen rund sechs Prozent „getauschte“ Energie an den Heizzyklus abgegeben und somit nutzbar gemacht. Mit Hilfe dieser zusätzlichen Energie wird das Wasser durch den Wärmetauscher bereits auf dem Rückweg aus der Heizung vorgeheizt, sodass weniger Energie aufgewendet werden muss, um es erneut zu erwärmen.

Heizung mit Wärmetauscher – verschiedene Modelle

Der Wärmetauscher ist ein wichtiger Bestandteil einer modernen Heizung. So ist es zum einen wichtig, dass er zu Wartungszwecken bequem erreicht werden kann. Aber auch auf das Material sollte geachtet werden. Viele Wärmetauscher werden aus Aluminium gefertigt. Diese zeichnen sich durch ihre Wartungsfreundlichkeit und die über die gesamte Lebensdauer konstant hohe Effizienz aus. Bei Wärmetauschern aus Aluminium ist jedoch stets darauf achtzugeben, dass der pH-Wert des Heizwassers im basischen Bereich (über 8,2 bis ca. 10,5) liegt. Zu saures Heizwasser fördert nämlich Korrosionsvorgänge. Ebenfalls häufig verwendet werden auch Wärmetauscher aus rostfreiem Edelstahl wie beispielsweise der Inox-Radial-Wärmetauscher aus dem Hause Viessmann.

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