Was wir vom Eisbären noch lernen können: 8 kuriose Fakten zum Energiesparen

Der Hauptprotagonist in diesem Video macht es sich nicht einfach, um seinen CO2-Fußabdruck gering zu halten. Morgens kalt duschen regt ja bekanntlich den Kreislauf an, die Kaffeemaschine mit einem Stepper anzutreiben ist sicherlich ein tolles Workout am Morgen, aber ob der arme kleine Hamster ein geeigneter Stromgenerator ist?

Videoquelle: Es geht auch leichter (von der Initiative Erneuerbare Energien jetzt!)

Die Message: Energie sparen ist toll, aber mit Erneuerbaren Energien geht es noch einfacher ohne den häuslichen Komfort einzuschränken. Das bringt uns auf die Idee, einmal einen Blick auf andere unkonventionelle Energiesparmodelle zu werfen und dabei sind wir auf ein paar interessante Fakten zum Ressourcen und Energie Einsparen gestoßen.
Hier sind 8 kuriose Energiesparideen, die Sie so vielleicht noch nicht kannten:

Kuriose Fakten zum Energiesparen

1. Sich ein dickes Fell anschaffen:

Eisbärenfelle sind ergiebiger als Sonnenkollektoren. Bei einer Temperatur von 0° Celsius wandeln menschengemachte Kollektoren Tageslicht nur zu 40% in Energie um, Eisbärenfelle hingegen nutzen sogar 95% des Tageslichts, um es in Wärmeenergie zu verwandeln. Die effiziente Lichtleitung und Wärmeisolation des Eisbärfells hat inzwischen schon Vorbildcharakter für die Forschung im Bereich Wärmedämmung und Gebäudeisolation. 2013 wurde in Baden-Württemberg ein erstes Modellgebäude nach dem Eisbär-Prinzip errichtet.

2. Weniger naschen:

Jedes Mal, wenn die Kühlschranktür geöffnet wird, entweichen bis zu 30% der Kaltluft. Im Gegenzug strömt feuchte warme Luft hinein. Der Kühlschrank und die Lebensmittel erwärmen sich und der Kühlkompressor muss dies ausgleichen – unter höherem Strombedarf. Man sollte sich daher zweimal überlegen, ob es jetzt ein Imbiss sein muss, oder der Appetit nicht noch bis zur großen Mahlzeit warten kann.

3. Getränke genießen und nicht runterspülen:

Die Kaffeebohnen für eine einzige Tasse Kaffee benötigen zum Wachsen und Gedeihen ganze 140 Liter Wasser. Für 200 ml Bier werden immerhin 60 Liter benötigt und für dieselbe Menge Milch ganze 200 Liter. Das sollte man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

4. Sich mehr merken und weniger googeln:

100 Mal Googeln verbraucht in etwa so viel Strom wie eine 60-Watt-Glühbirne in einer halben Stunde. Googles Datenzentren sind nämlich besonders aggressive Energiefresser. Nach Googles eigenen Angaben verbrauchen sie ungefähr 0.013% des weltweiten Energiebedarfs. Das ist genug Energie, um damit dauerhaft 200.000 Haushalte zu versorgen. Vielleicht kann man ja auch mal etwas länger grübeln, wenn einem im Gespräch wieder nicht der Namen dieses einen, ganz bekannten Sängers einfällt … na, der dieses Lied gesungen hat … ganz bekannt … wie war gleich die Melodie?

5. Vorausschauend Autofahren:

Mit der Energie, die während einer Runde Formel 1 durch das Bremsen verloren geht, kann eine Waschmaschine fünfeinhalb Tage am Stück laufen. Wer vorausschauend fährt muss weniger bremsen. Auch wenn das Ersparnis beim einmaligen Bremsen des eigenen Opel Corsa vielleicht nicht ganz einem 5-tägigen Waschmarathon gleichkommt, kann doch auf Lange Sicht ein hübsches Sümmchen durch eine energiebewusste Fahrweise gespart werden.

6. Mehr Recyceln:

Eine niederländische Fluggesellschaft tankt tatsächlich Frittierfett. Dieser leicht erhältliche Bio-Treibstoff fällt häufig als Abfall in der Gastronomie an und kann scheinbar als adäquate Alternative zu Kerosin herhalten. Leider ist der Energieaufwand, um das Fett zu reinigen und aufzubereiten bisher noch zu groß und die Effizienz daher fragwürdig.

7. In Bewegung bleiben:

Amerikanische Studenten konzipierten einen Fußball, der während des Spielens Strom erzeugt. Bereits 15 Minuten gegen das runde Leder kicken reichen aus, um eine LED-Lampe 3 Stunden lang betreiben zu können. Das wäre zumindest ein erster Ansatz, um den ressourcenverschwendenden Stadionbau in Katar etwas klimaneutraler zu gestalten.

8. Wasserhahn reparieren:

Ein tropfender Warmwasserhahn, der einen Tropfen pro Sekunde verliert, verliert im Monat 625 Liter. Das ist mehr Wasser als eine durchschnittliche Person in zwei Wochen verbraucht!

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